Dieser Reiseführer führt euch zu den schönsten und interessantesten Orten in Myanmar. Ihr erfahrt, was ihr besuchen solltet, wie ihr dorthin kommt und wie viel es kostet sowie wo ihr übernachten könnt. Die praktischen Informationen helfen euch, eine individuelle Reiseroute zusammenzustellen. Myanmar bietet bekannte Ziele wie Bagan, den Inle-See, die Strände von Dawei und Ngapali, die Tempelstadt Mrauk U, Hsipaw, Mandalay und viele weitere. Wir haben den Guide in nummerierte Regionen gegliedert und beschreiben jeweils die sehenswertesten Orte.
Allgemeine und praktische Tipps für Reisen durch Myanmar findet ihr in unserem separaten Reiseführer.
1) Yangon
Für die meisten Reisenden ist Yangon der Ausgangspunkt der gesamten Reise. Die ehemalige Hauptstadt Myanmars bietet genug Aktivitäten für mehrere Tage.
Fortbewegung in der Stadt
Für Fahrten innerhalb der Stadt könnt ihr lokale Busse nutzen. Beim Fahrer zahlt ihr je nach Strecke 100 oder 200 MMK. Es gibt zwar Apps und Karten, trotzdem ist nicht immer leicht herauszufinden, welche Linie wohin fährt. Eine bequeme Alternative ist Grab, die asiatische Variante von Uber.
Shwedagon-Pagode
Die auch als Goldene Pagode bekannte Stupa ist eine der heiligsten Stätten Myanmars. Der Eintritt für ausländische Besucher beträgt 10.000 MMK, lohnt sich aber eindeutig. Die Pagode ist täglich von 4 bis 22 Uhr geöffnet. Auf dem Gelände bieten Guides ihre Dienste an; ob ihr eine Führung bucht, bleibt euch überlassen. Besucht die Anlage am besten vor Sonnenuntergang, um die goldene Stunde zum Fotografieren zu nutzen. Auch nach Einbruch der Dunkelheit besitzt sie eine besondere Atmosphäre.

Wie an anderen heiligen Orten gelten Kleidungsregeln: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, und ihr betretet die Anlage barfuß. Wenn ihr sie durch einen anderen Ausgang verlassen möchtet, merkt euch gut, wo ihr eure Schuhe abgelegt habt. Die vier Eingänge sehen einander sehr ähnlich.
Ringbahn von Yangon
Eine Zugfahrt ist eine der einfachsten und günstigsten Möglichkeiten, Yangon zu erkunden und den Alltag der Einheimischen kennenzulernen. Die Ringstrecke ist 46 Kilometer lang, hat 39 Stationen und wird ungefähr alle 45 bis 60 Minuten bedient. Ein Ticket kostet nur 200 MMK. Die komplette Runde dauert etwa drei Stunden. Das eigentliche Erlebnis ist die Fahrt: Ihr seht, was die Menschen transportieren, häufig auf dem Kopf, welche Waren verkauft werden und wie lebhaft es rund um den Zug zugeht.

Buddha Tooth Relic Pagoda (Swe Taw Myat)
Eine schöne Pagode in Yangon, die ihr kostenlos besuchen könnt.
Chauk Htat Gyi Buddha Temple
Dieser Tempel beherbergt eine riesige liegende Buddha-Statue.
Bogyoke-Markt
Wenn ihr Märkte und Souvenirs mögt, könnt ihr auf dem Weg zur Ringbahn diesen Markt besuchen. Achtet auf die Öffnungszeiten: Er ist täglich außer montags von 10:30 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Orte in Yangon
Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten gehört außerdem die Sule-Pagode. Von dort könnt ihr zur Fähre über den Fluss und weiter in das Dorf Dala gehen. Ein lokaler Fahrradguide erzählt euch vom Dorfleben und fährt euch mit einem umgebauten Fahrrad samt Seitenwagen durch die Umgebung. Für eine halbe Stunde verlangte unser Fahrer 3.500 MMK pro Person; über den Preis wird verhandelt.
Wo übernachten in Yangon?
Auf Agoda.com findet ihr eine große Auswahl an Hotels und Hostels. Wir übernachteten zentral im Agga Youth Hotel. Das Frühstück war inklusive, Toiletten und Bäder wurden gemeinschaftlich genutzt.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Yangon
Plant für Yangon mindestens einen ganzen Tag beziehungsweise zwei Nächte ein. In dieser Zeit schafft ihr eine Fahrt mit der Ringbahn und den Besuch der Shwedagon-Pagode.
2) Golden Rock
Dieser goldene Felsen mit einer Pagode auf seiner Spitze balanciert scheinbar am Rand eines Abgrunds. Für die Menschen vor Ort ist er ein heiliger Pilgerort, den Tausende Buddhisten aus ganz Myanmar besuchen. Ausländische Besucher zahlen 10.000 MMK Eintritt.
Hinweis für Frauen: Direkt bis an den Felsen dürft ihr leider nicht herangehen. Der innerste heilige Bereich ist Männern vorbehalten. Für schöne Fotos kommt ihr trotzdem nah genug heran.
Wie kommt man zum Golden Rock?
Von Yangon könnt ihr mit dem Zug nach Kyaikto fahren. Die Fahrt dauert etwa drei Stunden, ein Ticket in der normalen Klasse kostet 1.200 MMK. Anschließend geht es mit einem Sammeltaxi für ungefähr 500 MMK, per Taxi oder per Anhalter weiter nach Kinpun.
Die teurere Alternative ist ein direkter Bus vom Highway Bus Station am Stadtrand von Yangon nach Kinpun. Er kostet ungefähr 7.000 MMK und benötigt rund fünf Stunden.
Von Kinpun zum Golden Rock
Kinpun ist der Ausgangspunkt der offenen Lastwagen, die Besucher den Berg hinauffahren. Eine einfache Fahrt kostet ungefähr 2.000 MMK pro Person.
Die Fahrt wird gern mit einer Achterbahn verglichen, und das ist nicht übertrieben. Die Passagiere sitzen dicht gedrängt auf mehreren Bankreihen, während die Fahrer schnell durch die Kurven fahren. Der erste Halt liegt an der Seilbahn. Wer möchte, kann aussteigen und gegen Aufpreis mit ihr weiterfahren. Für den Lastwagen ist dieser Stopp lediglich ein Umweg; der zweite Halt liegt erst oben auf dem Berg.
Von dort müsst ihr noch ein Stück zu Fuß gehen. Wahrscheinlich bieten Träger an, euren Rucksack zu übernehmen; manche Besucher lassen sich sogar auf einer Sänfte tragen. Etwa auf halber Strecke zahlt ihr den Eintritt und könnt Gepäck abgeben oder Wasser auffüllen. Die letzten 450 Meter bis zur Pagode müsst ihr barfuß zurücklegen.
Wo übernachten am Golden Rock?
Eine günstige Unterkunft in Kinpun ist das Shwe Hinn Thar Hotel. Weitere Unterkünfte findet ihr ebenfalls online.
Empfohlene Aufenthaltsdauer am Golden Rock
Für den Golden Rock genügt ein Tag, allerdings müsst ihr die Anreise einplanen. Ihr könnt sehr früh in Yangon starten oder in Kinpun übernachten. Der Ort lässt sich außerdem gut als Zwischenstopp auf dem Weg nach Hpa-An einbauen.
3) Gwa und die Küste
Gwa ist eine kleine Küstenstadt, etwa acht Busstunden von Yangon entfernt. Strandliebhaber werden begeistert sein: Hohe Palmen und weißer Sand säumen die Küste, die Strände sind menschenleer und ausländische Besucher eine Seltenheit. Wenn ihr das authentische Alltagsleben in Myanmar kennenlernen möchtet, seid ihr hier richtig.
Bootsausflug zur Insel Gwa und Schnorcheln
Für einen entspannten Tag am Strand könnt ihr zur Insel Gwa fahren. Fragt am einfachsten an der Rezeption eurer Unterkunft. Uns wurden zwei Varianten angeboten: Eine bequemere Tour kostete 25.000 MMK für zwei Personen und beinhaltete die Abholung um 8 Uhr. Bei der günstigeren Variante für 10.000 MMK mussten wir selbst ein Motorradtaxi und die Fähre über die Bucht nehmen. Hinzu kamen 500 MMK pro Person für die Fähre und 3.000 MMK pro Person für das Motorradtaxi.
Unser Guide brachte uns mit einem kleinen Boot zur Insel und führte uns einmal herum. Noch nie hatte ich so viele Muscheln in Bewegung gesehen. Die Insel ist vollkommen verlassen, und die Korallen rundherum machen sie zu einem großartigen Schnorchelplatz. Am Strand steht lediglich eine Bambuskonstruktion, die unser Bootsführer als Schattenspender für Besucher gebaut hatte. Er bringe ungefähr zwei- bis dreimal pro Woche Gäste hierher.
Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs zeigte uns der Guide sein Dorf und sogenannte „flower stones“, die sich als Korallen herausstellten. Bei Ebbe lagen sie frei. Wir versuchten ihm zu erklären, dass es lebende Organismen sind und man keinesfalls darauf treten sollte.
Falls ihr den Ausflug unternehmt, erklärt ihm bitte dasselbe und schreibt uns, ob sich etwas geändert hat. Er versprach es uns zumindest. Seine Telefonnummern waren: 09 770840575 und 09 263110436.

