Rom Sehenswürdigkeiten: 45 Orte mit Karte und Tipps (2026)

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Rom, eine Stadt mit unglaublich reicher Geschichte und Kultur. Hier findest du ikonische antike Sehenswürdigkeiten allen voran das Kolosseum, die prachtvollen Kirchen des Vatikans, berühmte barocke Brunnen und malerische Gassen voller versteckter Plätze. Diese einzigartige Mischung aus Geschichte, Kunst und lebendiger Atmosphäre macht die Stadt zum idealen Reiseziel – egal, ob du auf den Spuren der Kaiser wandeln, Meister der Renaissance bewundern oder einfach das echte „la dolce vita“ genießen möchtest.

Wir zeigen dir 45 ikonische Sehenswürdigkeiten und verraten praktische Tipps, damit du deinen Urlaub in Rom ganz entspannt auf eigene Faust planen kannst.

Rom Sehenswürdigkeiten – Karte der Orte, die du in Rom sehen solltest

1. Kolosseum

Das Kolosseum ist das größte Amphitheater, das je gebaut wurde, und das ikonische Symbol des kaiserlichen Roms. Der Bau wurde im Jahr 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian begonnen und 80 n. Chr. von seinem Sohn Titus vollendet. Es diente als Schauplatz spektakulärer und oft brutaler öffentlicher Vorführungen. Hier fanden Gladiatorenkämpfe, Jagden auf exotische Tiere, Nachstellungen berühmter Schlachten und sogar inszenierte Seeschlachten statt. Das Bauwerk mit Platz für bis zu 50.000 Zuschauer war ein Meisterwerk römischer Ingenieurskunst – mit einem ausgeklügelten System aus Eingängen, Gängen und unterirdischen Bereichen (Hypogäum), in denen Gladiatoren und Tiere untergebracht waren.

Praktische Tipps: Kaufe deine Tickets unbedingt vorab online, am besten mit genügend Vorlauf, damit du nicht stundenlang anstehen musst. Ideal ist ein Kombiticket, das 24 Stunden gültig ist und auch den Eintritt zum Forum Romanum und Palatin umfasst. Für das beste Erlebnis und weniger Menschenmassen lohnt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Nachmittag. Denk an bequeme Schuhe und ausreichend Wasser, besonders in den Sommermonaten.

Eintritt und Öffnungszeiten:  Geöffnet ist täglich, in der Regel ab 9:00 Uhr. Die Schließzeit variiert je nach Saison (ca. 16:30 Uhr im Winter, 19:15 Uhr im Sommer). Der letzte Einlass ist eine Stunde vor Schließung.

1. Kolosseum

2. Forum Romanum

Das Forum Romanum war über Jahrhunderte das Zentrum des täglichen Lebens im antiken Rom. Dieses weitläufige Tal zwischen den Hügeln Palatin und Kapitol diente als Hauptplatz, auf dem Triumphzüge, Wahlen, öffentliche Reden, Gerichtsprozesse und Handelsaktivitäten stattfanden. Heute ist es eine große archäologische Stätte voller Ruinen antiker Tempel, Regierungsgebäude, Basiliken und Triumphbögen. Bei einem Spaziergang über die Hauptstraße Via Sacra kannst du dir gut vorstellen, wie hier einst Kaiser und Senatoren entlanggingen.

Praktische Tipps: Das Gelände ist riesig und voller unebener Wege, daher sind bequeme Schuhe ein Muss. Plane für die Besichtigung mindestens 3–4 Stunden ein. Der Eintritt ist im Kombiticket mit Kolosseum und Palatin enthalten. Ich empfehle, am Kapitol oder Palatin zu starten – von dort hast du einen großartigen Blick über das gesamte Forum.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist Teil des Kombitickets mit dem Kolosseum. Die Öffnungszeiten entsprechen denen des Kolosseums, also täglich von 9:00 Uhr bis ca. 16:30/19:15 Uhr je nach Jahreszeit.

2. Forum Romanum

3. Palatin

Der Palatin gilt als Geburtsort Roms und ist der zentralste der sieben Hügel Roms. Der Legende nach gründeten Romulus und Remus hier im Jahr 753 v. Chr. die Stadt. Während der Römischen Republik entwickelte er sich zu einem prestigeträchtigen Wohnviertel, und später ließen die Kaiser – beginnend mit Augustus – hier ihre prunkvollen Residenzen errichten. Heute ist der Palatin ein ruhiger archäologischer Park mit Überresten kaiserlicher Paläste, Gärten und eines Stadions.

Praktische Tipps: Vom Palatin hast du einen der besten Ausblicke auf das Forum Romanum auf der einen Seite und den Circus Maximus auf der anderen. Es ist der ideale Ort für einen ruhigeren Spaziergang und eine kleine Auszeit von den Menschenmassen. Der Eintritt ist Teil des Kombitickets für das Kolosseum und das Forum Romanum.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist im Kombiticket mit dem Kolosseum enthalten. Die Öffnungszeiten sind identisch mit denen des Kolosseums.

3. Palatin

4. Pantheon

Das Pantheon ist ein architektonisches Wunder und der am besten erhaltene antike Bau in Rom. Ursprünglich wurde es unter Kaiser Hadrian um 126 n. Chr. als Tempel für alle Götter errichtet. Sein markantestes Merkmal ist die riesige Betonkuppel mit einer Öffnung in der Mitte, dem sogenannten Oculus, der die einzige natürliche Lichtquelle im Inneren ist. Im 7. Jahrhundert wurde das Pantheon in eine christliche Kirche umgewandelt, was wesentlich zu seiner außergewöhnlich guten Erhaltung beigetragen hat. Hier sind bedeutende Persönlichkeiten begraben, darunter der Maler Raffael und mehrere italienische Könige.

Praktische Tipps: Das Pantheon liegt mitten im Stadtzentrum, daher solltest du dich vor allem zur Mittagszeit auf viele Besucher einstellen. Für eine ruhigere Atmosphäre komm am besten früh am Morgen. Im Inneren solltest du dich respektvoll verhalten, da es sich um eine aktive Kirche handelt. Vergiss nicht, nach oben zum Oculus zu schauen und zu beobachten, wie der Sonnenstrahl durch den Innenraum wandert.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig. Geöffnet ist täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr).

4. Pantheon

5. Trevi-Brunnen

Dieser monumentale Barockbrunnen ist zweifellos der berühmteste und schönste Brunnen Roms. Er zeigt den Meeresgott Oceanus, der auf einem von Seepferden gezogenen Wagen fährt. Das von Nicola Salvi entworfene und 1762 fertiggestellte Meisterwerk verbindet Skulptur und Architektur auf eindrucksvolle Weise. Gespeist wird der Brunnen von einem der ältesten römischen Aquädukte, der Aqua Virgo.

Praktische Tipps: Der Tradition nach sicherst du dir deine Rückkehr nach Rom, wenn du mit der rechten Hand eine Münze über die linke Schulter in den Brunnen wirfst. Zwei Münzen bedeuten, dass du dich verlieben wirst, und drei Münzen stehen für eine Hochzeit. Der Ort ist extrem beliebt – für die besten Fotos ohne Menschenmassen komm daher früh am Morgen (vor 8:00 Uhr) oder spät in der Nacht, wenn der Brunnen zudem wunderschön beleuchtet ist.

