Italien Sehenswürdigkeiten: 61 schönste Orte, die du sehen musst (+ Karte)

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Italien – das Land, in dem Sie morgens den besten Espresso trinken, mittags das zweitausend Jahre alte Kolosseum bestaunen und abends die beste Pizza der Welt mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer genießen. La dolce vita (also das süße Leben) spürt man hier auf Schritt und Tritt – in den chaotischen Gassen Roms, an den romantischen Kanälen Venedigs und in den sonnigen Weinbergen der Toskana.

Wir haben für Sie eine Übersicht der ikonischen Sehenswürdigkeiten und Orte zusammengestellt, die Sie in Italien einfach gesehen haben sollten!

Obsah / Table of Contents

Italien Sehenswürdigkeiten – Karte der Orte, die man in Italien sehen sollte

1. Kolosseum (Rom)

Das Kolosseum, ursprünglich das flavische Amphitheater, ist das größte Amphitheater, das je gebaut wurde, und ein ikonisches Wahrzeichen Roms. Der Bau begann unter Kaiser Vespasian im Jahr 72 n. Chr. und wurde im Jahr 80 n. Chr. unter seinem Nachfolger Titus fertiggestellt. Dieses riesige Stadion war Schauplatz von Gladiatorenkämpfen, öffentlichen Spektakeln, Tierhetzen und Nachstellungen berühmter Schlachten für Zehntausende Zuschauer.

Praktische Tipps: Reservieren Sie Ihre Tickets unbedingt frühzeitig online, um extrem lange Warteschlangen zu vermeiden. Das Kombiticket umfasst auch das Forum Romanum und den Palatin.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, die Öffnungszeiten variieren je nach Saison (meist von 8:30 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang). Tickets sollten Sie auf jeden Fall im Voraus kaufen, sonst müssen Sie mit langen Warteschlangen rechnen.

1. Kolosseum (Rom)

2. Forum Romanum (Rom)

Das Forum Romanum war über Jahrhunderte hinweg das Zentrum des täglichen Lebens im antiken Rom. Es war der Ort triumphaler Prozessionen, Wahlen, öffentlicher Reden und geschäftlicher Aktivitäten. Heute ist es eine weitläufige archäologische Stätte mit Ruinen, darunter Überreste von Tempeln, Basiliken und Regierungsgebäuden.

Praktische Tipps: Planen Sie für die Besichtigung mehrere Stunden ein und tragen Sie bequeme Schuhe. Das Gelände ist großflächig und der Untergrund uneben.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist im Kombiticket mit dem Kolosseum enthalten. Die Öffnungszeiten sind dieselben wie beim Kolosseum.

2. Forum Romanum (Rom)

3. Pantheon (Rom)

Das Pantheon ist einer der am besten erhaltenen antiken römischen Tempel. Ursprünglich wurde es als Tempel aller Götter erbaut. Sein markantestes Merkmal ist die unglaubliche Kuppel mit einer Öffnung in der Mitte (Oculus), die bis heute die größte unbewehrte Betonkuppel der Welt ist. Seit dem 7. Jahrhundert dient das Pantheon als katholische Kirche.

Praktische Tipps: Achten Sie auf angemessene Kleidung (bedeckte Schultern und Knie).
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, die Öffnungszeiten können jedoch während Gottesdiensten eingeschränkt sein.

Wenn Sie nach Rom reisen, lesen Sie auch: 45 schönste Orte und Sehenswürdigkeiten in Rom

3. Pantheon (Rom)

4. Trevi-Brunnen (Rom)

Der Trevi-Brunnen ist der größte und bekannteste barocke Brunnen in Rom. Der Legende nach sorgt jeder, der eine Münze hineinwirft (mit der rechten Hand über die linke Schulter), dafür, eines Tages in die Ewige Stadt zurückzukehren. Der Brunnen ist ein Meisterwerk der Bildhauerei und Architektur und zeigt den Gott Oceanus auf einem von Seepferden gezogenen Wagen.

Praktische Tipps: Die beste Zeit für einen Besuch ist früh am Morgen oder spät am Abend, wenn deutlich weniger Menschen hier sind. Achten Sie auf Taschendiebe.

4. Trevi-Brunnen (Rom)

5. Spanische Treppe (Rom)

Die monumentale Treppe mit 135 Stufen verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti. Sie ist ein beliebter Treffpunkt und Ort zum Verweilen. Im Frühling werden die Stufen oft mit Azaleen geschmückt, was einen wunderschönen Anblick bietet.