Strände Zik Hone und Kanthaya
Mietet einen Roller und erkundet die Küste mit ihren wunderschönen Stränden. Eure Unterkunft organisiert das Fahrzeug wahrscheinlich gern; die Tagesmiete beträgt ungefähr 10.000 MMK.
- Kanthaya – Eine breite Bucht mit Kokospalmen und weichem Sand. Von Gwa erreicht ihr sie über eine Küstenstraße oberhalb kleiner Felsklippen. Direkt am Strand gibt es entlang der Hauptstraße mehrere Unterkünfte.
- Zik Hone – Für mich ist dieser unentdeckte Strand ein echtes Juwel am Ende der Welt. Biegt im Dorf Nyaunggyaung zur Küste ab. Irgendwann endet die Straße und nur ein Pfad durch einen Palmenhain führt weiter. Der Ort wirkt, als wäre noch nie jemand dort gewesen. Verhaltet euch bitte entsprechend rücksichtsvoll. Die Koordinaten findet ihr hier.
Unterkünfte in Gwa
Empfehlen können wir das Aung Chang Thar Guesthouse. Das gemütliche und saubere Zimmer, Trinkwasser, ein gutes tägliches Frühstück und ein sehr hilfsbereiter Besitzer haben uns überzeugt. Er organisierte sowohl den Inselausflug als auch den Roller. Das Zimmer für zwei Personen kostete 15.000 MMK. In Gwa gibt es außerdem einige weitere Unterkünfte.
Wo kann man essen?
Auf Empfehlung unseres Gastgebers besuchten wir das Restaurant Ko Ko Nyi Nyi. Dort gibt es ausgezeichneten Fisch, Meeresfrüchte und Nudeln. Wir können es eindeutig empfehlen.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Gwa und Umgebung
Die ideale Dauer hängt davon ab, wie sehr ihr Strände liebt und wie viel Zeit ihr insgesamt für Myanmar habt. In zwei Tagen beziehungsweise drei Nächten könnt ihr die schönsten Strände und die Insel Gwa zumindest kurz kennenlernen.
4) Ngapali Beach
Ngapali ist Myanmars bekanntestes Strandziel. Es gibt luxuriöse Resorts, Restaurants, Fahrradverleihe und weitere Strandangebote; Motorroller sind hier verboten. Weißer Sand, Kokospalmen und klares türkisfarbenes Wasser prägen die wunderschöne Region. Strandliebhaber können ihren Aufenthalt beliebig verlängern. Obwohl Einheimische Ngapali als sehr belebt beschreiben, ist es im Vergleich zu Badeorten vieler anderer Länder weiterhin ruhig.
Anreise nach Ngapali
- Mit dem Flugzeug – Wenn ihr die holprigen Straßen vermeiden möchtet, könnt ihr von Yangon zum etwa zehn Kilometer nördlich gelegenen Flughafen Thandwe fliegen.
- Mit dem Bus – Busse nach Ngapali fuhren von Yangon gegen 7 und 15 Uhr. Die Fahrt kostete ungefähr 12.000–16.000 MMK und dauerte 14 bis 16 Stunden.
Von Gwa fuhren Busse gegen 6, 8 und 15:30 Uhr ab. Seid frühzeitig vor Ort, denn unser Bus kam bereits um 14:40 Uhr. Die Fahrt von Gwa nach Ngapali kostete 5.000 MMK und dauerte etwa viereinhalb Stunden.
Unterkünfte in Ngapali
Günstige Unterkünfte für Rucksackreisende sind selten. Eine einfache Möglichkeit ist das Northern Star Guesthouse 1. Erwartet jedoch nur eine sehr grundlegende Ausstattung mit dicht nebeneinanderliegenden Zimmern, einfacher Gemeinschaftsdusche und viel Betrieb. Für Komfort zahlt ihr hier mehr als in anderen Regionen.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Ngapali
Wenn ihr Strände liebt, könnt ihr problemlos eine Woche bleiben, besonders nach der anstrengenden Busfahrt. Um den Strand zumindest etwas zu genießen, plant mindestens einen ganzen Tag und zwei Nächte ein.
5) Mrauk U
Historischer Hinweis: Zum Zeitpunkt unserer Reise und der ursprünglichen Veröffentlichung im November 2019 wurde von Fahrten nach Mrauk U wegen bewaffneter Unruhen und abgeschalteter Telefonverbindungen abgeraten. Prüft vor einer Reise unbedingt die aktuellen Sicherheitshinweise.
Mrauk U ist ein magischer Ort. Alte Tempel zwischen Hügeln erwachen jeden Morgen im Nebel und wirken dadurch besonders geheimnisvoll. Die abgelegene Lage und schwierige Anreise sorgten dafür, dass nur wenige Tausend Touristen pro Jahr kamen. Während unserer drei Tage trafen wir lediglich zwei andere Reisende.
Für die Denkmalschutzzone wurde ein Eintritt von 5.000 MMK verlangt. Bezahlt wurde er beim Besuch der Shit-Thaung-Pagode.
Angenehm überrascht hat uns, dass es sogar einen Geldautomaten gab.