5. Trevi-Brunnen

6. Spanische Treppe

Die berühmte Treppe mit 135 Stufen verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti auf der Anhöhe. Sie wurde zwischen 1723 und 1725 erbaut und ist ein großartiges Beispiel römischer Barockarchitektur. Im Frühling sind die Stufen oft mit Hunderten blühender Azaleen geschmückt, was einen besonders schönen Anblick bietet. Der Ort war schon immer ein beliebter Treffpunkt für Künstler, Dichter und Reisende.

Praktische Tipps: Seit 2019 ist es verboten, auf den Stufen zu sitzen, um Beschädigungen zu vermeiden. Die Geldstrafen können hoch ausfallen. Die Treppe eignet sich perfekt für einen Spaziergang hinauf zur französischen Kirche, von wo aus du einen schönen Blick auf die Dächer Roms und die luxuriöse Einkaufsstraße Via dei Condotti unter dir hast.

6. Spanische Treppe

7. Petersdom

Der Petersdom im Vatikan ist die größte Kirche der Welt und das Zentrum der katholischen Kirche. Er steht an der Stelle, an der der Überlieferung nach der heilige Petrus, einer der zwölf Apostel, begraben wurde. An der heutigen Gestalt der Basilika arbeiteten die größten Künstler der Renaissance und des Barock, darunter Bramante, Michelangelo, der die beeindruckende Kuppel entwarf, und Bernini, der Schöpfer des prachtvollen Platzes und des Baldachins über dem Hauptaltar. Im Inneren befinden sich zahlreiche Meisterwerke, darunter Michelangelos Skulptur der Pietà.

Praktische Tipps: Der Eintritt in die Basilika selbst ist kostenlos, aber stelle dich auf lange Warteschlangen bei den Sicherheitskontrollen ein. Achte auf den Dresscode (Schultern und Knie bedeckt). Verpasse nicht die Möglichkeit, auf die Kuppel zu steigen (gegen Gebühr) – dich erwartet ein atemberaubender 360°-Blick über Rom. Du kannst einen Teil der Strecke mit dem Aufzug fahren, die letzten steilen und engen Stufen musst du jedoch zu Fuß bewältigen.

Eintritt und Öffnungszeiten: Die Basilika ist täglich geöffnet, vom 1. April bis 30. September von 7:00–19:00 Uhr, vom 1. Oktober bis 31. März von 7:00–18:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

7. Petersdom

8. Vatikanische Museen

Die Vatikanischen Museen gehören zu den größten und bedeutendsten Museumskomplexen der Welt. Sie beherbergen riesige Sammlungen von Kunstwerken und historischen Artefakten, die die Päpste über Jahrhunderte zusammengetragen haben. Der Komplex umfasst Dutzende Galerien und Museen, darunter die Stanzen des Raffael, die Galerie der Landkarten sowie ägyptische und etruskische Sammlungen. Für die meisten Besucher ist die Sixtinische Kapelle der absolute Höhepunkt des Rundgangs.

Praktische Tipps: Tickets online zu reservieren ist ein absolutes Muss, wenn du nicht stundenlang in der Schlange stehen möchtest. Die Museen sind riesig, plane daher mindestens 4 Stunden für den Besuch ein und überlege dir vorher, was du sehen möchtest. Es gibt auch kürzere, ausgeschilderte Rundgänge. In der Sixtinischen Kapelle ist Fotografieren streng verboten und es wird Ruhe verlangt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Das einfache Online-Ticket kaufst du hier. Geöffnet ist von Montag bis Samstag, in der Regel von 9:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr). An jedem letzten Sonntag im Monat ist der Eintritt kostenlos (rechne mit riesigen Menschenmassen).

8. Vatikanische Museen

9. Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle ist eine Kapelle im Apostolischen Palast, dem offiziellen Sitz des Papstes im Vatikan. Weltberühmt ist sie für ihre Fresken der größten Künstler der Renaissance. Die Decke der Kapelle, die Michelangelo in den Jahren 1508–1512 ausmalte, zeigt neun Szenen aus dem Buch Genesis, darunter die ikonische Erschaffung Adams. Später, in den Jahren 1535–1541, kehrte Michelangelo zurück, um an der Altarwand das monumentale Fresko des Jüngsten Gerichts zu malen. Bis heute dient die Kapelle als Ort des Konklaves, also der Wahl eines neuen Papstes.

Praktische Tipps: Die Sixtinische Kapelle ist Teil der Vatikanischen Museen und kann nicht separat besucht werden. In der Kapelle ist es oft sehr voll, außerdem gelten absolute Ruhe und Fotografierverbot. Das Wachpersonal achtet streng auf die Einhaltung der Regeln. Lies dir vor dem Betreten am besten ein wenig über die Fresken durch, damit du besser verstehst, was du dir ansiehst.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist im Ticket für die Vatikanischen Museen enthalten. Die Öffnungszeiten entsprechen denen der Museen.

9. Sixtinische Kapelle

10. Denkmal für Viktor Emanuel II. (Altare della Patria)

Dieses riesige Bauwerk aus weißem Marmor an der Piazza Venezia ist nicht zu übersehen. Das Denkmal, bekannt als Altare della Patria (Altar des Vaterlands), wurde zu Ehren von Viktor Emanuel II., dem ersten König des vereinten Italiens, errichtet. Es ist ein Symbol des Nationalstolzes, und an seinem Fuß befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme. Wegen seiner Form und Farbe hat es von den Einheimischen Spitznamen wie „Schreibmaschine“ oder „Hochzeitstorte“ bekommen.

Praktische Tipps: Der Zugang zu den Treppen und Terrassen des Denkmals ist kostenlos und bietet bereits eine großartige Aussicht. Für das absolut beste 360°-Panorama über Rom lohnt sich die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug „Roma dal Cielo“ bis ganz nach oben. Denk daran: Auf den Treppen zu sitzen ist streng verboten.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Zugang zum Denkmal selbst ist kostenlos; die Fahrt mit dem Panoramaaufzug auf das Dach ist kostenpflichtig. Es ist täglich geöffnet.

10. Denkmal für Viktor Emanuel II. (Altare della Patria)

11. Engelsburg (Castel Sant’Angelo)

Dieses mächtige zylindrische Bauwerk am Ufer des Tibers hat eine reiche und bewegte Geschichte. Ursprünglich wurde es im 2. Jahrhundert n. Chr. als Mausoleum für Kaiser Hadrian und seine Familie erbaut. Später wurde es in eine Militärfestung, eine päpstliche Residenz und ein Gefängnis umgewandelt. Mit dem Vatikan ist die Engelsburg durch den befestigten Gang Passetto di Borgo verbunden, der den Päpsten als Fluchtweg diente. Heute beherbergt die Burg ein Museum, das ihre wechselvolle Geschichte nachzeichnet.

