Neapel Sehenswürdigkeiten: 45 schönste Orte, die du sehen musst (+ Karte)

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Vergessen Sie alles, was Sie über italienische Städte zu wissen glaubten. Neapel ist anders. Laut, chaotisch und unverfälscht. Keine glänzende Schönheit wie Florenz, sondern eher eine temperamentvolle Königin mit der Seele eines Rockstars. Es ist eine Sinfonie aus Hupen, dem Duft der besten Pizza der Welt und den Rufen der Händler in engen Gassen. Hier versteckt sich Geschichte nicht in Museen, sondern lebt direkt auf der Straße.

Neapel ist vielleicht keine Liebe auf den ersten Blick – es ist eine Stadt, die Sie entweder völlig in ihren Bann zieht oder abschreckt. Wenn Sie ihr aber eine Chance geben, belohnt sie Sie mit einer unglaublichen Authentizität und dem unverfälschten Herzen Süditaliens. Über allem wacht außerdem still und majestätisch der Vesuv, der der Stadt eine ständige Spannung und Ehrfurcht verleiht.

Neapel Sehenswürdigkeiten – Karte der Orte, die man in Neapel sehen sollte

1. Pompeji

Diese antike römische Stadt, die im Jahr 79 n. Chr. unter Vulkanasche begraben wurde, ist wie eine Zeitkapsel. Ein Spaziergang durch ihre Straßen, zwischen den Ruinen von Villen, Tempeln, Thermen und dem Amphitheater, bietet einen einzigartigen und zugleich beklemmenden Einblick in den Alltag des Römischen Reiches. Die Gipsabdrücke der Opfer, festgehalten in ihren letzten Momenten, sind ein stilles Zeugnis für die Kraft der Natur und die Zerbrechlichkeit des Lebens.

Praktische Tipps: Das Gelände ist riesig – planen Sie für die Besichtigung mindestens 4–5 Stunden ein. Denken Sie an bequeme Schuhe, ausreichend Wasser und Sonnenschutz, denn Schatten gibt es hier nur wenig. Nehmen Sie sich am Eingang eine Karte mit, sie hilft bei der Orientierung.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet außer am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison (im Sommer meist von 9:00 bis 19:30 Uhr, letzter Einlass um 18:00 Uhr). Eintritt inklusive Audioguide kaufen Sie hier.

1. Pompeji

2. Archäologisches Nationalmuseum

Dieses Museum ist ein unverzichtbarer Stopp, um Pompeji wirklich zu verstehen. Hier befindet sich nämlich der überwiegende Teil der wertvollsten und am besten erhaltenen Artefakte aus den verschütteten Städten. Sie können Originale beeindruckender Fresken, detailreiche Mosaike (darunter das berühmte Alexander-Mosaik), Skulpturen und Tausende Alltagsgegenstände bewundern, die Ihnen ein umfassendes Bild von Kunst und Leben jener Zeit vermitteln.

Praktische Tipps: Ideal ist ein Besuch des Museums nach der Besichtigung von Pompeji, denn dann können Sie die Artefakte viel besser einordnen. Hier befindet sich auch das berühmte „Geheime Kabinett“ mit einer Sammlung erotischer Kunst.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet außer dienstags. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Website zu prüfen.

2. Archäologisches Nationalmuseum

3. Historisches Zentrum (Centro Storico) & Spaccanapoli

Das Herz Neapels ist sein chaotisches, aber unglaublich lebendiges historisches Zentrum (UNESCO). Seine Lebensader ist die Straße Spaccanapoli (wörtlich „Neapel-Teiler“), die wie eine gerade Linie die Altstadt durchschneidet. Dieses Labyrinth aus engen Gassen ist voller Kirchen, kleiner Läden, Pizzerien und typischer Szenen mit Wäsche, die zwischen den Häusern hängt.

Praktische Tipps: Die beste Art, das historische Zentrum kennenzulernen, ist, sich einfach darin treiben zu lassen und die Atmosphäre aufzusaugen. Bleibt jedoch aufmerksam und passt besonders in Menschenmengen gut auf eure Wertsachen auf.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Straßen des historischen Zentrums sind natürlich rund um die Uhr frei zugänglich.

3. Historisches Zentrum (Centro Storico) & Spaccanapoli

4. Vulkan Vesuv

Der majestätische und noch immer aktive Vulkan, der sich über dem Golf von Neapel erhebt, ist ein unverwechselbarer Teil der Skyline der Stadt. Der Aufstieg zu seinem Gipfel ist ein einzigartiges Erlebnis, das euch mit einem Blick direkt in den Krater und vor allem mit einem der schönsten Panoramablicke auf ganz Neapel und die Umgebung belohnt.