Fahrradverleih in Mrauk U
Mietet für die Erkundung der Umgebung unbedingt ein Fahrrad. Die Tagesmiete betrug ungefähr 2.000 MMK. Wegen seiner überschaubaren Größe lässt sich Mrauk U ideal auf zwei Rädern entdecken. Speichert die Tempel als GPS-Punkte auf eurem Smartphone und fahrt los.
Wo übernachten in Mrauk U?
Agoda bietet verschiedene Möglichkeiten. Wir waren mit dem Prince Hotel zufrieden.
Wo kann man in Mrauk U essen?
Einheimische empfahlen uns das günstige Restaurant Kaung Than, das vor allem von Menschen aus der Umgebung besucht wurde. Das Essen war ausgezeichnet und die Portionen riesig.
Auf dem Foto gab es Suppe, Fleisch und Gemüse für insgesamt 3.000 MMK pro Person.
Chin-Dörfer
Ihr werdet vermutlich von den Chin-Dörfern lesen oder einen entsprechenden Ausflug angeboten bekommen. In diesen Dörfern leben indigene Gemeinschaften teilweise nach traditionellen Bräuchen. Bekannt sind besonders ältere Frauen mit tätowierten Gesichtern. Die Tätowierungen wurden ihnen in jungen Jahren angebracht und sollten sie früher vor Entführungen schützen.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Mrauk U
Wenn ihr Mrauk U gründlich mit dem Fahrrad erkunden möchtet, plant mindestens zwei Tage und drei Nächte ein.

Von Ngapali nach Mrauk U
Die Anreise nach Mrauk U war kompliziert und online fanden wir nur wenige Informationen. Damals bestanden folgende Möglichkeiten:
- Direktbus – Von Ngapali fuhr täglich gegen 11 Uhr ein Bus nach Mrauk U. Die Fahrt dauerte etwa 15 Stunden und kostete 18.000 MMK.
- Flug und Bus oder Boot – Vom Flughafen Thandwe konntet ihr nach Sittwe fliegen. Von dort ging es für etwa 15.000 MMK per Boot auf dem Fluss oder per Bus nach Mrauk U. Die Bootsfahrt soll besonders schön sein.
- Bus und Boot – Ein Bus fuhr gegen 13 Uhr von Ngapali über Thandwe nach Toungup. Die Strecke kostete 3.500 MMK. Boote nach Sittwe legten nur an bestimmten Tagen frühmorgens ab, ungefähr zwei- bis dreimal pro Woche. Deshalb war eine Übernachtung in Toungup erforderlich.
Wir wollten nach Sittwe mit dem Boot fahren, weil wir genug von staubigen, holprigen Busfahrten hatten. Leider wäre das nächste Schiff erst zwei Tage später gefahren. Um keine Zeit zu verlieren, nahmen wir einen Frachtbus, der nur im vorderen Drittel Sitzplätze hatte. Er startete gegen 17 Uhr und erreichte Mrauk U ungefähr um 3:30 Uhr.
Von Mrauk U nach Bagan
Von Mrauk U fuhr morgens gegen 8:30 Uhr ein Bus nach Bagan. Das Ticket kostete 23.000 MMK. Die Fahrt dauerte bis in die Nacht und war extrem staubig; nehmt ein Tuch zum Schutz von Mund und Nase mit. In Bagan hält der Bus weit außerhalb der Stadt. Nachts ist ein Taxi meist die einzige Weiterfahrt, tagsüber gab es Sammeltaxis für ungefähr 1.000 MMK pro Person.
6) Bagan
Bagan ist die Stadt der Tausenden Klöster, Pagoden und Stupas. Von den ursprünglich 10.000 Bauwerken sind bis heute mehr als 2.200 erhalten geblieben! Viele der bekanntesten Fotos aus Myanmar stammen genau aus Bagan. Es lohnt sich wirklich, hier einige Tage zu verbringen und in die Geschichte der Region einzutauchen. Der Eintritt in die archäologische Zone von Bagan kostet 25.000 MMK, gilt vier Tage lang und wird an den größten und bekanntesten Pagoden kontrolliert. Nach dem Bezahlen müsst ihr eure Eintrittskarte nur noch vorzeigen.
Mietet euch ein E-Bike
Ausländer dürfen in Bagan keine Motorräder fahren. Dafür könnt ihr an fast jeder Ecke ein E-Bike mieten, also einen elektrischen Roller. Keine Sorge: Der Akku hält normalerweise den ganzen Tag. Falls doch einmal etwas passiert, bekommt ihr von der Verleihstation eine Telefonnummer. Ein Anruf mit eurem Standort genügt und jemand bringt euch ein neues E-Bike. Die Preise beginnen bei 6.000 MMK pro Tag.
Auf Pagoden steigen
Falls ihr irgendwo lest, dass man in Bagan auf jeden beliebigen Tempel steigen und von dort den Sonnenauf- oder -untergang beobachten kann, ist diese Information leider veraltet. Zum Schutz der Denkmäler gilt seit November 2017 ein Verbot und in fast allen Tempeln sind die Treppen durch Gitter versperrt. Es gibt jedoch mehrere eigens angelegte Aussichtsplattformen. Auch die Terrasse des Tempels Shwe Gu Gyi ist für Besucher geöffnet geblieben.
Wenn ihr Tempel erkundet, die etwas weiter vom Zentrum mit der größten Dichte an Tempeln und Pagoden entfernt liegen, stoßt ihr vielleicht auf Bauwerke, die von Familien oder Mönchen bewacht werden. Sie geben euch häufig bereitwillig einen Schlüssel, damit ihr hineingehen oder sogar nach oben steigen könnt. Für diesen Service ist ein kleines Trinkgeld von etwa 300 MMK angemessen.