Praktische Tipps: Steig unbedingt bis zur Dachterrasse hinauf – von dort eröffnet sich dir einer der schönsten Panoramablicke in Rom, besonders auf die Engelsbrücke und den Petersdom. Die Burg erstreckt sich über mehrere Ebenen, von dunklen Gefängniszellen bis hin zu luxuriösen päpstlichen Gemächern.

Eintritt und Öffnungszeiten: Tickets online bekommst du hier. Geöffnet ist täglich von Dienstag bis Sonntag, von 9:00 bis 19:30 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr). Montags ist geschlossen.

11. Engelsburg (Castel Sant'Angelo)

12. Piazza Navona

Die Piazza Navona ist einer der größten und elegantesten Plätze in Rom und berühmt für ihre barocken Meisterwerke. Ihre charakteristische ovale Form folgt dem Grundriss eines antiken Stadions, das Kaiser Domitian hier im 1. Jahrhundert n. Chr. für Leichtathletikwettkämpfe errichten ließ. Das Highlight des Platzes ist der prachtvolle Vierströmebrunnen (Fontana dei Quattro Fiumi) von Gian Lorenzo Bernini in der Mitte. An den Seiten des Platzes befinden sich zwei weitere kleinere Brunnen sowie die majestätische Kirche Sant’Agnese in Agone von Francesco Borromini.

Praktische Tipps: Der Platz ist voller Straßenkünstler, Maler und Cafés mit Außenterrassen. Er ist ein wunderbarer Ort, um eine Pause einzulegen und das lebendige Treiben zu beobachten. Die Preise in den Restaurants und Cafés rund um den Platz sind allerdings höher. Im Dezember finden hier traditionelle Weihnachtsmärkte statt.

12. Piazza Navona

13. Trastevere

Trastevere, wörtlich „jenseits des Tibers“, ist ein charmantes und bohemisches Viertel mit besonderem Altstadtflair. Enge Kopfsteinpflastergassen, mittelalterliche Häuser mit Efeu an den Fassaden und versteckte kleine Plätze schaffen eine malerische Kulisse. Das einstige Arbeiterviertel ist heute bekannt für seine lebendige Atmosphäre, kleine Handwerksläden und vor allem als kulinarisches Herz Roms. Hier findest du unzählige traditionelle Trattorien, Pizzerien und Bars, in denen du authentische römische Küche genießen kannst.

Praktische Tipps: Die beste Zeit für einen Besuch in Trastevere ist der späte Nachmittag und Abend, wenn das Viertel zum Leben erwacht. Spaziere bis zur Basilika Santa Maria in Trastevere, einer der ältesten Kirchen Roms, die mit wunderschönen goldenen Mosaiken beeindruckt. Steig auf den Hügel Gianicolo hinauf – von dort hast du einen herrlichen Blick über ganz Rom.

13. Trastevere

14. Galleria Borghese und Villa Borghese

Die Galleria Borghese, untergebracht in einer eleganten Villa aus dem 17. Jahrhundert, beherbergt eine der besten privaten Kunstsammlungen der Welt. Gegründet wurde sie von Kardinal Scipione Borghese, einem großen Kunstmäzen und Neffen von Papst Paul V. Berühmt ist die Sammlung vor allem für ihre meisterhaften Skulpturen von Gian Lorenzo Bernini (z. B. Apollon und DaphneDer Raub der Proserpina) sowie für Gemälde von Caravaggio. Die Villa selbst liegt in den weitläufigen und ruhigen Gärten der Villa Borghese, dem drittgrößten öffentlichen Park Roms.

Praktische Tipps: Eine Reservierung der Tickets für die Galerie ist verpflichtend und sollte Wochen, manchmal sogar Monate im Voraus erfolgen, da die Besucherzahl streng begrenzt ist. Der Besuch ist auf ein zweistündiges Zeitfenster beschränkt. Nimm dir nach der Besichtigung der Galerie Zeit für einen Spaziergang durch den Park, miete ein Boot auf dem kleinen See oder entspanne dich auf einer Parkbank.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der volle Eintrittspreis gilt für die Galerie. Sie ist von Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 17:45 Uhr). Der Park ist kostenlos zugänglich.

14. Galleria Borghese und Villa Borghese

15. Kapitolinische Museen

Die Kapitolinischen Museen, die sich auf dem majestätischen, von Michelangelo gestalteten Kapitolshügel befinden, gelten als die ersten öffentlichen Museen der Welt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1471 zurück, als Papst Sixtus IV. dem Volk von Rom eine Sammlung antiker Bronzestatuen schenkte. Die Museen befinden sich in zwei Palästen (Palazzo dei Conservatori und Palazzo Nuovo) und ihre Sammlungen konzentrieren sich vor allem auf die Geschichte Roms selbst. Zu den wertvollsten Exponaten gehören die originale Bronzestatue der Kapitolinischen Wölfin, das Symbol Roms, sowie die Reiterstatue des Mark Aurel (das Original steht im Inneren, eine Kopie auf dem Platz).

Praktische Tipps: Vergiss nicht, durch den unterirdischen Gang (Galleria Lapidaria) zu gehen, der die beiden Paläste verbindet und einen Blick auf das Forum Romanum bietet. Von der Terrasse im hinteren Teil des Palazzo dei Conservatori hast du einen der fotogensten Ausblicke auf das Forum.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 13 EUR. Geöffnet ist täglich von 9:30 bis 19:30 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr).

15. Kapitolinische Museen

16. Circus Maximus

Der Circus Maximus war das größte Stadion für Wagenrennen im antiken Rom und eine der größten Sportarenen, die je gebaut wurden. In seiner Blütezeit soll er bis zu 250.000 Zuschauer gefasst haben. Er liegt im Tal zwischen dem Palatin und dem Aventin. Neben Wagenrennen fanden hier auch andere öffentliche Veranstaltungen wie Feste oder Triumphzüge statt. Heute ist von der ursprünglichen Anlage nur noch wenig zu sehen, doch die riesige offene Fläche vermittelt einen klaren Eindruck von ihren monumentalen Ausmaßen.

Praktische Tipps: Heute ist der Circus Maximus ein großer öffentlicher Park – ideal zum Joggen, Picknicken oder einfach zum Entspannen. Der Zugang zum archäologischen Bereich am südöstlichen Ende ermöglicht es dir, Überreste von Bogenkonstruktionen und Geschäften zu sehen. Der Ort wird häufig für Konzerte und große öffentliche Veranstaltungen genutzt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Der archäologische Bereich ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet und kostenpflichtig.

16. Circus Maximus

17. Mund der Wahrheit (Bocca della Verità)

Dieses große Marmormedaillon mit dem Gesicht eines bärtigen Mannes ist eine der bekanntesten Kuriositäten Roms. Es befindet sich in der Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin. Einer mittelalterlichen Legende zufolge wird einem Lügner die Hand abgebissen, wenn er sie in den Mund des Medaillons legt. Diese Geschichte wurde durch den Film Ein Herz und eine Krone mit Audrey Hepburn und Gregory Peck berühmt. Ursprung und Zweck der Scheibe sind ungewiss; vermutlich handelte es sich um einen antiken Kanaldeckel oder um einen Teil eines Brunnens.