Praktische Tipps: Auch im Sommer kann es oben sehr windig sein – nehmt eine leichte Jacke und festes Schuhwerk mit. Tickets müssen online für ein konkretes Zeitfenster gekauft werden. Vor Ort werden keine Eintrittskarten verkauft.
Eintritt und Öffnungszeiten: Den Eintritt in den Nationalpark Vesuv könnt ihr vorab online buchen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit, prüft sie daher vorher online.

4. Vulkan Vesuv

5. Castel dell’Ovo

Die älteste Burg Neapels erhebt sich malerisch auf der kleinen Insel Megaride. Der Legende nach versteckte der römische Dichter Vergil ein magisches Ei in den Fundamenten der Burg, das die ganze Stadt beschützen soll. Die Burg bietet atemberaubende Ausblicke auf den Golf von Neapel und ist ein idealer Ort für einen romantischen Spaziergang, besonders bei Sonnenuntergang.

Praktische Tipps: Spaziert durch die gesamte Burg bis hinauf zu den oberen Terrassen – von dort habt ihr die besten Ausblicke. Im nahegelegenen Fischerdorf Borgo Marinari gibt es viele hervorragende Restaurants mit Meeresfrüchten.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt zum Gelände und zu den Aussichtsterrassen ist kostenlos. Die Öffnungszeiten können variieren, in der Regel ist aber täglich bis in die frühen Abendstunden geöffnet.

5. Castel dell'Ovo

6. Herculaneum

Der weniger bekannte, aber deutlich besser erhaltene „Geschwisterort“ von Pompeji. Während Pompeji von lockerem Ascheregen begraben wurde, wurde Herculaneum von einer Schlamm- und Lavamasse überrollt, die sogar organische Materialien perfekt konservierte. Hier könnt ihr originale Holzbalken, Möbel und sogar zweistöckige Gebäude sehen – in besserem Zustand als in Pompeji.

Praktische Tipps: Das Gelände ist kleiner und kompakter als Pompeji und daher weniger anstrengend zu erkunden. Es ist eine großartige Alternative, wenn ihr weniger Zeit habt oder den größten Menschenmassen ausweichen möchtet.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer an Feiertagen geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig (es gibt auch Kombitickets mit Pompeji).

6. Herculaneum

7. Castel Nuovo (Maschio Angioino)

Diese imposante mittelalterliche Burg mit fünf massiven Türmen und einem triumphalen Renaissancebogen am Eingang ist ein unübersehbares Wahrzeichen des Hafens von Neapel. Über Jahrhunderte war sie Zentrum der politischen Macht und Schauplatz vieler historischer Ereignisse. Heute befindet sich im Inneren das Stadtmuseum.

Praktische Tipps: Auch wenn ihr keinen Museumsbesuch plant, solltet ihr den wunderschönen Triumphbogen zwischen den beiden Türmen bewundern – ein Meisterwerk der Renaissance-Bildhauerei.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Innenhof ist oft frei zugänglich. Der Eintritt ins Stadtmuseum ist kostenpflichtig und es gelten eigene Öffnungszeiten (in der Regel sonntags geschlossen).

7. Castel Nuovo (Maschio Angioino)

8. Königspalast (Palazzo Reale)

Der prachtvolle Palast an der Piazza del Plebiscito war eine von vier Residenzen der bourbonischen Herrscher. Bei der Besichtigung gelangt ihr in die opulenten königlichen Appartements, das Hoftheater und den Thronsaal, die voller prunkvoller Möbel, Wandteppiche und Kunstwerke sind. Von den angrenzenden Gärten habt ihr einen wunderschönen Blick auf den Golf.

Praktische Tipps: Die Fassade des Palastes schmücken Statuen der acht bedeutendsten Herrscher in der Geschichte Neapels. Verbindet den Besuch am besten mit einem Rundgang über die Piazza del Plebiscito.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer mittwochs geöffnet. Der Eintritt in die historischen Appartements ist kostenpflichtig.

8. Königspalast (Palazzo Reale)

9. Castel Sant’Elmo

Diese mächtige sternförmige Festung thront auf dem Hügel Vomero und bietet den absolut besten 360°-Panoramablick über die ganze Stadt, den Vesuv, den Golf von Neapel und die Inseln. Die ursprünglich mittelalterliche Burg wurde im 16. Jahrhundert zu einer Militärfestung umgebaut. Heute dient sie als Museum und Kulturzentrum.

Praktische Tipps: Auf den Hügel Vomero kommt ihr bequem mit einer der Standseilbahnen (Funicolare). Von der Festung aus erkennt ihr perfekt die Struktur der Altstadt, einschließlich der Straße Spaccanapoli.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig, aber die Aussicht ist es definitiv wert.