Steht für den Sonnenaufgang früh auf
Die Sonnenaufgänge in Bagan sind wirklich magisch. Gerade die Bilder bei Sonnenauf- oder -untergang werdet ihr später immer wieder Freunden und Bekannten zeigen. Wir empfehlen euch daher, eine der dafür angelegten Plattformen aufzusuchen oder früh am Morgen zur Terrasse des Tempels Shwe Gu Gyi zu fahren. Seid unbedingt rechtzeitig dort, denn auf dem Dach wird es sehr voll. Rechnet außerdem damit, dass gerade hier eure Eintrittskarte für die archäologische Zone kontrolliert wird.
Wenn ihr Bagan von oben sehen möchtet, könnt ihr auch den privaten Aussichtsturm Nan Myint Tower besuchen. Der Eintritt kostet 5 USD. Der Turm liegt zwar etwas weiter von den Tempeln entfernt, bietet dafür aber einen großartigen Blick über ganz Bagan. Im Preis ist ein alkoholfreies Begrüßungsgetränk enthalten und ihr könnt im Laufe des Tages mehrmals zurückkehren.
Ballonfahrt
Heißluftballonfahrten sind in Bagan sehr beliebt. Wir selbst sind nicht mitgeflogen, weil uns der Preis zu hoch erschien, doch das Erlebnis muss wunderschön sein. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr eure Ballonfahrt hier buchen.
Mt. Popa
Auch ein Ausflug zum Mt. Popa und zum Kloster Popa Taungkalat lohnt sich! Dieser eindrucksvolle Tempel thront auf einem erloschenen Vulkan. An der Rezeption fast jedes Hotels könnt ihr einen Ausflug dorthin buchen. Eine Fahrt im Sammeltaxi kostet 10.000 MMK pro Person. Abfahrt ist entweder um 9 Uhr morgens oder zum Sonnenuntergang um 15 Uhr. Unterwegs wird außerdem bei einer kleinen Manufaktur angehalten, in der Palmschnaps und Bonbons aus Palmzucker hergestellt werden. Wir konnten nicht widerstehen und haben einige Bonbons gekauft.
Für den Aufstieg zum Kloster solltet ihr euch auf eine sehr lange Treppe und freche Affen einstellen, die überall herumspringen. Achtet besonders gut auf Getränke und Flaschen. Die Affen haben kein Problem damit, sie aus einem auch nur für wenige Sekunden abgestellten Rucksack zu ziehen. Sprecht euch zum Abschluss noch mit eurem Fahrer ab und fahrt zum gegenüberliegenden Hügel, von dem ihr gekommen seid. Von dort könnt ihr Mt. Popa beim Sonnenuntergang fotografieren.
Tamarind Flakes – eine typische Spezialität aus Bagan
Wenn etwas typisch für Bagan ist, dann sind es Tamarind Flakes. Dabei handelt es sich um kleine, in weißes Papier gewickelte Süßigkeiten aus dünnen Scheiben getrockneter Früchte. Wir empfehlen die Packungen mit grüner Beschriftung. Ihr bekommt sie in fast jedem Geschäft.
Unterkunft in Bagan
Auf Empfehlung fanden wir bei Agoda das Shwe Na Di Guesthouse und waren begeistert. Wir glauben, dass dies die beste Unterkunft unserer gesamten Reise war. Es gab schöne Zimmer mit eigenem Bad und ein ausgezeichnetes Frühstück mit Bedienung. Vor Ort kostet ein Zimmer 26.000 MMK, über Agoda 13 EUR. Das Guesthouse besitzt außerdem einen eigenen E-Bike-Verleih, in dem ein E-Bike 6.000 MMK pro Tag kostet. Direkt nebenan, auf der linken Straßenseite, bekommt ihr eine hervorragende Suppe für 300 MMK.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Bagan
Für Bagan solltet ihr mindestens zwei Tage beziehungsweise drei Nächte einplanen. Manche Reisende bleiben noch länger. Wir verbrachten drei Tage hier, einschließlich des Ausflugs zum Mt. Popa.
Mit dem Schiff von Bagan nach Mandalay
Wenn ihr genug von Busfahrten habt, ist das Schiff ein ideales Verkehrsmittel. Auf der Strecke Mandalay–Bagan sind insgesamt drei Unternehmen unterwegs. Fahrkarten könnt ihr unkompliziert an eurer Hotelrezeption organisieren. Die Fahrt von Bagan nach Mandalay dauert 12 Stunden. Ein Ticket kostet 32 USD, auf einem luxuriöseren Schiff 42 USD. In jedem Fall bekommt ihr an Bord eine kleine Verpflegung mit Kaffee, Tee und Keksen sowie morgens Frühstück und mittags Mittagessen. Das Schiff legt morgens ab und die Abholung am Hotel erfolgt normalerweise um 5:30 Uhr.
In der Gegenrichtung, also von Mandalay nach Bagan, dauert die Fahrt nur neun Stunden, weil das Schiff flussabwärts fährt. Das Ticket kostet in dieser Richtung 42 USD.
Von Yangon nach Bagan
Wenn ihr von Yangon nach Bagan reisen möchtet, habt ihr mehrere Möglichkeiten. Mit dem Bus dauert die Fahrt etwa zehn Stunden, mit dem Zug bis zu 18 Stunden. Am schnellsten ist ein Flug. Bus-, Zug- und Flugtickets könnt ihr hier online buchen.
7) Mandalay
Mandalay hat uns etwas enttäuscht. Es ist eine große Stadt, in der man sich längst an Touristen gewöhnt und erkannt hat, dass sie Geld haben. Die Taxifahrer sind unangenehm und für fast alles, wofür man Eintritt verlangen kann, wird auch Eintritt verlangt. Trotzdem gibt es hier einige sehenswerte Orte.
U Bein Bridge
Die U Bein Bridge ist wahrscheinlich der fotogenste Ort in Mandalay und einer der wenigen, an denen kein Eintritt verlangt wird. Fahrt mit dem Roller von der Ostseite hierher. Auf einem Weg neben der Brücke könnt ihr fast bis zu ihrer Mitte fahren. Es gibt Imbissstände und Stühle zum Sitzen, sodass ihr den Sonnenuntergang zum Beispiel mit einer frischen Kokosnuss in der Hand genießen könnt.
Kuthodaw-Pagode
Sie gehört zu den schönsten Pagoden in Mandalay. Einzigartig ist sie unter anderem wegen des größten Buches der Welt. Falls ihr wie wir durch die Anlage irrt und nach einem Buch sucht, schaut euch die kleinen weißen Schreine ringsherum an. In jedem von ihnen ist eine Seite dieses riesigen Buches in eine Steintafel gemeißelt. Der Eintritt ist kostenlos.
Sandar-Mu-Ni-Pagode
Eine weitere schöne und einzigartige Pagode in Mandalay, vor allem aus der Vogelperspektive. Die goldene Hauptpagode ist buchstäblich von einem Wald kleiner weißer Pagoden umgeben. Auch hier ist der Eintritt kostenlos.

Goldschläger in Mandalay – King Galon Gold Leaf Workshop
In der 36. Straße könnt ihr eine sehr interessante Vorführung des Goldschlägerhandwerks sehen. Die Handwerker schlagen hier sechs Stunden täglich auf kleine Goldstücke ein, bis hauchdünnes Blattgold entsteht. Die Einheimischen kaufen diese Blättchen und bringen sie an heiligen Orten an, etwa am Golden Rock. Interessant ist, dass nur Männer das Blattgold aufkleben dürfen. Manche Frauen geben ihre Blättchen deshalb Männern in der Warteschlange, damit diese sie für sie anbringen.
Im Golden Leaf Workshop wird euch der gesamte Herstellungsprozess gerne erklärt.
Mandalay Hill
Von der Pagode auf dem Mandalay Hill habt ihr einen schönen Blick über die gesamte Stadt. Für die Auffahrt mit dem Motorrad werden 200 MMK und für das Parken weitere 200 MMK verlangt. Der Eintritt in die Pagode kostet nur für Ausländer 1.000 MMK. Schuhe müsst ihr bereits unten an der Treppe beziehungsweise am Aufzug ausziehen.