Praktische Tipps: Stell dich auf eine Warteschlange ein, denn jeder Tourist möchte ein Foto mit der Hand im Mund der Wahrheit machen. Für den Zugang wird normalerweise eine kleine freiwillige Spende erwartet. Wenn du schon dort bist, wirf auch einen Blick in die Kirche Santa Maria in Cosmedin selbst.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Zugang ist kostenlos (eine kleine Spende wird erwartet). Geöffnet ist täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr (im Winter bis 17:00 Uhr).

17. Mund der Wahrheit (Bocca della Verità)

18. Aventinischer Hügel und Schlüsselloch

Der Aventin ist einer der sieben Hügel Roms und ein ruhiges, grünes und elegantes Wohnviertel. Er ist der ideale Ort, um dem geschäftigen Zentrum zu entfliehen. Neben schönen Kirchen wie der Basilika Santa Sabina und dem Orangengarten (Giardino degli Aranci) mit herrlichem Blick auf die Stadt verbirgt der Aventin eines der zauberhaftesten Geheimnisse Roms. Auf der Piazza dei Cavalieri di Malta befindet sich die Tür des Priorats der Malteserritter.

Praktische Tipps: Schau durch das Schlüsselloch in der genannten Tür. Du siehst einen perfekt eingerahmten Blick auf die Kuppel des Petersdoms, genau am Ende eines Gartenwegs. Es ist einer der einzigartigsten und fotogensten Ausblicke in Rom. Oft bildet sich hier eine kleine Schlange von Menschen, die auf diesen Blick warten.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Hügel und der Platz sind frei zugänglich. Der Blick durch das Schlüsselloch ist kostenlos.

18. Aventinischer Hügel und Schlüsselloch

19. Caracalla-Thermen (Terme di Caracalla)

Die Caracalla-Thermen gehörten zu den größten und luxuriösesten öffentlichen Badeanlagen im antiken Rom. Sie wurden zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser Caracalla erbaut und boten gleichzeitig Platz für bis zu 1600 Besucher. Der Komplex war nicht nur ein Ort zum Baden (mit warmen, lauwarmen und kalten Becken), sondern auch ein umfassendes gesellschaftliches Zentrum mit Bibliotheken, Sporthallen, Geschäften und Gärten. Auch heute noch sind die mächtigen Mauern und Gewölbe der Ruinen beeindruckend.

Praktische Tipps: Das Gelände ist sehr weitläufig, nimm also bequeme Schuhe mit. Du kannst dir einen Audioguide oder eine Virtual-Reality-Brille ausleihen, die dir dabei hilft, dir vorzustellen, wie die Thermen in ihrer ganzen Pracht aussahen. Im Sommer finden hier häufig Opern- und Ballettaufführungen unter freiem Himmel statt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag ab 9:00 Uhr, die Schließzeiten variieren je nach Saison. Montags ist nur bis 14:00 Uhr geöffnet.

19. Caracalla-Thermen (Terme di Caracalla)

20. Trajansmärkte und Trajansforum

Die Trajansmärkte, erbaut zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr., gelten als das erste Einkaufszentrum der Welt. Dieser halbkreisförmige Komplex aus Ziegeln und Beton, der an das Trajansforum angrenzt, umfasste auf mehreren Ebenen mehr als 150 Geschäfte und Büros, die von kaiserlichen Beamten verwaltet wurden. Heute befindet sich in den Räumen der Märkte das Museum der Kaiserforen (Museo dei Fori Imperiali), das die Geschichte aller Kaiserforen hervorragend dokumentiert. Das Wahrzeichen des gesamten Areals ist die Trajanssäule, die mit einem spiralförmigen Relief geschmückt ist, das Trajans Siege in Dakien darstellt.

Praktische Tipps: Mit dem Museumseintritt kannst du durch die antiken Gänge spazieren und die Foren aus einer einzigartigen Perspektive betrachten. Abends ist das gesamte Gebiet der Kaiserforen (Via dei Fori Imperiali) wunderschön beleuchtet und ideal für einen Spaziergang.

Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet ist täglich von 9:30 bis 19:30 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr).

20. Trajansmärkte und Trajansforum

21. Campo de’ Fiori

Campo de’ Fiori, übersetzt „Blumenfeld“, ist der einzige historische Platz in Rom, auf dem keine Kirche steht. Tagsüber findet hier ein lebhafter und farbenfroher Markt statt, auf dem frisches Obst, Gemüse, Blumen, Käse, Pasta und weitere lokale Produkte verkauft werden. In der Mitte des Platzes steht die düstere Statue des Philosophen Giordano Bruno, der hier im Jahr 1600 wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Am Abend verändert sich die Atmosphäre des Platzes: Die Marktstände verschwinden und der Platz erwacht dank der vielen Bars und Restaurants rundherum zum Leben.

Praktische Tipps: Besuche den Markt am Vormittag, wenn die Atmosphäre am schönsten ist und du frische Produkte kaufen kannst. Achte auf Taschendiebe. Am Abend ist der Platz ein toller Ort für einen Aperitivo und zum Leute beobachten. Die Preise können touristisch sein, aber die Atmosphäre macht das wieder wett.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Platz ist frei zugänglich. Der Markt findet von Montag bis Samstag statt, ungefähr von 7:00 bis 14:00 Uhr.

21. Campo de' Fiori

22. Palazzo Doria Pamphilj

Ein verstecktes Juwel direkt an der belebten Via del Corso: Der Palazzo Doria Pamphilj ist einer der größten und prächtigsten privaten Paläste in Rom. Er wird noch immer von den Nachkommen der ursprünglichen Adelsfamilie bewohnt, doch seine beeindruckende Galerie ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Galerie beherbergt eine außergewöhnliche Kunstsammlung, darunter Meisterwerke von Tizian, Raffael, Caravaggio und vor allem das berühmte Porträt von Papst Innozenz X. von Diego Velázquez.

Praktische Tipps: Im Eintrittspreis ist ein ausgezeichneter Audioguide enthalten, gesprochen von einem heutigen Familienmitglied, Jonathan Doria Pamphilj. Er bietet faszinierende Einblicke in die Geschichte des Palastes und der Sammlungen. Im Gegensatz zu anderen großen Museen ist es hier meist angenehm ruhig.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig. Geöffnet ist von Freitag bis Montag von 9:00–19:00 Uhr, donnerstags von 10:00–20:00 Uhr.

22. Palazzo Doria Pamphilj

23. Basilika San Clemente

Die Basilika San Clemente ist eine der faszinierendsten archäologischen Sehenswürdigkeiten in Rom. Von außen wirkt sie wie viele andere Kirchen, doch ihr Geheimnis liegt unter der Erde. Sie ist eine Art „Lasagne“-Kirche – sie besteht aus drei Schichten. Die heutige Basilika aus dem 12. Jahrhundert wurde auf einer Basilika aus dem 4. Jahrhundert errichtet, die wiederum auf den Fundamenten von Gebäuden aus dem 1. Jahrhundert steht, darunter ein antikes Mithräum (ein Tempel des Gottes Mithras).