9. Castel Sant'Elmo

10. Certosa di San Martino

Direkt neben dem Castel Sant’Elmo liegt dieser wunderschöne barocke Klosterkomplex, der schon für sich ein Kunstschatz ist. Er beeindruckt mit einer Kirche mit reicher Marmorausstattung, einem atemberaubenden Kreuzgang und Gärten mit spektakulären Ausblicken. Heute befindet sich hier ein Museum zur Geschichte Neapels.

Praktische Tipps: Auch wenn ihr keine großen Museumsfans seid, besucht das Kloster zumindest wegen seiner Architektur, der Ruhe und der einzigartigen Ausblicke, die anders sind als von der Festung.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer mittwochs geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

10. Certosa di San Martino

11. Kathedrale von Neapel (Duomo di San Gennaro)

Die wichtigste Kirche der Stadt ist dem Schutzpatron Neapels, dem heiligen Januarius (San Gennaro), geweiht. Sie ist ein prachtvoller gotischer Bau, in dem sich jedoch auch eine ältere Basilika und ein Baptisterium verbergen. Der größte Schatz ist die Kapelle, in der die Reliquien des Heiligen und zwei Ampullen mit seinem angeblich wundersam gerinnenden Blut aufbewahrt werden.

Praktische Tipps: Dreimal im Jahr versammeln sich die Neapolitaner hier, um das „Wunder“ der Verflüssigung des Blutes zu verfolgen. Der Eintritt in das angrenzende Schatzmuseum des heiligen Januarius ist kostenpflichtig.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Kathedrale selbst ist kostenlos. Täglich geöffnet, während Gottesdiensten kann der Zugang jedoch eingeschränkt sein.

11. Kathedrale von Neapel (Duomo di San Gennaro)

12. Katakomben des heiligen Januarius (San Gennaro)

Dieses weitläufige und faszinierende System frühchristlicher unterirdischer Friedhöfe ist deutlich beeindruckender und geräumiger als die bekannteren Katakomben in Rom. Die Führung bringt Sie in einen zweistöckigen Komplex mit breiten Gängen, mit Fresken und Mosaiken geschmückten Grabstätten und dem Ort, an dem der heilige Januarius ursprünglich bestattet wurde.

Praktische Tipps: Das Ticket für diese Katakomben gilt 12 Monate lang auch für den Eintritt in die Katakomben des heiligen Gaudiosus. Besichtigungen finden mit Führung statt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Führungen werden in regelmäßigen Abständen angeboten.

12. Katakomben des heiligen Januarius (San Gennaro)

13. Galleria Borbonica (Bourbon-Tunnel)

Eine faszinierende Reise in den Untergrund, die die militärische Geschichte der Stadt sichtbar macht. Dieser Tunnel wurde im 19. Jahrhundert als geheimer Fluchtweg für den König aus dem Palast gebaut. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Luftschutzbunker, und heute sind hier alte Autos und Motorräder zu sehen, die nach dem Krieg zurückgeblieben sind.

Praktische Tipps: Sie können zwischen mehreren Arten von Führungen wählen, darunter eine „Abenteuer“-Route auf einem Floß über ein unterirdisches Wasserbecken. Eine Online-Reservierung wird empfohlen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Nur an Wochenenden (Freitag bis Sonntag) und an Feiertagen geöffnet. Führungen finden zu festen Zeiten statt.

14. Piazza del Plebiscito

Der größte und monumentalste Platz in Neapel ist ein beeindruckender Ort, der auf der einen Seite vom Königspalast und auf der anderen von der neoklassizistischen Kirche San Francesco di Paola begrenzt wird, die vom römischen Pantheon inspiriert ist. Er ist das Herz des modernen Neapels, wo große Konzerte und Feierlichkeiten stattfinden.

Praktische Tipps: Probieren Sie ein kleines Spiel aus: Stellen Sie sich mit dem Rücken zum Königspalast und geschlossenen Augen hin und versuchen Sie, zwischen den beiden Reiterstatuen in der Mitte des Platzes hindurchzugehen. Wegen der leichten Neigung des Platzes gelingt das fast niemandem.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Platz ist rund um die Uhr frei zugänglich.

14. Piazza del Plebiscito

15. Complesso Monumentale di Santa Chiara

Dieser Klosterkomplex ist eine Oase der Ruhe mitten im chaotischen Neapel. Obwohl die gotische Kirche im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe schwer beschädigt wurde, hat ihr größter Schatz überlebt: der wunderschöne Kreuzgang der Klarissen, dessen Wände und Bänke vollständig mit farbenfrohen Majolika-Fliesen bedeckt sind, die Szenen aus dem ländlichen Leben zeigen.