Mandalay Palace
Der Mandalay Palace hat uns von allem am meisten enttäuscht, vor allem wegen des Umgangs mit Besuchern. Ausländer dürfen nur durch das Osttor hinein und daraus wurde ein lukratives Geschäft gemacht. Der Palast selbst ist dabei nicht besonders beeindruckend. Vor dem Betreten des Geländes müsst ihr euren Reisepass abgeben, 10.000 MMK Eintritt pro Person bezahlen und euren Roller oder euer Fahrrad abstellen, während Einheimische hineinfahren dürfen. Anschließend könnt ihr entweder einen Kilometer zu Fuß gehen oder für unglaubliche 5.000 MMK pro Strecke ein Taxi nehmen. Einheimische dürfen dagegen einen Sammeltaxi-Pick-up für 200 MMK nutzen. Wir wollten mitfahren, wurden aber immer wieder auf das Taxi verwiesen und nicht mitgenommen – ein ziemlich gut organisiertes Kartell.
Wenn ihr zu Fuß geht, dürft ihr außerdem nirgendwo anders entlanglaufen als auf der Straße direkt zum Palast.
Entscheidet ihr euch trotzdem für den Eintritt und einen Besuch des Palastes, sind das Kloster Atu Ma Shi und der hölzerne Tempel Shwenandaw im Ticketpreis enthalten.
Shwenandaw-Kloster
Dieses Kloster war einst Teil des Palastes von Mandalay. Später wurde es zerlegt und an seinem heutigen Standort wieder aufgebaut. Es ist ein schönes Beispiel für ein traditionelles burmesisches Holzkloster.

Unterkunft in Mandalay
Agoda bietet auch hier viele Möglichkeiten. Wir waren mit dem Taim Phyu Hotel zufrieden. Es liegt direkt im Stadtzentrum und an der Rezeption könnt ihr zu einem vernünftigen Preis ein Motorrad mieten.
Fortbewegung in Mandalay
Auch hier erwies sich ein Roller als die beste und günstigste Möglichkeit, sich fortzubewegen. Die Miete kostete 1.000 MMK pro Tag. Es gibt außerdem öffentliche Verkehrsmittel, die wir gelegentlich nutzten. Wenn ihr einen größeren geteilten Pick-up seht, genügt es, ihm zuzuwinken. Eine Fahrt kostet etwa 1.000 MMK. Die Linien sind nummeriert, doch Vorsicht: Die Zahlen stehen in burmesischer Schrift.
Taxifahrer in Mandalay
Im Gegensatz zu anderen Regionen sind die Taxifahrer hier ziemlich dreist. Als wir mit dem Schiff aus Bagan ankamen, sprangen sie an Bord, noch bevor wir aussteigen konnten, und begannen mit den Passagieren über Preise zu verhandeln. Für die Fahrt verlangten sie 8.000 MMK. Wir versuchten ihnen zu entkommen und öffentliche Verkehrsmittel zu finden. Zwei Taxifahrer verfolgten uns und riefen uns aus dem Fenster etwas zu. Wir boten 3.000 MMK an und einer von ihnen stimmte zu, stritt sich aber noch während der Fahrt lautstark mit dem anderen. Bei späteren Fahrten in der Stadt konnten wir den Preis nie unter 5.000 MMK drücken.
Von Yangon nach Mandalay
Für die Reise von Yangon nach Mandalay habt ihr wieder drei Möglichkeiten: Zug, Bus oder Flugzeug. Mit dem Bus dauert die Fahrt etwa neun Stunden, mit dem Zug rund 15 Stunden. Es gibt sowohl Tages- als auch Nachtverbindungen. Der Zug bietet den Vorteil von Schlafwagen, während ein Flug eindeutig am schnellsten und bequemsten ist. Verbindungen zwischen Yangon und Mandalay könnt ihr online über das Portal 12GO buchen.
8) Sehenswerte Ausflugsziele rund um Mandalay
Mingun
In Mingun findet ihr die größte noch funktionsfähige Glocke der Welt, eine gigantische Stupa und eine weitere wunderschöne, einzigartige Pagode.
Mingun Bell
Die 90 Tonnen schwere Glocke ist die größte funktionsfähige Glocke der Welt.
Die gigantische Pahtodawgyi
Diese unvollendete Stupa ist wirklich gewaltig. Leider wurde sie bei einem Erdbeben beschädigt und begann auseinanderzubrechen. Ihr Dach ist deshalb nicht mehr zugänglich.
Hsinbyume-Pagode (Myatheindan)
Diese Pagode wurde in einem etwas anderen Stil als die meisten übrigen Pagoden Myanmars erbaut.
Wie kommt man nach Mingun?
Von Mandalay aus habt ihr zwei Möglichkeiten. Wenn ihr nicht selbst mit dem Roller fahren möchtet, legt täglich um 9 Uhr ein Schiff vom Hafen ab, der direkt als Mingun Jetty ausgeschildert ist. Die Fahrt kostet 5.000 MMK, der Eintritt in die Denkmalzone von Mingun ist darin enthalten. Die Hinfahrt dauert eine Stunde und das Schiff fährt um 12:30 Uhr von Mingun zurück.
Alternativ könnt ihr den 40 Kilometer langen Umweg mit dem Roller über die Straße fahren und auf dem Rückweg am Sagaing Hill anhalten. Mit dem Roller müsst ihr wahrscheinlich nicht einmal Eintritt für die Denkmalzone bezahlen. Dass es einen Kontrollstand gibt, bemerkten wir erst bei der Abfahrt aus Mingun. Er steht nämlich am Fußweg zum Schiffsanleger.
Sagaing Hill
Auch dies ist eine sehr schöne, hügelige Gegend. Der Sagaing Hill und die umliegenden Hügel sind mit Tempeln und Pagoden übersät. Aus manchen erklingt sogar Musik. Vom Hügel habt ihr eine herrliche Aussicht. Für das Fotografieren werden symbolische 300 MMK verlangt.
Inwa Village
Inwa, auch Inva oder Inn Wa genannt, ist eine der bekannten ehemaligen Hauptstädte Myanmars. Heute könnt ihr hier die Überreste der alten Stadt, massive Mauern und Tempel entdecken. 5.000 MMK werden nur am Haupteingang zum zentralen Tempel Me Nu Brick verlangt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eine Pferdekutsche nehmen. Die Wege in Inwa sind noch nicht im besten Zustand, doch die Einheimischen arbeiten fleißig an ihrem Ausbau.
Wie kommt man nach Inwa?
Am einfachsten erreicht ihr Inwa Village wieder mit dem Roller. Wenn ihr die Fähre nehmen möchtet, kostet sie 1.400 MMK pro Person. Die Fahrt über die nächste Brücke bedeutet einen Umweg von sechs Kilometern. Wenn ihr in der Nähe seid, solltet ihr unbedingt am Tempel Lay Htat Gyi anhalten. Dieser halb verfallene Tempel besitzt eine ganz besondere Atmosphäre und erinnert eher an Draculas Versteck. Ein Zwischenstopp lohnt sich auf jeden Fall!
Empfohlene Aufenthaltsdauer für Mandalay und Umgebung
Für Mandalay und die Umgebung solltet ihr mindestens zwei Tage beziehungsweise drei Nächte einplanen: einen Tag für einen Ausflug nach Mingun, Sagaing, Inwa und zur U Bein Bridge und einen weiteren Tag für Mandalay selbst mit seinen Pagoden, der Goldschlägerwerkstatt und anderen Sehenswürdigkeiten. Wie viel Zeit ihr letztlich braucht, hängt davon ab, was ihr alles sehen möchtet und wie gut euch die Stadt gefällt.
9) Hsipaw
Hsipaw ist für viele Besucher der Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung. Besonders bekannt ist das Hotel Mr. Charles, das neben Unterkünften auch geführte Touren in die Bergdörfer anbietet. Ihr könnt von hier beispielsweise zu einer zweitägigen Wanderung aufbrechen und bei Einheimischen in kleinen Dörfern übernachten. Dabei geht es vor allem um das kulturelle Erlebnis. Unternehmt solche Wanderungen niemals allein, sondern ausschließlich mit einem Guide, denn in der Umgebung können sich noch immer Landminen befinden. Reserviert euren Trek im Voraus. Als wir am Abend ankamen, waren für den nächsten Tag weder Guides noch freie Touren verfügbar.
Wenn ihr keinen Trek plant, könnt ihr euch ein Fahrrad leihen. Motorräder sind seit Dezember 2019 für Touristen verboten, nachdem ein deutscher Tourist auf eine Mine gefahren war. Verlasst deshalb niemals die Wege! Falls sich die Regeln ändern, wurden Motorräder und Roller zum Beispiel bei La Wun Aung vermietet. La Wun Aung ist übrigens ein fantastisches Restaurant, vielleicht sogar das beste, das wir in Myanmar ausprobiert haben.
Hsipaw – Little Bagan
Little Bagan ist ein Viertel am Stadtrand, das seinen Namen wegen der vielen alten Pagoden auf engem Raum erhielt.
Hsipaw – Sunset Hill
Wenn ihr einen freien Tag in Hsipaw habt, solltet ihr zum Sonnenuntergang auf den Sunset Hill fahren.