Praktische Tipps: Den Eintritt in die unterirdischen Ebenen solltest du dir unbedingt gönnen. Der Abstieg in die tieferen und älteren Schichten fühlt sich an wie eine Zeitreise. Auf der untersten Ebene hörst du sogar das Geräusch eines unterirdischen Bachs, der hier entlangfließt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die obere Basilika ist kostenlos. Für die unterirdischen Bereiche ist der Eintritt kostenpflichtig. Geöffnet ist täglich, in der Regel von 10:00–12:30 Uhr und 15:00–18:00 Uhr.

23. Basilika San Clemente

24. Palazzo Barberini (Galleria Nazionale d’Arte Antica)

Der Palazzo Barberini ist ein prächtiger Barockpalast, an dessen Entwurf drei der größten Architekten ihrer Zeit beteiligt waren: Carlo Maderno, Gian Lorenzo Bernini und Francesco Borromini. Heute beherbergt er einen Teil der Nationalgalerie für Alte Kunst (der andere Teil befindet sich im Palazzo Corsini). Die Sammlung umfasst Werke vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, darunter Raffaels berühmtes Porträt La Fornarina und Caravaggios dramatisches Gemälde Judith enthauptet Holofernes. Der Palast selbst ist ein Kunstwerk – besonders beeindruckend ist das Deckenfresko Triumph der göttlichen Vorsehung von Pietro da Cortona im Hauptsaal.

Praktische Tipps: Bewundere neben den Gemälden auch die Architektur selbst, zum Beispiel Berninis quadratische Treppe und Borrominis ovale Treppe. Der Palast ist weitläufig und meist nicht so überfüllt wie andere Museen.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig (das Ticket gilt auch für den Palazzo Corsini). Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 17:00 Uhr).

24. Palazzo Barberini (Galleria Nazionale d'Arte Antica)

25. Via Appia Antica und Katakomben

Die Via Appia Antica, bekannt als „Königin der Straßen“, war eine der wichtigsten und strategisch bedeutendsten Straßen des antiken Roms. Der Bau begann im Jahr 312 v. Chr., und die Straße führte von Rom bis nach Brindisi im Süden Italiens. Entlang der ersten Meilen außerhalb der Stadtmauern befinden sich zahlreiche antike Gräber und Denkmäler, da römische Gesetze Bestattungen innerhalb der Stadt verboten. In diesem Gebiet findest du außerdem mehrere weitläufige Katakomben – unterirdische Begräbnisstätten, die ab dem 2. Jahrhundert von den ersten Christen und Juden genutzt wurden.

Praktische Tipps: Die beste Art, die Via Appia zu erkunden, ist mit dem Fahrrad. Sonntags und an Feiertagen ist ein großer Teil der Straße für den Autoverkehr gesperrt – ideal für Radfahrer und Fußgänger. Der Besuch der Katakomben (z. B. der Calixtus-, Domitilla- oder Sebastian-Katakomben) ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Jede Katakombe hat andere Öffnungstage und -zeiten, prüfe sie daher am besten vorab.

Eintritt und Öffnungszeiten: Die Straße ist frei zugänglich. Der Eintritt in die einzelnen Katakomben kostet in der Regel etwa 10 EUR und beinhaltet eine Führung. Die Öffnungszeiten variieren, häufig gibt es eine Mittagspause und einen Ruhetag pro Woche.

25. Via Appia Antica und Katakomben

26. Lateranbasilika (Basilica di San Giovanni in Laterano)

Obwohl der Petersdom die bekannteste Kirche ist, ist die Lateranbasilika tatsächlich die offizielle Kathedrale Roms und der Sitz des Papstes als Bischof von Rom. Sie trägt den Titel „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises“. Die ursprüngliche Kirche wurde im 4. Jahrhundert von Kaiser Konstantin gegründet und war jahrhundertelang der wichtigste päpstliche Sitz, bevor dieser in den Vatikan verlegt wurde. Das heutige Erscheinungsbild ist überwiegend barock. Im Inneren befinden sich monumentale Statuen der Apostel.

Praktische Tipps: Direkt gegenüber der Basilika befindet sich das Gebäude mit der Heiligen Treppe (Scala Sancta), über die Jesus Christus der Überlieferung nach in Jerusalem gegangen sein soll und die die heilige Helena nach Rom brachte. Gläubige steigen sie auf den Knien hinauf.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Basilika ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 7:00 bis 18:30 Uhr.

26. Lateranbasilika (Basilica di San Giovanni in Laterano)

27. Basilika Sankt Paul vor den Mauern (Basilica di San Paolo Fuori le Mura)

Diese Basilika ist eine der vier päpstlichen Hauptbasiliken in Rom und wurde an der Stelle errichtet, an der der Apostel Paulus begraben wurde. Die ursprüngliche Kirche, gegründet von Kaiser Konstantin, wurde 1823 bei einem Brand fast vollständig zerstört. Anschließend wurde sie nach den ursprünglichen Plänen wiederaufgebaut. Der Innenraum beeindruckt mit seinen gewaltigen Ausmaßen und den endlosen Säulenreihen. Entlang des Hauptschiffs verläuft ein Band aus Mosaikmedaillons, das alle Päpste von Petrus bis heute zeigt.

Praktische Tipps: Die Basilika liegt etwas abseits der wichtigsten Touristenrouten, ist aber mit der Metro gut erreichbar (Linie B, Station Basilica San Paolo). Durch ihre Lage ist sie deutlich ruhiger als die anderen Hauptbasiliken. Verpasse auf keinen Fall den wunderschönen mittelalterlichen Kreuzgang (chiostro) mit seinen fein verzierten Säulen.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Basilika ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 7:00 bis 18:30 Uhr.

27. Basilika Sankt Paul vor den Mauern (Basilica di San Paolo Fuori le Mura)

28. Basilika Santa Maria Maggiore (Basilica di Santa Maria Maggiore)

Eine weitere der vier päpstlichen Hauptbasiliken: Santa Maria Maggiore ist die größte Marienkirche Roms. Der Legende nach erschien die Jungfrau Maria in einer Sommernacht des 4. Jahrhunderts Papst Liberius und wies ihn an, dort eine Kirche zu bauen, wo am nächsten Tag Schnee liegen würde. Und tatsächlich: Am 5. August bedeckte Schnee den Esquilin-Hügel. Die Basilika ist besonders bemerkenswert, weil sie den Kern ihrer ursprünglichen Struktur bewahrt hat, und berühmt für ihre prachtvollen Mosaiken aus dem 5. Jahrhundert im Hauptschiff und am Triumphbogen.

Praktische Tipps: Vergiss nicht, nach oben zur Kassettendecke zu schauen – sie soll mit dem ersten Gold vergoldet worden sein, das aus Amerika nach Europa gebracht wurde. Unter dem Hauptaltar befindet sich eine Krypta mit einer Reliquie, von der man glaubt, dass sie aus der Krippe Jesu stammt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Basilika ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 7:00 bis 18:45 Uhr.