Praktische Tipps: Seit 2019 ist es verboten, auf der Treppe zu sitzen. Sie ist ein großartiger Ort zum Fotografieren, besonders bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

5. Spanische Treppe (Rom)

6. Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle (Vatikan)

Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der größten und wertvollsten Kunstsammlungen der Welt, die von den Päpsten über Jahrhunderte zusammengetragen wurde. Höhepunkt des Besuchs ist die Sixtinische Kapelle mit den atemberaubenden Fresken von Michelangelo, darunter die berühmte „Erschaffung Adams“ und das „Jüngste Gericht“.

Praktische Tipps: Die Reservierung von Tickets online ist ein absolutes Muss, wenn Sie nicht stundenlang in der Schlange stehen möchten. Planen Sie für den Besuch mindestens 3–4 Stunden ein.
Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet von Montag bis Samstag. Die Öffnungszeiten können variieren, prüfen Sie sie daher vorab auf der offiziellen Website.

6. Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle (Vatikan)

7. Petersdom (Vatikan)

Die größte Kirche der Welt und das Zentrum der katholischen Kirche. Sie ist ein Meisterwerk der Renaissance- und Barockarchitektur, an dessen Entwurf Künstler wie Bramante, Michelangelo und Bernini beteiligt waren. Ihr könnt Michelangelos Pietà bewundern und auf die Spitze der Kuppel steigen – mit einem fantastischen Blick auf den Petersplatz und Rom.

Praktische Tipps: Der Eintritt in die Basilika ist kostenlos, ihr müsst jedoch durch eine Sicherheitskontrolle, an der sich lange Warteschlangen bilden können. Achtet auf den strengen Dresscode (Schultern, Knie und Bauch bedeckt).
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich für die Basilika und die Kuppel.

Tipps für Unterkünfte in Rom

Wenn ihr das echte historische Zentrum genießen und alles in Reichweite haben möchtet, probiert:

Wenn ihr dagegen ein cooles Viertel mit bohemischer und lebendiger Atmosphäre sucht, versucht Monti:

7. Petersdom (Vatikan)

8. Schiefer Turm von Pisa

Der weltberühmte Glockenturm (Campanile) der Kathedrale von Pisa ist für seine unbeabsichtigte Schieflage bekannt. Sein Bau begann im 12. Jahrhundert, doch wegen des instabilen Untergrunds begann er sich fast sofort zu neigen. Nach umfangreichen Stabilisierungsarbeiten Ende des 20. Jahrhunderts ist diese Ikone, die zum Platz der Wunder (UNESCO) gehört, wieder sicher zugänglich und bietet ein einzigartiges Erlebnis beim Aufstieg auf die Spitze.

Praktische Tipps: Die Besucherzahl ist streng begrenzt, daher ist es notwendig, Tickets lange im Voraus online zu reservieren. Kindern unter 8 Jahren ist der Eintritt nicht gestattet und sämtliches Gepäck muss vorher in der Gepäckaufbewahrung abgegeben werden.

Eintritt und Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten variieren im Laufe des Jahres; in den Sommermonaten sind sie oft bis in die Abendstunden verlängert. Der Eintritt ist nur für das konkrete Zeitfenster erlaubt, das auf dem Ticket angegeben ist.

8. Schiefer Turm von Pisa

9. Uffizien (Florenz)

Die Uffizien gehören zu den ältesten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Hier befindet sich eine einzigartige Sammlung von Renaissancekunst, darunter Werke von Botticelli („Die Geburt der Venus“), Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael.

Praktische Tipps: Eine vorherige Ticketreservierung ist entscheidend, um mehrstündige Warteschlangen zu vermeiden.
Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.

9. Uffizien (Florenz)

10. Ponte Vecchio (Florenz)

Die „Alte Brücke“ ist eine mittelalterliche Steinbrücke über den Fluss Arno, bekannt dafür, dass auf ihr kleine Geschäfte gebaut wurden. Ursprünglich waren hier Metzger ansässig, heute findet ihr hier vor allem Juweliere und Souvenirläden. Sie ist die einzige Brücke in Florenz, die den Zweiten Weltkrieg überstanden hat.