Hsipaw – Hot Spring
Die heiße Quelle von Hsipaw ist lediglich ein kleiner Teich am Fluss, in den Thermalwasser sprudelt. Ihr könnt Badesachen mitnehmen, allerdings baden dort häufig auch Einheimische.

Hsipaw – Wasserfälle
Ihr könnt außerdem die Wasserfälle Nam Tuk oder Nam Hun Nwe besuchen. Zu den Nam-Tuk-Wasserfällen könnt ihr einen Teil der Strecke mit dem Motorrad zurücklegen, nur die letzten etwa 300 Meter müsst ihr zu Fuß gehen. Sie sind größer, schöner und abgelegener als Nam Hun Nwe.
Nam Hun Nwe dürfte sich mit der Zeit eher zu einem touristischen Ausflugsziel mit Restaurants entwickeln, zumindest nach den Wegen und Rastplätzen zu urteilen, die bei unserem Besuch gerade gebaut wurden. Für das Parken unterhalb der Wasserfälle werden 500 MMK verlangt.
Wo ihr besser nicht übernachten solltet
Diesmal haben wir eine ausdrückliche Nichtempfehlung: das Yee Shin Hostel. Das Zimmer, oder besser gesagt die Kammer, kostete 15.000 MMK pro Nacht. Dafür bekamen wir einen zwei mal zwei Meter großen Raum mit einer Matratze auf dem Boden statt eines Bettes. Jedes Mal, wenn jemand über den Flur ging, bewegte sich die ganze Etage, und das WLAN funktionierte nicht. Übernachtet lieber bei Mr. Charles.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Hsipaw
Bei einem Ort wie Hsipaw hängt die benötigte Zeit vor allem davon ab, ob ihr einen Trek unternehmt und wie lange er dauert. Für die Erkundung der Umgebung mit dem Motorrad reicht ein Tag vollkommen aus, sofern dies für Touristen wieder erlaubt ist.
Wie kommt man nach Hsipaw?
Von Mandalay aus gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir empfehlen auf jeden Fall, mindestens eine Strecke mit dem Zug zurückzulegen, der über das Gokteik-Viadukt fährt, mehr dazu im nächsten Abschnitt. Auf der Route Mandalay–Hsipaw verkehren außerdem Busse. Sie fahren um 14 Uhr vom Busbahnhof Pyi Gyi Myat Shin ab, der an der Ecke der 60. und 37. Straße liegt. Das Ticket kostet 5.000 MMK und die Fahrt dauert etwa fünfeinhalb Stunden.
10) Mit dem Zug von Hsipaw nach Pyin Oo Lwin und Mandalay
Diese Strecke gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt. Von Hsipaw führt sie durch Berglandschaften und Dörfer und ist wirklich malerisch. Der Höhepunkt der Route ist das 689 Meter lange Gokteik-Viadukt.
Der Zug fährt morgens um 4 Uhr in Mandalay ab, in der Gegenrichtung verlässt er Hsipaw um 9:30 Uhr. Der Ticketverkauf beginnt bereits um 8:30 Uhr. Wenn ihr Fahrkarten für die Upper Class möchtet, solltet ihr ruhig schon um 8:15 Uhr dort sein. Es bildet sich eine Schlange und die Plätze sind knapp, denn es gibt nur einen Wagen dieser Klasse. Ein Ticket für die niedrigere Klasse kostet 2.750 MMK, eines für die höhere 3.950 MMK. Der Aufpreis für den Komfort der Upper Class lohnt sich eindeutig.
Route Hsipaw–Mandalay–Inle Lake
Wenn ihr mit dem Morgenzug von Hsipaw nach Mandalay fahrt und anschließend zum Inle Lake weiterreisen möchtet, solltet ihr bereits in Pyin Oo Lwin aussteigen. Von dort gelangt ihr problemlos mit einem geteilten Pick-up für 2.000 MMK pro Person nach Mandalay. Der Pick-up beziehungsweise Bus wartet direkt vor dem Bahnhof und fährt ab, sobald sich genügend Passagiere mit Ziel Mandalay gefunden haben. Er bringt euch zum Bahnhof. Den Busbahnhof erreicht ihr anschließend mit einem Taxi für ungefähr 5.000 MMK.
Von Mandalay erreicht ihr den Inle Lake mit einem Nachtbus um 19:30 oder 20:30 Uhr; alternativ gibt es auch morgens eine Verbindung. Auf dieser Strecke verkehren ausgesprochen luxuriöse Busse. Wenn ihr um 20:30 Uhr abfahrt, kommt ihr noch vor 5 Uhr morgens am Inle Lake an.

11) Inle Lake
Der Inle Lake ist wegen seiner „venezianischen“ Dörfer auf dem Wasser ein beliebtes Reiseziel. Hier könnt ihr außerdem Fischer beobachten, die für ihre besondere Fangtechnik mit riesigen Körben bekannt sind und ihre Boote mit einem Bein rudern.
Für die Zone rund um den Inle Lake wird wie an vielen anderen Orten Eintritt verlangt. Er kostet 13.500 MMK pro Person, wird bereits bei der Ankunft im Bus kassiert und gilt fünf Tage lang.