Praktische Tipps: Nehmen Sie sich Zeit, einfach auf einer der Bänke im Kreuzgang zu sitzen und die Ruhe und Schönheit dieses Ortes zu genießen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos, der Zugang zum berühmten Kreuzgang ist kostenpflichtig. Täglich geöffnet.

15. Complesso Monumentale di Santa Chiara

16. Napoli Sotterranea (Unterirdisches Neapel)

Diese Besichtigungstour führt Sie 40 Meter unter die belebten Straßen des historischen Zentrums und zeigt Ihnen eine völlig andere Welt. Sie spazieren durch antike griechisch-römische Aquädukte, sehen riesige Zisternen und entdecken sogar Überreste eines römischen Theaters, auf dem heute Wohnhäuser stehen.

Praktische Tipps: Die Führung beinhaltet den Durchgang durch einen sehr schmalen Gang mit einer Kerze in der Hand (kann umgangen werden). Für Menschen mit starker Klaustrophobie ist das eher nicht ideal.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Führungen auf Italienisch und Englisch finden mehrmals täglich statt. Tickets bekommen Sie hier.

17. Kirche Gesù Nuovo

Von außen fällt sofort die ungewöhnliche, dunkle Steinfassade mit diamantförmigen Spitzen ins Auge, die ursprünglich zu einem Palast aus dem 15. Jahrhundert gehörte. Sobald Sie jedoch eintreten, erwartet Sie eines der reichsten und prachtvollsten barocken Interieurs der Stadt – voller Gold, Marmor, Fresken und Skulpturen.

Praktische Tipps: Die Kirche befindet sich auf dem gleichnamigen Platz direkt gegenüber dem Santa-Chiara-Komplex, daher lassen sich beide Sehenswürdigkeiten ideal zusammen besuchen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Täglich geöffnet, kann jedoch während der Mittagspause (Siesta) geschlossen sein.

17. Kirche Gesù Nuovo

18. Teatro di San Carlo

Dieses Opernhaus, das mit dem Königspalast verbunden ist, ist das älteste durchgehend betriebene Opernhaus Europas (eröffnet im Jahr 1737). Sein Inneres ist der Inbegriff von Luxus und Opulenz – sechs Ränge mit Logen, verziert mit Gold und rotem Samt, sowie ein prachtvolles Deckengemälde.

Praktische Tipps: Wenn Sie keine Eintrittskarte für eine Vorstellung kaufen möchten, können Sie das Interieur im Rahmen einer geführten Besichtigung erkunden, die mehrmals täglich stattfindet.
Eintritt und Öffnungszeiten: Führungen finden zu verschiedenen Zeiten statt, die Sie vorab auf der Website prüfen sollten. Abendvorstellungen haben ein eigenes Programm.

18. Teatro di San Carlo

19. Galleria Umberto I

Die elegante öffentliche Einkaufspassage aus dem späten 19. Jahrhundert ist ein architektonisches Juwel. Sie wurde im Rahmen der Stadterneuerung erbaut, und ihr hohes Glasdach mit zentraler Kuppel sowie die Marmorböden mit Tierkreis-Mosaiken schaffen einen majestätischen, luftigen Raum.

Praktische Tipps: Die Passage befindet sich direkt gegenüber dem Teatro San Carlo. Sie ist ein großartiger Ort, um sich kurz vor Sonne oder Regen zu schützen und die Architektur zu bewundern.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Passage ist frei zugänglich. Die Geschäfte und Cafés im Inneren haben eigene Öffnungszeiten.

19. Galleria Umberto I

20. Museum und Galerie Capodimonte

Eine der bedeutendsten Kunstgalerien Italiens, untergebracht in einem riesigen Bourbonenpalast auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Die Sammlung umfasst Meisterwerke von der Renaissance bis zum Barock, darunter Werke von Caravaggio, Tizian, Raffael, Botticelli und Pieter Bruegel dem Älteren. Der Palast ist von einem weitläufigen öffentlichen Park umgeben.

Praktische Tipps: Das Museum ist riesig – für eine gründliche Besichtigung bräuchten Sie einen ganzen Tag. Wenn Sie weniger Zeit haben, konzentrieren Sie sich auf die Farnese-Sammlung und die Werke von Caravaggio.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer mittwochs geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

21. Viertel Quartieri Spagnoli (Spanisches Viertel)

Dieses dichte Netz aus schmalen, rechtwinkligen Gassen wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert zur Unterbringung spanischer Soldaten gebaut. Lange hatte das Viertel einen schlechten Ruf, doch heute ist es ein lebendiges und authentisches Viertel voller kleiner Läden, traditioneller Trattorien, Street Art und Wäsche, die über den Köpfen hängt. Hier befindet sich auch das berühmte Wandgemälde von Diego Maradona.