Praktische Tipps: Die Brücke ist oft sehr voll. Für die besten Fotos geht ihr am besten zur benachbarten Brücke Ponte Santa Trinita.
Eintritt und Öffnungszeiten: Rund um die Uhr frei zugänglich.

Wenn ihr nach Florenz reist, lest unbedingt unseren Reiseführer: Was man in Florenz sehen sollte: 15 schönste Sehenswürdigkeiten (+ Karte)

10. Ponte Vecchio (Florenz)

11. Dogenpalast (Venedig)

Dieser prächtige gotische Palast war über Jahrhunderte das Zentrum der politischen Macht der Republik Venedig. Er diente als Sitz des Dogen, der Regierung und des Gerichts. Besucher können die beeindruckenden Säle, Kunstwerke und auch den berühmten Seufzerbrücke-Übergang zum ehemaligen Gefängnis bewundern.

Praktische Tipps: Kaufen Sie ein Kombiticket für die Museen am Markusplatz. Erwägen Sie die Führung „Secret Itineraries“, um Zugang zu verborgenen Bereichen des Palastes zu erhalten.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, es wird empfohlen, die saisonalen Öffnungszeiten vorab zu prüfen.

11. Dogenpalast (Venedig)

12. Rialtobrücke (Venedig)

Die älteste und bekannteste der vier Brücken über den Canal Grande. Die heutige Steinbrücke wurde Ende des 16. Jahrhunderts fertiggestellt und ist eine architektonische Ikone Venedigs. Auf der Brücke und in ihrer Umgebung befinden sich zahlreiche Geschäfte sowie ein lebhafter Markt.

Praktische Tipps: Die Brücke ist sehr stark besucht. Für ein ruhigeres Erlebnis und schöne Fotos kommen Sie am besten früh am Morgen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Rund um die Uhr frei zugänglich.

12. Rialtobrücke (Venedig)

13. Markusplatz (Venedig)

Der wichtigste öffentliche Platz in Venedig, den Napoleon angeblich als „schönsten Salon Europas“ bezeichnete. Er ist von den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt umgeben: dem Markusdom, dem Dogenpalast und dem Glockenturm, dem Campanile.

Praktische Tipps: Kaffee in den Cafés auf dem Platz ist sehr teuer. Achten Sie auf Tauben und auf „acqua alta“ (Hochwasser), wenn der Platz überflutet sein kann.

13. Markusplatz (Venedig)

14. Mailänder Dom (Mailand)

Der Mailänder Dom ist eine der größten und prachtvollsten gotischen Kathedralen der Welt. Sein Bau dauerte fast sechs Jahrhunderte. Berühmt ist er für seine Tausenden von Statuen, Wasserspeier und Türmchen. Der Höhepunkt eines Besuchs ist ein Spaziergang über das Dach mit fantastischem Blick auf die Stadt.

Praktische Tipps: Kaufen Sie ein Ticket, das den Eintritt in die Kathedrale, den Zugang zum Dach (mit dem Aufzug oder über die Treppe) und den Besuch des Museums umfasst. Beachten Sie die Kleiderordnung.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Die Zeiten können je nach Bereich des Komplexes variieren.

14. Mailänder Dom (Mailand)

15. Das letzte Abendmahl (Mailand)

Das berühmte Wandgemälde von Leonardo da Vinci befindet sich im Refektorium des Klosters Santa Maria delle Grazie. Es zeigt die emotionale Szene des letzten Abendmahls Jesu mit den Aposteln. Aufgrund der Empfindlichkeit des Kunstwerks ist der Zugang streng geregelt.

Praktische Tipps: Tickets müssen mehrere Monate im Voraus reserviert werden. Die Besichtigung ist zeitlich auf 15 Minuten begrenzt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Eine Reservierung ist obligatorisch.

15. Das letzte Abendmahl (Mailand)

16. Arena von Verona

Dieses hervorragend erhaltene römische Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. ist das drittgrößte seiner Art. Heute ist es weltberühmt für die spektakulären Opernaufführungen, die hier in den Sommermonaten unter freiem Himmel stattfinden.

Praktische Tipps: Wenn ihr eine Oper besuchen möchtet, solltet ihr eure Tickets frühzeitig reservieren. Auch außerhalb der Opernsaison ist die Arena für Besichtigungen zugänglich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet (sofern keine Vorstellung stattfindet). Die Öffnungszeiten können variieren.