Bootsfahrt auf dem Inle Lake
Eine Bootsfahrt auf dem Inle Lake lohnt sich auf jeden Fall. Bei diesem Ausflug durch die „schwimmenden“ Dörfer fühlt ihr euch etwa 150 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Es ist wie eine Reise durch die Geschichte. Euer Bootsführer bringt euch von Haus zu Haus. Ihr besucht eine Schmiede, Werkstätten für Schmuck, Tabak, Fischerboote und Weberei, Tempel sowie Frauen des Padaung-Volkes mit ihren langen Hälsen. Im Laufe des Tages erwartet euch wirklich viel. Gegen Mittag setzt euch der Bootsführer an einem Fischrestaurant mit herrlichem Blick auf den See ab. Dieser Ausflug ist absolut empfehlenswert.

Wahrscheinlich wird euch schon am Bus ein „Boatman“ oder Bootsführer seine Dienste anbieten. Stellt euch auf Preisverhandlungen ein. Für einen ganztägigen Ausflug für uns beide verlangte unser Anbieter zunächst 36.000 MMK. Wir wussten jedoch, dass Freundinnen eine Woche zuvor nur 20.000 MMK bezahlt hatten, und handelten den Preis nach und nach auf diesen Betrag herunter. Da wir zusätzlich nach Indein fahren wollten, wo sich eine beeindruckende Ansammlung Hunderter Pagoden befindet, einigten wir uns einschließlich dieses Umwegs schließlich auf 25.000 MMK.
Was erwartet euch?
Bereitet euch auf Kälte vor und zieht euch warm an. Wenn ihr bereits zum Sonnenaufgang auf den Inle Lake fahren möchtet, kann es um fünf Uhr morgens empfindlich kalt sein.
Nehmt außerdem viele kleine Geldscheine mit. Bei jedem Halt werden traditionelle Handwerke vorgeführt, mancherorts bekommt ihr auch Tee. Für die Vorführungen könnt ihr den Einheimischen ein kleines Trinkgeld geben. Entscheidet selbst, wie gut es euch an den einzelnen Orten gefällt und wie ausführlich man euch alles zeigt.
Keine Sorge, die traditionellen burmesischen Fischer werdet ihr nicht verpassen. Neben den Werkstätten hält das Boot auch bei Fischern. Sie warten allerdings eher auf vorbeifahrende Touristen als auf Fische, posieren für schöne Erinnerungsfotos und erwarten anschließend ein Trinkgeld.

Während der Fahrt über den Inle Lake erwarten euch außerdem:
Ywama Village und Phaung-Daw-Oo-Pagode
Die Phaung-Daw-Oo-Pagode gehört zu den heiligsten Pagoden im Shan-Staat. Schon beim Aussteigen aus dem Boot müsst ihr eure Schuhe ausziehen. Hier könnt ihr außerdem Postkarten kaufen, die wir anderswo nur selten gesehen haben.

Schwimmende Gärten
Euer Bootsführer fährt mit Sicherheit auch an den schwimmenden Gärten vorbei, in denen Gemüse und Blumen angebaut werden.
Nga-Hpe-Kyaung-Kloster
Dieses Holzkloster ist als Kloster der springenden Katzen bekannt. Früher sollen die Mönche die Katzen darauf trainiert haben, durch Reifen zu springen. Heute werden sie nicht mehr dressiert, doch Katzen begegnen euch dort mit Sicherheit.
Indein
Dieser etwas weiter entfernte Ort ist den Aufpreis unbedingt wert. Unser Bootsführer gab uns dort 45 Minuten für die Besichtigung der Pagode Shwe Inn Thein, die von mehreren Hundert alten Stupas umgeben ist. Ihr spaziert dort wie durch einen Wald aus Türmchen.

Was kann man am Inle Lake noch unternehmen?
Wenn ihr einen Tag an Land verbringen möchtet, empfehlen wir euch, ein Fahrrad zu mieten. Motorräder sind für Ausländer hier leider verboten. Im Dorf stehen mehrere Verleihstationen zur Auswahl, allerdings solltet ihr keine Fahrräder in gutem Zustand erwarten. Wenn sich der Sattel einstellen lässt, habt ihr schon gewonnen. Funktioniert auch noch die Gangschaltung, ist es wie ein Lottogewinn. Ein Fahrrad kostet 1.500 MMK pro Tag.
Holzbrücke von Maing Thouk
Haltet im Dorf Maing Thouk an und spaziert über die Holzbrücke, die ein wenig an die berühmte U Bein Bridge in Mandalay erinnert. Eure Fahrräder könnt ihr am Anfang der Brücke abstellen. Möchtet ihr mit den Rädern auf die andere Seite des Sees gelangen, findet ihr problemlos ein Boot, das euch hinüberbringt.

Weingut Red Mountain Estate
Wenn ihr Wein mögt, ist auch das örtliche Weingut einen Besuch wert. Nach dem Anstieg auf den Hügel werdet ihr mit einer schönen Aussicht belohnt, die ihr bei einem Glas regionalen Weins genießen könnt.
Kakku
Wenn ihr einen weiteren Tag Zeit habt, könnt ihr nach Kakku fahren. Dort befindet sich ein weiterer großer Komplex mit unglaublichen 2.478 Stupas, die auf einer Fläche von ungefähr einem Quadratkilometer in ordentlichen Reihen stehen.
Wie kommt man nach Kakku?
Kakku liegt etwa 55 Kilometer vom Inle Lake entfernt und wird nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren. Am besten findet ihr in eurem Hostel weitere Interessierte und teilt euch ein Taxi. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden pro Richtung.
Unterkunft am Inle Lake
Wir können das Joy Hotel wärmstens empfehlen. Es liegt direkt im Stadtzentrum, unser Zimmer hatte ein eigenes Bad und auch das Frühstück war überdurchschnittlich gut.
Empfohlene Aufenthaltsdauer am Inle Lake
Wie viel Zeit ihr einplanen solltet, hängt von euren Erwartungen und vor allem von eurem Zeitbudget ab. An einem Tag schafft ihr eine Bootsfahrt über den See. Einen weiteren Tag könnt ihr für einen Fahrradausflug nutzen, und der Besuch von Kakku nimmt ungefähr einen halben Tag in Anspruch.
12) Hpa An
Die Stadt Hpa An liegt in einer malerischen Landschaft: Aus einer vollkommen flachen Ebene ragen zahlreiche Gipfel und Felsen empor. Dadurch eignet sich die Umgebung hervorragend zum Erkunden von Höhlen und Höhlentempeln. Am besten leiht ihr euch dafür wieder einen Roller.

Bat Cave
Diese Höhle trägt ihren Namen nicht ohne Grund. In der Dämmerung fliegen etwa eine Million Fledermäuse hinaus, die jeden Abend auf die Jagd gehen. Die Menge ist unglaublich: Die Schwärme strömen 15 bis 20 Minuten lang ohne Unterbrechung aus der Höhle.
Das Hostel Soe Brothers organisiert täglich einen Ausflug. Wir waren zu viert und bezahlten 2.500 MMK pro Person für den Transport sowie 1.000 MMK Eintritt zur Höhle.