Praktische Tipps: Erkunden Sie das Viertel am besten tagsüber. Es ist einer der besten Orte, um echte, günstige und hervorragende neapolitanische Küche zu probieren.

21. Viertel Quartieri Spagnoli (Spanisches Viertel)

22. Viertel Vomero

Dieses elegante und ruhige Viertel auf einem Hügel oberhalb des historischen Zentrums bietet eine willkommene Auszeit vom Großstadttrubel. Es ist voll von luxuriösen Geschäften, Cafés, Restaurants und schönen Jugendstilvillen. Neben den wichtigsten Highlights wie der Festung Sant’Elmo und dem Kloster San Martino ist es ein großartiger Ort zum Einkaufen und Entspannen – mit wunderschönen Ausblicken.

Praktische Tipps: Am bequemsten gelangen Sie mit einer der drei Standseilbahnen (Funicolare) aus dem Stadtzentrum auf den Hügel. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis.
Eintritt und Öffnungszeiten: Das Viertel ist frei zugänglich.

22. Viertel Vomero

23. Promenade Lungomare Caracciolo

Eine lange und malerische Uferpromenade, die sich entlang der Bucht vom Viertel Mergellina bis nach Santa Lucia zieht. Sie ist der ideale Ort für einen Nachmittagsspaziergang, zum Joggen oder einfach zum Sitzen auf einer Bank mit Blick aufs Meer, den Vesuv und das Castel dell’Ovo. An Wochenenden wird ein Teil oft für den Verkehr gesperrt und verwandelt sich in eine große Fußgängerzone.

Praktische Tipps: Genießen Sie hier den Sonnenuntergang – von hier aus ist er einfach magisch. Am Abend erwacht die Promenade dank der vielen Bars und Restaurants zum Leben.
Eintritt und Öffnungszeiten: Rund um die Uhr frei zugänglich.

23. Promenade Lungomare Caracciolo

24. Cappella Sansevero und der „Verschleierte Christus“

Im Inneren dieser unscheinbaren Kapelle verbirgt sich einer der größten Skulpturenschätze der Welt. Die Hauptattraktion ist die Statue des „Verschleierten Christus“, deren Marmorschleier mit so unglaublichem Realismus gemeißelt wurde, dass er echt zu sein scheint. Neben dieser atemberaubenden Skulptur sind in der Kapelle weitere Meisterwerke sowie die geheimnisvollen „Anatomischen Maschinen“ zu sehen.

Praktische Tipps: Die Kapazität der Kapelle ist sehr begrenzt. Eine Online-Reservierung der Tickets mehrere Tage im Voraus, in der Hochsaison sogar mehrere Wochen vorher, ist unbedingt notwendig – vor Ort bekommen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit keine Eintrittskarten mehr.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet. Der Eintritt ist nur für ein konkretes Zeitfenster möglich, eine Online-Reservierung ist verpflichtend.

25. Insel Capri

Die legendäre Insel der Schönheit, des Luxus und der Inspiration für Künstler war bereits zur Zeit der römischen Kaiser ein beliebter Ferienort. Berühmt ist sie für ihre dramatischen Klippen, exklusiven Boutiquen, die Augustusgärten und vor allem die berühmte Blaue Grotte (Grotta Azzurra), in der das Sonnenlicht ein unwirkliches blaues Leuchten erzeugt.

Praktische Tipps: Die Insel erreichen Sie bequem mit der Fähre vom Hafen in Neapel. Stellen Sie sich darauf ein, dass Capri ein sehr beliebtes und vergleichsweise teures Reiseziel ist. Vom Hafen Marina Grande gelangen Sie mit der Standseilbahn in den Ort Capri.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Insel ist frei zugänglich. Der Eintritt in die Blaue Grotte und zu weiteren Sehenswürdigkeiten ist kostenpflichtig.

25. Insel Capri

26. Insel Ischia

Die größte Insel im Golf von Neapel ist vor allem für ihre heilenden Thermalquellen und Thermalparks bekannt. Sie bietet schöne Strände, ein grünes Inselinnere, das sich ideal zum Wandern eignet, sowie das markante Castello Aragonese, das über eine Steinbrücke mit der Insel verbunden ist. Ischia ist ein großartiger Ort für Entspannung und Wellness.