16. Arena von Verona

17. Julias Haus (Verona)

Obwohl die Geschichte von Romeo und Julia fiktiv ist, hat Verona sie zu seiner eigenen gemacht. Das Haus aus dem 13. Jahrhundert mit dem kleinen Balkon wird als Haus der Capulets präsentiert und zieht verliebte Paare aus aller Welt an. Im Innenhof steht eine Bronzestatue von Julia.

Praktische Tipps: Der Innenhof ist frei zugänglich und oft überfüllt. Der Eintritt ins Haus ist kostenpflichtig. Viele Menschen glauben, dass das Berühren der rechten Brust der Julia-Statue Glück in der Liebe bringt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Das Haus ist täglich geöffnet, außer am Montagvormittag.

17. Julias Haus (Verona)

18. Cinque Terre

Cinque Terre („Fünf Länder“) ist ein dramatischer Küstenabschnitt der Italienischen Riviera, der aus fünf malerischen, farbenfrohen Dörfern besteht: Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Die Dörfer liegen spektakulär auf Klippen über dem Meer und sind durch Wanderwege miteinander verbunden.

Praktische Tipps: Die beste Möglichkeit, zwischen den Dörfern zu reisen, ist mit dem Zug oder dem Boot. Die Wanderwege können anspruchsvoll sein. Für den Zugang zu einigen Wegen ist der Kauf der Cinque Terre Card erforderlich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Dörfer sind frei zugänglich. Für Wanderwege und Zugfahrten wird die Cinque Terre Card empfohlen.

18. Cinque Terre

19. Amalfiküste

Einer der schönsten Küstenabschnitte der Welt und UNESCO-Welterbe. Charakteristisch sind die dramatischen Klippen, in die malerische Orte wie Positano, Amalfi und Ravello hineingebaut wurden, sowie kurvenreiche Straßen mit atemberaubenden Ausblicken.

Praktische Tipps: In der Hauptsaison ist der Verkehr sehr dicht. Überlegt euch, zwischen den Orten die Fähren zu nutzen – das ist oft schneller und bietet wunderschöne Ausblicke vom Meer aus.

19. Amalfiküste

20. Insel Capri

Eine bezaubernde Insel im Golf von Neapel, die schon seit der Zeit der römischen Kaiser ein beliebter Urlaubsort ist. Bekannt ist Capri für seine luxuriösen Hotels, Boutiquen, wunderschönen Gärten und Naturhighlights wie die berühmte Blaue Grotte (Grotta Azzurra).

Praktische Tipps: Ihr erreicht die Insel mit der Fähre ab Neapel oder Sorrent. Vom Hafen Marina Grande gelangt ihr mit der Standseilbahn in den Ort Capri.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt zur Blauen Grotte ist kostenpflichtig und hängt von den Wetterbedingungen ab.

20. Insel Capri

21. Vesuv

Der einzige aktive Vulkan auf dem europäischen Festland erhebt sich über dem Golf von Neapel. Berüchtigt wurde er durch seinen Ausbruch im Jahr 79 n. Chr., der die Städte Pompeji und Herculaneum zerstörte. Heute könnt ihr bis zum Kraterrand hinaufwandern.

Praktische Tipps: Der Weg zum Krater erfordert etwa 20–30 Minuten Fußweg bergauf auf einem unbefestigten Pfad. Tragt festes Schuhwerk und stellt euch auf wechselhaftes Wetter ein.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenpflichtig. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

21. Vesuv

22. Pompeji

Diese antike römische Stadt, die im Jahr 79 n. Chr. unter Vulkanasche begraben wurde, ist wie eine Zeitkapsel. Ein Spaziergang durch ihre Straßen, vorbei an den Ruinen von Villen, Tempeln, Thermen und dem Amphitheater, bietet einen einzigartigen und zugleich beklemmenden Einblick in den Alltag im Römischen Reich. Die Gipsabdrücke der Opfer, festgehalten in ihren letzten Momenten, sind ein stilles Zeugnis von der Kraft der Natur und der Zerbrechlichkeit des Lebens.

Praktische Tipps: Das Gelände ist riesig – plant für die Erkundung mindestens 4–5 Stunden ein. Denkt an bequeme Schuhe, ausreichend Wasser und Sonnenschutz, denn Schatten gibt es hier nur wenig. Nehmt euch am Eingang eine Karte mit, sie hilft euch bei der Orientierung.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet außer am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison (im Sommer in der Regel von 9:00 bis 19:30 Uhr, letzter Einlass um 18:00 Uhr). Eintritt inklusive Audioguide kauft ihr hier.