Mount Zwegabin und Lumbini-Buddha-Garten
Die Wanderung zum Kloster auf dem Mount Zwegabin lohnt sich besonders zum Sonnenuntergang. Entlang des Aufstiegs findet ihr mehrere kleine Imbissstände, und vom Gipfel habt ihr eine wunderschöne Aussicht. Besonders staunten wir jedoch über den Lumbini-Garten, den ihr auf dem Weg zum Ausgangspunkt des Klosterpfades durchquert. Dort stehen Tausende Buddhafiguren in gleichmäßigen Reihen – ein wahrer Buddha-Garten.

Kaw-Ka-Taung-Höhle
Interessanter als die Höhle selbst ist die lange Reihe von Mönchsfiguren, die sich links von der Höhle am gesamten Weg entlangzieht.

Saddan Cave
Der Eintritt in die Saddan Cave kostet 1.000 MMK. Da die lange Höhle als heiliger Ort gilt, müsst ihr den gesamten Weg barfuß zurücklegen. Wenn ihr nicht den ganzen Weg zurücklaufen möchtet, könnt ihr einen Teil der Strecke mit einem kleinen Boot durch einen Kanal rund um die Höhle fahren.
Kyauk-Kalap-Pagode und Wassertempel Chan Thar Gyi
Die Pagode thront auf einem Felsen mitten in einem kleinen See. Direkt daneben liegt der Wassertempel Chan Thar Gyi.

Unterkunft in Hpa An
Beliebt ist das Guesthouse Soe Brothers, das häufig fast ausgebucht ist. Ein Zimmer ohne Frühstück und mit Gemeinschaftsbad kostet 20.000 MMK. Kaffee, Tee und Trinkwasser stehen jedoch den ganzen Tag bereit. An der Rezeption bekommt ihr eine Karte, in die man euch gerne alle gewünschten Orte und beispielsweise auch Restaurants in der Umgebung einzeichnet. Wenn alles belegt ist, könnt ihr das Soe Brothers II ausprobieren.
Wie kommt man nach Hpa An?
Von Yangon und anderen Orten erreicht ihr Hpa An über Bago. Von Bago fahren normale Busse für 9.000 MMK. Die Fahrt dauert ungefähr sechs Stunden, die ersten Busse verlassen Bago bereits um 7:30 Uhr.
Empfohlene Aufenthaltsdauer in Hpa An
Für die Erkundung der Umgebung reicht grundsätzlich ein Tag. Wir empfehlen zwei Übernachtungen, damit ihr beispielsweise gleich am ersten Abend noch zur Fledermaushöhle fahren könnt.
13) Win Sein Taw Ya
Der größte freistehende liegende Buddha der Welt
Dieses gewaltige Bauwerk ist 180 Meter lang, also fast so lang wie zwei Fußballfelder, und 30 Meter hoch. Ihr könnt den Buddha auch von innen besichtigen, müsst vorher jedoch wieder eure Schuhe ausziehen. Die Aussichtsterrasse erreicht ihr durch sein Ohr. Ein Gigant war offenbar nicht genug, denn direkt daneben wurde mit dem Bau eines zweiten begonnen.
Wie kommt man dorthin?
Fahrt von Mawlamyine mit einem Sammeltaxi in das Dorf Himeinkanein, etwa sechs Kilometer nördlich von Mudon. Von dort sind es 1,5 Kilometer zu Fuß. Alternativ könnt ihr per Anhalter fahren, was bei uns sehr gut funktionierte, oder ein Motorradtaxi für 1.000 MMK pro Person nehmen. Hier findet ihr den Ort auf der Karte.

14) Dawei, Strände und Umgebung
Strandliebhaber sollten auf die Halbinsel südlich der Stadt Dawei fahren. Offiziell zugelassene Unterkünfte und gute Straßen sind hier rar, dafür haben die menschenleeren Strände einen besonderen Reiz. Ihr begegnet nur wenigen Ausländern, und die Einheimischen, vor allem die Kinder, freuen sich über Besucher, weil sie nur selten Europäer sehen. Mietet euch einen Roller und erkundet die wunderschönen Strände der Halbinsel.
Die schönsten Strände von Dawei im Überblick

Grandfather’s Beach
Ein wunderschöner Strand mit weißem Sand und hübschen Bambusunterständen bei den Ständen und Restaurants. Kokosnüsse und Essen bekommt ihr hier günstig und ohne Touristenaufschlag.
Teyzit Beach
Dieser weitere menschenleere Strand der Dawei-Halbinsel liegt hinter dem Dorf. Ihr erreicht ihn über einen Pfad, der vom Dorfstrand weiterführt.

Paradise Beach

Die Halbinsel bei Dawei bietet noch viele weitere Strände zum Entdecken. Für unseren Geschmack war am Maung Ma Gan Beach zu viel los; dort reihte sich außerdem ein Restaurant an das nächste. Der San Maria Beach war ziemlich schmutzig. Wir versuchten auch, den Sin Htauk Beach zu erreichen. Nach einer Stunde auf einem sehr schlechten, schlammigen und steinigen Weg stoppten uns jedoch aufgeweichte Mangroven und Sand, durch die wir nicht mehr weiterfahren konnten.
Shin-Maw-Pagode
Ganz am Ende der Dawei-Halbinsel liegt diese Pagode mit Blick auf das Meer. Wenn ihr ohnehin eine Rundfahrt über die Halbinsel macht, lohnt sich auch dieser Zwischenstopp.
Unterkunft in Dawei
Ihr habt drei Möglichkeiten: Ihr könnt direkt im Stadtzentrum übernachten, zum Beispiel im Best House Guest House, oder strandnah im Coconut Guest House. Außerdem gibt es die Paradise Beach Bungalows, die einzige Unterkunft auf der Halbinsel, allerdings zu einem etwas höheren Preis.
Achtung: Viele Ortsnamen in Myanmar werden auf mehrere unterschiedliche Arten geschrieben. Deshalb könnt ihr für ein und denselben Ort auf verschiedene Bezeichnungen stoßen.
Myanmar – Karte der interessantesten Orte
Hier findet ihr unsere detaillierte Karte mit allen wichtigen Punkten und sehenswerten Orten für eure Reise durch Myanmar. Sie hilft euch bei der Planung eurer perfekten Reiseroute.
Ihr könnt die Karte exportieren und in mobile Apps wie Locus Map oder Maps.me laden. So lässt sie sich vollständig offline verwenden.
- Hier findet ihr alle unsere Karten zur Reiseplanung.

Wo findet ihr weitere Informationen?
Allgemeine Informationen für Reisen durch Myanmar findet ihr in unserem Guide: Myanmar-Reiseführer – alles, was ihr vor der Reise wissen müsst.
Ihr habt euch entschieden? Dann müsst ihr nur noch die günstigsten Flüge finden!
Seht euch dieses schöne Video über Myanmar an:
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