28. Basilika Santa Maria Maggiore (Basilica di Santa Maria Maggiore)

29. Cestius-Pyramide

Diese ungewöhnliche und perfekt erhaltene Pyramide im antiken Stil wirkt in Rom fast wie eine Erscheinung. Sie wurde zwischen 18 und 12 v. Chr. als Grabmal für Gaius Cestius, einen wohlhabenden römischen Prätor, erbaut. Zu jener Zeit war Rom nach der Eroberung Ägyptens von einer regelrechten „Ägyptomanie“ erfasst. Später wurde die Pyramide in die Aurelianische Mauer integriert, was wesentlich zu ihrem hervorragenden Erhaltungszustand beigetragen hat.

Praktische Tipps: Die Pyramide lässt sich sehr gut von außen besichtigen. Direkt daneben befindet sich der interessante Nichtkatholische Friedhof, auf dem unter anderem die englischen Dichter John Keats und Percy Bysshe Shelley begraben sind. Ein ruhiger und wunderschöner Ort für einen Besuch.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ins Innere der Pyramide ist nur nach vorheriger Vereinbarung und zu besonderen Anlässen möglich. Der Friedhof ist täglich geöffnet, der Eintritt ist kostenlos (eine Spende wird erwartet).

29. Cestius-Pyramide

30. Jüdisches Ghetto

Das römische Ghetto, 1555 durch eine päpstliche Bulle gegründet, gehört zu den ältesten jüdischen Gemeinden Europas. Ursprünglich war es ein von Mauern umschlossenes Viertel, in dem die römischen Juden leben mussten. Heute ist es ein charmantes und lebendiges Viertel voller Geschichte. Hier findest du die Große Synagoge, das Jüdische Museum und vor allem ein Zentrum der ausgezeichneten römisch-jüdischen Küche.

Praktische Tipps: Probiere unbedingt die lokale Spezialität carciofi alla giudia (frittierte Artischocken nach jüdischer Art). Spaziere am Portico d’Ottavia vorbei, einer antiken Struktur, die zum Zentrum des Ghettos wurde, und achte auf die „Stolpersteine“, kleine Messingplatten im Pflaster, die an die Opfer des Holocaust erinnern.

Eintritt und Öffnungszeiten: Das Viertel ist frei zugänglich. Für den Besuch der Synagoge und des Museums musst du ein Ticket kaufen.

30. Jüdisches Ghetto

31. Ara Pacis Augustae

Die Ara Pacis, auch Friedensaltar genannt, ist ein Meisterwerk der römischen Bildhauerkunst. Sie wurde zwischen 13 und 9 v. Chr. erbaut, um die Rückkehr von Kaiser Augustus aus Hispanien und Gallien sowie die Herstellung des Friedens im Römischen Reich zu feiern – bekannt als Pax Romana. Der Altar ist reich mit Reliefs verziert, die Mitglieder der kaiserlichen Familie, Senatoren und mythologische Szenen im Zusammenhang mit der Gründung Roms zeigen. Heute ist der Altar in einem modernen Gebäude geschützt, das vom Architekten Richard Meier entworfen wurde.

Praktische Tipps: Das Museum ist relativ klein, und die Besichtigung nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Es ist ein großartiges Beispiel dafür, wie moderne Architektur genutzt werden kann, um antike Kunst zu schützen und zu präsentieren.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig. Geöffnet ist täglich von 9:30 bis 19:30 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr).

31. Ara Pacis Augustae

32. Domus Aurea

Die Domus Aurea, das „Goldene Haus“, war ein riesiger und äußerst prunkvoller Palastkomplex, den Kaiser Nero nach dem großen Brand Roms im Jahr 64 n. Chr. errichten ließ. Der Palast war berühmt für seine Opulenz, vergoldeten Wände, mit Edelsteinen verzierten Decken und einen drehbaren Speisesaal. Nach Neros Tod wurde der Palast zugeschüttet, und an seiner Stelle entstanden andere Bauwerke, darunter das Kolosseum. Heute sind seine Überreste als unterirdische archäologische Stätte zugänglich.

Praktische Tipps: Ein Besuch ist nur mit Führung und nach vorheriger Reservierung möglich. Teil der Tour ist ein faszinierendes Virtual-Reality-Erlebnis, das zeigt, wie der Palast in seiner Blütezeit ausgesehen hat. Unter der Erde ist es kühl und feucht – nimm also etwas Wärmeres zum Anziehen mit.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt inklusive Führung und VR-Erlebnis ist kostenpflichtig. Geöffnet ist in der Regel von Freitag bis Sonntag.

33. Konstantinsbogen

Dieser imposante Triumphbogen direkt neben dem Kolosseum ist der größte und einer der am besten erhaltenen Triumphbögen in Rom. Er wurde im Jahr 315 n. Chr. zur Feier des Sieges von Kaiser Konstantin über Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke errichtet. Besonders interessant ist, dass viele seiner dekorativen Reliefs von älteren Denkmälern übernommen wurden, die unter den Kaisern Trajan, Hadrian und Mark Aurel entstanden. Diese Praxis, bekannt als Spolien, war in der Spätantike üblich.

Praktische Tipps: Den Bogen siehst und fotografierst du am besten vom Bereich rund um das Kolosseum. Er ist ein toller Ausgangspunkt für einen Spaziergang in Richtung Forum Romanum. Nimm dir einen Moment Zeit, um die detaillierten Reliefs genauer anzuschauen.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Bogen ist frei zugänglich und rund um die Uhr vom öffentlichen Bereich aus sichtbar.

33. Konstantinsbogen

34. Marcellustheater

Das Marcellustheater, das auffällig an ein kleines Kolosseum erinnert, ist tatsächlich älter. Sein Bau wurde von Julius Caesar begonnen und von Kaiser Augustus im Jahr 13 v. Chr. vollendet. Er widmete es dem Andenken an seinen Neffen und Schwiegersohn Marcellus. Es war das größte und bedeutendste Theater Roms und bot Platz für bis zu 20.000 Zuschauer. Im Mittelalter wurde seine Struktur in eine Festung umgewandelt und später in einen Renaissancepalast integriert, der bis heute bewohnt ist.

Praktische Tipps: Die unteren Bögen des Theaters sind von der Straße aus frei zugänglich, und du kannst durch sie hindurchspazieren. Es ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie antike Bauwerke im Laufe der Jahrhunderte umgestaltet und an neue Zwecke angepasst wurden. Im Sommer finden hier Konzerte mit klassischer Musik statt.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Außenbereich ist rund um die Uhr frei zugänglich.

34. Marcellustheater

35. Piazza Farnese und Palazzo Farnese

Die Piazza Farnese ist ein eleganter Platz, der vom imposanten Palazzo Farnese dominiert wird – einem der bedeutendsten Renaissancebauwerke in Rom. Am Entwurf des Palastes waren die besten Architekten ihrer Zeit beteiligt, darunter Antonio da Sangallo der Jüngere und Michelangelo, der die Fassade und das obere Gesims vollendete. Heute befindet sich im Palast die französische Botschaft. Die zwei großen Granitbecken auf dem Platz stammen aus den Caracalla-Thermen.