Praktische Tipps: Wählen Sie einen der vielen Thermalparks aus (z. B. die Poseidon-Gärten) und genießen Sie einen entspannten Tag in Becken mit unterschiedlich warmem Wasser.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Insel ist frei zugänglich. Der Eintritt in die Thermalparks und zur Burg ist kostenpflichtig.

26. Insel Ischia

27. Insel Procida

Die kleinste und authentischste der Inseln im Golf, die sich bis vor Kurzem ihren verschlafenen Fischercharme bewahrt hat. Procida, zur italienischen Kulturhauptstadt 2022 ernannt, verzaubert mit seinen pastellfarbenen Häuschen im Hafen Marina di Corricella, die sich dicht an dicht aneinanderreihen.

Praktische Tipps: Erkunden Sie die Insel zu Fuß oder mieten Sie sich einen Roller. Steigen Sie zum Aussichtspunkt Terra Murata hinauf – von dort haben Sie den besten Blick auf den Hafen Corricella.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Insel ist frei zugänglich.

27. Insel Procida

28. Amalfiküste

Einer der schönsten und dramatischsten Küstenabschnitte der Welt (UNESCO). Eine kurvenreiche, in steile Felsen geschlagene Straße verbindet malerische Orte wie Positano, Amalfi und Ravello. Sie bietet atemberaubende Ausblicke auf das türkisfarbene Meer und auf bunte Häuser, die wie an die Felsen geklebt wirken.

Praktische Tipps: In der Hochsaison ist die Straße stark überlastet. Die beste Art der Fortbewegung sind Fähren, die zwischen den Orten verkehren und wunderschöne Ausblicke vom Meer aus bieten.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Region ist frei zugänglich.

28. Amalfiküste

29. Sorrento

Eine charmante Stadt auf hohen Klippen mit herrlichem Blick auf den Golf von Neapel und den Vesuv. Sorrento ist berühmt für seine Zitrushaine, die Herstellung des Likörs Limoncello und kunstvolle Intarsienarbeiten aus Holz. Es ist ein eleganter und zugleich ruhigerer Ausgangspunkt, um die gesamte Region zu entdecken.

Praktische Tipps: Probieren Sie unbedingt echten Limoncello und spazieren Sie über die Hauptstraße Corso Italia. Ein öffentlicher Aufzug bringt Sie gegen eine kleine Gebühr vom Stadtzentrum hinunter zum Hafen und zu den Stränden.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Stadt ist frei zugänglich.

29. Sorrento

30. Königspalast von Caserta (Reggia di Caserta)

Diesen riesigen Barockpalast (UNESCO) ließen die bourbonischen Könige als ihre Antwort auf das französische Versailles errichten. Der Palast besitzt mehr als 1200 Räume, dahinter erstreckt sich ein gewaltiger Park mit einer eindrucksvollen Kaskade aus Brunnen und Wasserfällen, die sich über drei Kilometer in die Ferne zieht.

Praktische Tipps: Der Park ist wirklich weitläufig. Überlegen Sie, ein Fahrrad zu mieten oder den Shuttlebus zu nutzen, der Sie bis zum Dianabrunnen am Ende des Parks bringt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig (Sie können ein Ticket nur für den Park oder ein Kombiticket mit dem Palast kaufen).

30. Königspalast von Caserta (Reggia di Caserta)

31. Paestum

Eine bedeutende archäologische Stätte (UNESCO) südlich von Neapel, in der sich drei unglaublich gut erhaltene antike griechische Tempel aus dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. befinden. Die Hera und Athene geweihten Tempel gehören zu den besten Beispielen dorischer Architektur weltweit. Zum Gelände gehört außerdem ein hervorragendes Museum.

Praktische Tipps: Es empfiehlt sich, zuerst das Museum zu besuchen, um die Geschichte des Ortes besser zu verstehen. Im Sommer sind die Tempel abends wunderschön beleuchtet.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

31. Paestum

32. Cimitero delle Fontanelle

Eine einzigartige und geheimnisvolle Beinhaus-Kirche in einer Höhle im Viertel Sanità. Hier liegen Tausende anonymer Schädel und Knochen, überwiegend von Opfern der Pest aus dem 17. Jahrhundert. An diesem Ort entstand ein besonderer Kult des „Adoptierens“ von Schädeln, um die sich die Einheimischen kümmerten und zu denen sie beteten.

Praktische Tipps: Der Ort hat eine sehr intensive und besondere Atmosphäre. Er liegt etwas abseits der wichtigsten Touristenrouten, aber der Weg lohnt sich. Respektieren Sie die Würde dieses Gedenkorts.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos, eine Spende für den Unterhalt ist jedoch willkommen. Täglich geöffnet.