22. Pompeji

23. Nationales Archäologisches Museum (Neapel)

Dieses Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen griechisch-römischer Antiken weltweit. Die meisten Exponate stammen aus Pompeji und Herculaneum, darunter Fresken, Mosaike, Skulpturen und Alltagsgegenstände, die einen unglaublichen Einblick in das Leben im 1. Jahrhundert geben.

Praktische Tipps: Ideal ist ein Besuch nach der Besichtigung von Pompeji, damit ihr den historischen Kontext besser einordnen könnt. Das Museum ist sehr groß – plant mindestens 3 Stunden ein.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet.

23. Nationales Archäologisches Museum (Neapel)

24. Tal der Tempel (Agrigento, Sizilien)

Ein beeindruckender archäologischer Park mit den am besten erhaltenen altgriechischen Tempeln außerhalb Griechenlands. Hier befinden sich acht Tempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.; der bekannteste ist der fast vollständig erhaltene Concordia-Tempel (Tempio della Concordia).

Praktische Tipps: Der Park ist sehr weitläufig und bietet nur wenig Schatten. Besucht ihn am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Überlegt euch, ein Kombiticket mit dem Archäologischen Museum zu kaufen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet; im Sommer sind die Öffnungszeiten oft bis in die Abendstunden verlängert.

24. Tal der Tempel (Agrigento, Sizilien)

25. Ätna (Sizilien)

Der höchste und aktivste Vulkan Europas dominiert die Ostküste Siziliens. Seine häufigen, meist jedoch milden Ausbrüche verändern die Landschaft ständig. Besucher können mit der Seilbahn und Geländefahrzeugen in die Nähe der Gipfelkrater hinauffahren.

Praktische Tipps: Auch im Sommer kann es am Gipfel kalt und windig sein – nehmt warme Kleidung und feste Schuhe mit. Für den Aufstieg in die höchsten Bereiche ist die Begleitung eines Bergführers erforderlich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Zugang zu den unteren Kratern ist kostenlos. Seilbahn und Geländefahrzeuge sind kostenpflichtig; der Betrieb hängt vom Wetter und der vulkanischen Aktivität ab.

Plant ihr, den Ätna auf eigene Faust zu erkunden? Dann lest: Vulkan Ätna: Tipps und Hinweise für den Aufstieg – alles, was ihr wissen müsst

25. Ätna (Sizilien)

26. Griechisches Theater von Taormina (Sizilien)

Ein antikes griechisches Theater, das später von den Römern umgebaut wurde. Berühmt ist es für seine hervorragende Akustik und vor allem für den atemberaubenden Panoramablick auf das Meer und den Vulkan Ätna, die seine natürliche Kulisse bilden.

Praktische Tipps: Besucht das Theater früh am Morgen, um Menschenmassen und der Mittagshitze zu entgehen. Abends finden hier häufig Konzerte und Aufführungen statt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

26. Griechisches Theater von Taormina (Sizilien)

27. Sassi di Matera

Die Sassi (Steine) sind das historische Viertel der Stadt Matera und bestehen aus einem Komplex von Höhlenwohnungen, die in den Fels gehauen wurden. Dieses Gebiet gilt als einer der ältesten durchgehend bewohnten Orte der Welt. Früher war es ein Symbol der Armut, heute ist es nach seiner Revitalisierung eine faszinierende Touristenattraktion und gehört zum UNESCO-Welterbe.

Praktische Tipps: Das Gelände ist steil und voller Treppen – tragen Sie bequeme Schuhe. Besuchen Sie eine der „casa grotta“ (eingerichtete Höhlenwohnungen), um einen Eindruck vom früheren Leben zu bekommen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Das Gebiet ist frei zugänglich. Der Eintritt zu einzelnen Felsenkirchen oder Höhlenhaus-Museen ist kostenpflichtig.

27. Sassi di Matera

28. Alberobello (Apulien)

Ein kleines Städtchen, berühmt für seine einzigartigen Wohnhäuser, die „Trulli“ genannt werden. Das sind kleine weiße Häuser, die in Trockenbauweise aus Stein errichtet wurden und ein kegelförmiges Dach haben. Zwei Viertel, Rione Monti und Aia Piccola, sind komplett von ihnen geprägt und bilden eine märchenhafte Kulisse, die zum UNESCO-Welterbe gehört.