Praktische Tipps: Da sich im Palast eine Botschaft befindet, ist er normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Besichtigungen sind nur nach vorheriger Reservierung an bestimmten Tagen und zu festgelegten Zeiten möglich. Schon der Blick von außen ist jedoch beeindruckend.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Platz ist frei zugänglich. Der Besuch des Palastes ist eingeschränkt und erfordert eine Online-Reservierung.

35. Piazza Farnese und Palazzo Farnese

36. Tiberinsel (Isola Tiberina)

Diese kleine, schiffsförmige Insel mitten im Fluss Tiber ist über zwei der ältesten römischen Brücken mit den Ufern verbunden. Seit der Antike wird die Insel mit Heilung in Verbindung gebracht; im Jahr 293 v. Chr. wurde hier ein Tempel für den Heilgott Aesculapius errichtet. Diese Tradition setzt sich bis heute fort, denn auf der Insel befindet sich das Krankenhaus Fatebenefratelli. Es ist ein ruhiger und malerischer Ort, ideal für einen kurzen Spaziergang.

Praktische Tipps: Im Sommer findet auf der Insel das Filmfestival L’Isola del Cinema statt, bei dem sich die Uferbereiche der Insel in Restaurants, Bars und ein Open-Air-Kino verwandeln.

Eintritt und Öffnungszeiten: Die Insel ist rund um die Uhr frei zugänglich.

36. Tiberinsel (Isola Tiberina)

37. Villa Farnesina

Diese wunderschöne Renaissancevilla in Trastevere wurde für den reichen sienesischen Bankier Agostino Chigi erbaut. Berühmt ist sie für ihre beeindruckenden Fresken der größten Meister, darunter Raffael. Sein Fresko Triumph der Galatea gehört zu den Höhepunkten der Renaissancekunst. Weitere Säle sind mit Szenen aus dem Mythos von Amor und Psyche sowie mit illusionistischen Malereien geschmückt, die den Eindruck eines Blicks in eine offene Landschaft erzeugen.

Praktische Tipps: Die Villa Farnesina ist ein oft übersehenes Juwel, sodass es hier meist keine großen Menschenmengen gibt. Es ist eine tolle Gelegenheit, Raffaels Werk in Ruhe zu sehen. Vergiss nicht, in der Loggia nach oben zu den Decken zu schauen.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig. Geöffnet ist von Montag bis Samstag von 9:00 bis 14:00 Uhr.

38. Kirche San Luigi dei Francesi

Diese Kirche nahe der Piazza Navona ist die Nationalkirche Frankreichs in Rom. Obwohl ihr Äußeres eher unscheinbar ist, verbirgt sie im Inneren einen echten Schatz. In der Contarelli-Kapelle befindet sich ein Zyklus aus drei großartigen und dramatischen Gemälden von Caravaggio, die das Leben des heiligen Matthäus darstellen: Die Berufung des heiligen MatthäusDas Martyrium des heiligen Matthäus und Die Inspiration des heiligen Matthäus.

Praktische Tipps: Die Besichtigung der Gemälde ist kostenlos, sie befinden sich jedoch in einer dunklen Kapelle. Damit du sie gut sehen kannst, musst du eine Münze (1 oder 2 EUR) in den Automaten werfen, der sie für kurze Zeit beleuchtet. Halte am besten Kleingeld bereit.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Die Kirche ist täglich geöffnet, allerdings mit Mittagspause (in der Regel 10:00–12:30 und 15:00–19:00 Uhr).

38. Kirche San Luigi dei Francesi

39. Kirche San Pietro in Vincoli

Diese Kirche aus dem 5. Jahrhundert wurde erbaut, um die Reliquie der Ketten aufzubewahren, mit denen der heilige Petrus der Überlieferung nach in Jerusalem und Rom gefesselt war. Die Hauptattraktion für die meisten Besucher ist jedoch die monumentale Moses-Statue von Michelangelo. Die Statue war ursprünglich für das prachtvolle Grabmal von Papst Julius II. vorgesehen, das in der Petersbasilika stehen sollte, doch das Projekt wurde nie vollständig umgesetzt. Moses mit Hörnern auf dem Kopf (das Ergebnis einer fehlerhaften Übersetzung aus dem Hebräischen) gilt als eines der größten bildhauerischen Meisterwerke der Geschichte.

Praktische Tipps: Die Kirche liegt auf einem Hügel, nur ein kurzes Stück vom Kolosseum entfernt. Der Eintritt ist kostenlos. Neben der Moses-Statue solltest du dir auch die Ketten selbst ansehen, die in einem Reliquiar unter dem Hauptaltar ausgestellt sind.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 8:00 bis 12:30 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr (im Winter bis 18:00 Uhr).

40. Kapuzinergruft

Die Kapuzinergruft unter der Kirche Santa Maria della Concezione dei Cappuccini ist eine der ungewöhnlichsten und faszinierendsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Sie besteht aus mehreren kleinen Kapellen, deren Wände mit den Knochen und Schädeln von etwa 4.000 Kapuzinermönchen „geschmückt“ sind, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert starben. Es ist keine makabre Schau, sondern eine Erinnerung an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens, wie die Inschrift in einer der Kapellen andeutet: „Was ihr seid, waren wir; was wir sind, werdet ihr sein.“

Praktische Tipps: Fotografieren ist im Inneren streng verboten. Der Besuch ist Teil einer Museumsführung, die die Geschichte des Kapuzinerordens erklärt. Aufgrund der Art des Ortes wird respektvolles Verhalten erwartet.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenpflichtig. Geöffnet ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr (letzter Einlass um 18:30 Uhr).

40. Kapuzinergruft

41. Palazzo Massimo alle Terme (Römisches Nationalmuseum)

Der Palazzo Massimo, eine der vier Zweigstellen des Römischen Nationalmuseums, beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen antiker Kunst weltweit. Die Sammlungen verteilen sich über vier Etagen und umfassen beeindruckende Skulpturen wie den Schlafenden Hermaphroditen oder den Diskobolos sowie vor allem unglaublich gut erhaltene Fresken und Mosaike aus römischen Villen, darunter die Villa der Livia oder die Villa Farnesina. Im Untergeschoss befindet sich eine umfangreiche numismatische Sammlung.

Praktische Tipps: Dieses Museum ist für Liebhaber der Antike ein absolutes Muss. Es ist nicht so überfüllt wie andere Orte und ermöglicht ein ruhiges, ausführliches Studium der Exponate. Das Ticket gilt auch für die anderen Zweigstellen des Museums (Diokletiansthermen, Crypta Balbi, Palazzo Altemps).

Eintritt und Öffnungszeiten: Das Kombiticket für alle 4 Standorte kostet 12 EUR und ist 3 Tage gültig. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 19:00 Uhr.