32. Cimitero delle Fontanelle

33. Via San Gregorio Armeno (Krippengasse)

Das Herz der neapolitanischen Krippenkunst (presepi). In dieser schmalen Gasse finden Sie das ganze Jahr über Dutzende Werkstätten und kleine Geschäfte, die handgefertigte Krippen und Figuren aller Art verkaufen – von der Heiligen Familie bis hin zu Karikaturen von Politikern, Sportlern und Prominenten.

Praktische Tipps: Den größten Zauber entfaltet die Gasse in der Vorweihnachtszeit, dann ist sie allerdings auch unglaublich überfüllt. Wenn Sie Menschenmassen vermeiden möchten, besuchen Sie sie zu einer anderen Jahreszeit.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Gasse ist frei zugänglich.

33. Via San Gregorio Armeno (Krippengasse)

34. Phlegräische Felder (Campi Flegrei)

Ein ausgedehntes Vulkangebiet westlich von Neapel, das im Grunde ein riesiger Supervulkan ist. Die Region ist voller Krater, schwefelhaltiger Fumarolen (die bekannteste ist die Solfatara) und bedeutender archäologischer Stätten, darunter das Amphitheater in Pozzuoli oder die versunkene römische Stadt Baia.

Praktische Tipps: Um die gesamte Gegend zu erkunden, brauchen Sie Zeit – idealerweise auch ein Auto. Stellen Sie sich auf den charakteristischen Schwefelgeruch ein. Die Solfatara ist derzeit wegen Wartungsarbeiten geschlossen, prüfen Sie daher vorab den aktuellen Stand.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die einzelnen archäologischen Parks ist kostenpflichtig, und sie haben jeweils eigene Öffnungszeiten.

34. Phlegräische Felder (Campi Flegrei)

35. Katakomben des heiligen Gaudiosus (San Gaudioso)

Diese faszinierenden Katakomben befinden sich unter der Basilika Santa Maria della Sanità. Bekannt sind sie für ihr ungewöhnliches Bestattungsritual: Die Schädel von Adligen wurden in die Wände eingesetzt, während der restliche Körper als Fresko ergänzt wurde – oft in Kleidung, die ihren Beruf symbolisierte.

Praktische Tipps: Das Ticket für diese Katakomben ist ein Kombiticket und gilt 12 Monate lang auch für den Eintritt in die Katakomben des heiligen Januarius, sodass ihr beide Sehenswürdigkeiten besuchen könnt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Die Besichtigungen finden in regelmäßigen Abständen mit Führung statt.

35. Katakomben des heiligen Gaudiosus (San Gaudioso)

36. Ursprüngliche Pizzerien

Neapel ist die Geburtsstadt der Pizza – sie hier zu probieren, ist ein absolutes Muss. Die neapolitanische Pizza steht sogar auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Historische Pizzerien wie L’Antica Pizzeria da Michele oder Gino Sorbillo servieren einfache und perfekte Klassiker wie Margherita und Marinara.

Praktische Tipps: Bei den bekanntesten Pizzerien solltet ihr mit langen Warteschlangen rechnen. Nehmt euch eine Nummer und wartet, bis ihr aufgerufen werdet. Es lohnt sich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Preise sind sehr günstig. Die Pizzerien haben jeweils eigene Öffnungszeiten, oft mit einer Mittagspause.

36. Ursprüngliche Pizzerien

37. Markt Pignasecca

Der älteste und lebendigste Straßenmarkt in Neapel ist eine Explosion aus Farben, Düften und Geräuschen. In den engen Gassen findet ihr Stände mit allem von frischem Fisch, Obst und Gemüse bis hin zu Kleidung, Haushaltswaren und großartigem Streetfood.

Praktische Tipps: Probiert hier lokale Spezialitäten wie „cuoppo“ (frittierte Meeresfrüchte in einer Papiertüte) oder „pizza a portafoglio“ (gefaltete Pizza zum Mitnehmen). Achtet auf Taschendiebe.
Eintritt und Öffnungszeiten: Am lebendigsten ist der Markt am Vormittag. Der Eintritt ist frei.

37. Markt Pignasecca

38. San Domenico Maggiore

Eine der bedeutendsten und schönsten Kirchen in Neapel, gelegen am gleichnamigen Platz im Herzen der Altstadt. Im angrenzenden Kloster studierten und wirkten einst bedeutende Denker wie Thomas von Aquin und Giordano Bruno. Das Innere ist eine reiche Mischung aus Gotik und Barock.

Praktische Tipps: Achtet in der Sakristei auf die Reihe von 45 Holzsärgen aragonesischer Adliger und Herrscher.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Täglich geöffnet.

38. San Domenico Maggiore

39. San Lorenzo Maggiore

Diese gotische Kirche ist nicht nur an sich bedeutend, sondern vor allem wegen dessen, was sich unter ihr verbirgt. Im Untergrund befindet sich eine faszinierende archäologische Stätte, die die Überreste des römischen Forums und Marktes (Macellum) aus dem 1. Jahrhundert freilegt. So können Sie buchstäblich durch eine Straße des antiken Neapel spazieren.

Praktische Tipps: Ein Besuch im Untergrund ist ein großartiges Beispiel für die historischen Schichten, die für Neapel so typisch sind.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos, der Zugang zur archäologischen Stätte ist kostenpflichtig.

39. San Lorenzo Maggiore

40. Ponte di Chiaia

Diese monumentale Brücke aus dem Jahr 1636 ist nicht nur ein Verkehrsbauwerk, sondern auch ein elegantes architektonisches Element. Ursprünglich verband sie die königlichen Kasernen mit dem Hügel Pizzofalcone, heute verbindet sie das luxuriöse Viertel Chiaia mit dem darüberliegenden Bereich und ist ein beliebter Fotospot.

Praktische Tipps: Den besten Blick auf die Brücke und ihre Bögen haben Sie von der darunterliegenden Via Chiaia.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Brücke ist frei zugänglich.

41. MADRE-Museum

Das Museo d’Arte Contemporanea Donnaregina ist das wichtigste Museum für zeitgenössische Kunst in Neapel. Es befindet sich im historischen Palazzo Donnaregina, wodurch ein faszinierender Kontrast zwischen alter Architektur und moderner Kunst entsteht. Das Museum zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler.

Praktische Tipps: Eine tolle Wahl für Liebhaber moderner Kunst, die eine Pause von antiken und barocken Sehenswürdigkeiten einlegen möchten.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

42. Villa Oplontis

Diese luxuriöse römische Villa in Torre Annunziata (UNESCO) ist ein oft übersehener Schatz. Vermutlich gehörte sie Poppaea Sabina, der zweiten Frau von Kaiser Nero, und beeindruckt mit einigen der größten und am besten erhaltenen Fresken aus jener Zeit. Sie bietet einen spannenden Einblick in den opulenten Lebensstil der römischen Elite.

Praktische Tipps: Sie ist deutlich weniger überlaufen als Pompeji und Herculaneum, was eine ruhigere und intimere Besichtigung ermöglicht.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

42. Villa Oplontis

43. Museo del Tesoro di San Gennaro

Direkt neben der Kathedrale befindet sich ein Museum, das den unglaublich wertvollen Schatz des hl. Januarius beherbergt. Die Sammlung, die an Reichtum angeblich sogar die britischen Kronjuwelen übertrifft, besteht aus Meisterwerken der Goldschmiedekunst, Schmuckstücken und Silberobjekten, die dem Heiligen im Laufe von sieben Jahrhunderten geschenkt wurden.

Praktische Tipps: Ein Besuch des Museums zeigt Ihnen noch besser, wie tief die Beziehung Neapels zu seinem Schutzpatron ist.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Ein Ticket inklusive Führung können Sie hier buchen.  

43. Museo del Tesoro di San Gennaro

44. Parco Virgiliano

Dieser wunderschöne Park erstreckt sich über Terrassen auf der felsigen Landzunge Posillipo. Er bietet einige der beeindruckendsten und umfassendsten Panoramablicke auf den gesamten Golf von Neapel – vom Stadtzentrum über den Vesuv und Sorrento bis hin zu den Inseln Capri, Ischia und Procida.

Praktische Tipps: Der Park ist der ideale Ort für ein Picknick und eine Pause vom Trubel der Stadt. Er liegt etwas weiter vom Zentrum entfernt, aber die Busfahrt lohnt sich für diese Ausblicke auf jeden Fall.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Täglich geöffnet.

44. Parco Virgiliano

45. Metro Art Stations

Das Projekt „Kunststationen“ hat mehrere Stationen der Metro von Neapel in unterirdische Galerien moderner Kunst verwandelt. Am bekanntesten ist die Station Toledo der Linie 1, die dank der Mosaikinstallation „Light Panels“ von Robert Wilson wiederholt zur schönsten Metrostation Europas gewählt wurde.

Praktische Tipps: Die Stationen können Sie ganz einfach mit einem normalen Metroticket besichtigen. Auch die Station Università mit ihren farbenfrohen Säulen ist einen Besuch wert.
Eintritt und Öffnungszeiten: Zugänglich während der Betriebszeiten der Metro. Der Zugang ist nur mit gültigem Ticket möglich.

45. Metro Art Stations

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45. Metro Art Stations

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