42. Diokletiansthermen (Römisches Nationalmuseum)

Eine weitere Zweigstelle des Römischen Nationalmuseums befindet sich in den Überresten der größten öffentlichen Thermen des antiken Roms. Die Diokletiansthermen, die an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert erbaut wurden, boten Platz für bis zu 3.000 Menschen. Heute beherbergen die Räume der Thermen eine Sammlung von Inschriften und Skulpturen. Zum Komplex gehört auch die Kirche Santa Maria degli Angeli e dei Martiri, die Michelangelo auf geniale Weise in den Hauptsaal (das Frigidarium) der Thermen integrierte, sowie ein wunderschöner Kreuzgang (chiostro).

Praktische Tipps: Die Weitläufigkeit der Ruinen vermittelt dir einen großartigen Eindruck von der Monumentalität römischer Bauwerke. Schau dir unbedingt die Kirche an, in der deutlich zu sehen ist, wie Michelangelo die ursprünglichen antiken Strukturen nutzte.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist im Kombiticket für das Römische Nationalmuseum enthalten. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 19:00 Uhr.

42. Diokletiansthermen (Römisches Nationalmuseum)

43. Quirinalspalast (Palazzo del Quirinale)

Der Quirinalspalast, gelegen auf dem höchsten der sieben Hügel Roms, ist der offizielle Sitz des Präsidenten der Italienischen Republik. Früher diente er als päpstliche Sommerresidenz und später als Sitz der italienischen Könige. Er ist einer der größten Paläste der Welt. Auf dem Platz vor dem Palast stehen ein Obelisk und ein Brunnen mit den Statuen der Dioskuren, Castor und Pollux.

Praktische Tipps: Jeden Tag kannst du vor dem Palast die feierliche Wachablösung beobachten. Der Palast kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, diese müssen jedoch rechtzeitig im Voraus online reserviert werden.

Eintritt und Öffnungszeiten: Besuche müssen online reserviert werden. Führungen finden an bestimmten Tagen statt (in der Regel Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag). Der Eintrittspreis variiert je nach gewählter Route.

43. Quirinalspalast (Palazzo del Quirinale)

44. Aurelianische Mauern

Dieser imposante Mauerring wurde zwischen 271 und 275 n. Chr. unter den Kaisern Aurelian und Probus errichtet, um Rom vor barbarischen Einfällen zu schützen. Die Mauern sind etwa 19 Kilometer lang und umschließen den größten Teil des historischen Zentrums. Sie gehören zu den größten und am besten erhaltenen antiken Befestigungsanlagen der Welt.

Praktische Tipps: Im Abschnitt beim Tor Porta San Sebastiano befindet sich das Mauermuseum (Museo delle Mura), in dem du über einen Teil der Stadtmauer spazieren und mehr über ihre Geschichte und Konstruktion erfahren kannst.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Großteil der Mauern ist von der Straße aus sichtbar. Der Eintritt ins Mauermuseum ist kostenlos. Geöffnet ist es von Dienstag bis Sonntag.

44. Aurelianische Mauern

45. Platz und Kirche des hl. Ignatius von Loyola (Piazza e Chiesa di Sant’Ignazio di Loyola)

Die Kirche des heiligen Ignatius ist ein barockes Juwel, berühmt für ihr unglaubliches illusionistisches Deckenfresko von Andrea Pozzo. Das Fresko mit dem Titel Apotheose des hl. Ignatius erzeugt die perfekte Illusion, dass sich die flache Decke zum Himmel öffnet und die Architektur der Kirche nach oben weiterführt. Ebenso täuschend echt ist die falsche Kuppel, die auf Leinwand gemalt wurde, weil für den Bau einer echten Kuppel kein Geld mehr übrig war.

Praktische Tipps: Damit die Illusion ihre volle Wirkung entfaltet, stelle dich auf die Marmorscheibe, die im Boden des Hauptschiffs markiert ist. Von diesem Punkt aus ist die Perspektive perfekt. Auch der Platz vor der Kirche ist architektonisch interessant und im Rokokostil gestaltet.

Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 7:30 bis 19:00 Uhr.

45. Platz und Kirche des hl. Ignatius von Loyola (Piazza e Chiesa di Sant'Ignazio di Loyola)

46. Quartiere Coppedè

Dieses kleine, märchenhafte Viertel ist ein verstecktes Juwel Roms und unterscheidet sich völlig vom Rest der Stadt. Es liegt nur ein Stück vom Zentrum entfernt und ist das Werk des florentinischen Architekten Gino Coppedè. Zwischen 1913 und 1927 schuf er hier ein einzigartiges Ensemble von Gebäuden, die eine fantastische Mischung aus Jugendstil (Art Nouveau), Barock, Antike und Mittelalter bilden. Das Zentrum des Viertels ist die Piazza Mincio mit dem Froschbrunnen (Fontana delle Rane).

Praktische Tipps: Es ist ein reines Wohnviertel, ideal für einen ruhigen und visuell faszinierenden Spaziergang. Der Eingang ins Viertel wird von einem großen Bogen markiert, der zwei Paläste miteinander verbindet. Achte besonders auf die bizarren und detailreichen Dekorationen an den Gebäuden.

46. Quartiere Coppedè

Wo in Rom übernachten?

1. Centro Storico (Gegend rund um Pantheon, Piazza Navona, Campo de’ Fiori)

Für alle, die zum ersten Mal in Rom sind und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten direkt in der Nähe haben möchten. Ideal, wenn du romantische Spaziergänge durch gepflasterte Gassen genießen und mitten im Geschehen sein willst. Dich erwarten malerische Gassen, versteckte kleine Plätze, viele Restaurants, Boutiquen und natürlich auch Touristenmassen. Von hier aus ist alles zu Fuß erreichbar, sodass du Zeit und Geld für Verkehrsmittel sparst.

2. Trastevere

Für junge Reisende, Foodies und alle, die eine böhmische und lebendige Atmosphäre suchen. Ideal, wenn du Nachtleben und fantastisches Essen in authentischen Trattorien liebst. Ein charmantes Viertel mit gepflasterten, von Efeu bewachsenen Gassen. Tagsüber ist es relativ ruhig, doch am Abend verwandelt es sich in das pulsierende Herz des römischen Nachtlebens mit unzähligen Bars und Restaurants.

3. Monti

Für Paare, Mode- und Designliebhaber sowie alle, die in einem trendigen und „coolen“ Viertel mit dörflichem Flair übernachten möchten. Monti ist das Hipster-Herz Roms. Hier findest du viele Vintage-Läden, Handwerksateliers, stylische Bars und kleine Restaurants. Es liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Kolosseum entfernt, bewahrt sich aber gleichzeitig seinen lokalen und alternativen Charakter.

4. Prati (Gegend beim Vatikan)

Für Familien mit Kindern, Besucher, die in der Nähe des Vatikans sein möchten, und alle, die ein ruhigeres, eleganteres und geordneteres Viertel bevorzugen. Prati ist ein elegantes Wohn- und Geschäftsviertel mit breiten Boulevards, Gebäuden im Jugendstil und tollen Einkaufsmöglichkeiten (besonders in der Via Cola di Rienzo). Es ist sicher, sauber und ruhiger als im historischen Zentrum.

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