Praktische Tipps: Rione Monti ist touristischer und bietet viele Geschäfte und Restaurants, während Aia Piccola ein ruhigeres und authentischeres Wohnviertel ist.
Eintritt und Öffnungszeiten: Einige Trulli dienen als Museen; der Eintritt ist kostenpflichtig.

28. Alberobello (Apulien)

29. Basilika des heiligen Franziskus von Assisi

Einer der wichtigsten christlichen Pilgerorte in Italien und ein Meisterwerk mittelalterlicher Architektur. Die Basilika besteht aus zwei übereinander gebauten Kirchen – der Unterkirche und der Oberkirche. Hier ist der heilige Franziskus begraben, und die Innenräume sind mit berühmten Freskenzyklen geschmückt, insbesondere von Giotto in der Oberkirche.

Praktische Tipps: Beachten Sie die strenge Kleiderordnung (bedeckte Schultern und Knie) und verhalten Sie sich ruhig – es handelt sich um eine bedeutende religiöse Stätte. Fotografieren im Inneren ist verboten.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Täglich geöffnet, kann jedoch während Gottesdiensten geschlossen sein.

29. Basilika des heiligen Franziskus von Assisi

30. Piazza del Campo (Siena)

Einer der größten und schönsten mittelalterlichen Plätze Europas, bekannt für seine einzigartige muschelförmige Form. Er ist das Herz von Siena, und zweimal im Jahr findet hier das berühmte Pferderennen Palio di Siena statt. Der Platz ist von Palästen gesäumt und wird vom Turm Torre del Mangia dominiert.

Praktische Tipps: Ein idealer Ort zum Entspannen und Beobachten des Stadtlebens. Steigen Sie auf den Torre del Mangia, um einen fantastischen Blick auf den Platz und die Stadt zu genießen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Platz ist frei zugänglich. Der Eintritt auf den Turm ist kostenpflichtig.

30. Piazza del Campo (Siena)

31. Kathedrale von Siena

Ein Meisterwerk der italienischen Gotik. Die Fassade aus weißem, grünem und rotem Marmor ist beeindruckend, doch der Innenraum ist noch faszinierender. Das auffälligste Element ist der einzigartige Marmormosaikboden, der biblische und historische Szenen darstellt.

Praktische Tipps: Kauft euch das Kombiticket „Opa Si Pass“, das den Eintritt in die Kathedrale, die Piccolomini-Bibliothek, das Baptisterium und zum Aussichtspunkt „Panorama del Duomo“ umfasst.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

31. Kathedrale von Siena

32. San Gimignano

Das „mittelalterliche Manhattan“ der Toskana, berühmt für seine Silhouette aus erhaltenen mittelalterlichen Geschlechtertürmen. Zur Blütezeit standen hier über 70 davon, heute sind noch 14 übrig. Die Stadt hat sich ihre feudale Atmosphäre bewahrt und gehört zum UNESCO-Welterbe.

Praktische Tipps: Das Städtchen ist klein, aber sehr beliebt. Schlendert auch abseits der Hauptgassen und steigt auf den Torre Grossa, den höchsten Turm, für die beste Aussicht.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Stadt ist frei zugänglich. Der Eintritt zum Turm und zu den Museen ist kostenpflichtig.

32. San Gimignano

33. Comer See

Der drittgrößte See Italiens gilt als einer der schönsten Seen Europas. Er hat die charakteristische Form eines umgedrehten „Y“. Seine Ufer sind gesäumt von prächtigen Villen mit wunderschönen Gärten und malerischen Orten wie Bellagio, Varenna und Como.

Praktische Tipps: Die beste Art, den See zu erkunden, sind die Fähren, die die einzelnen Orte miteinander verbinden. Plant auch den Besuch einer der historischen Villen ein, zum Beispiel Villa Carlotta oder Villa del Balbianello.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der See und die Orte sind frei zugänglich. Der Eintritt zu Villen und Gärten ist kostenpflichtig.

33. Comer See

34. Gardasee

Der größte See Italiens bietet eine abwechslungsreiche Landschaft – von Bergen im Norden bis zu sanften Hügeln im Süden. Er ist ein beliebtes Reiseziel für Wassersport, Radfahren und Familienurlaub. Rund um den See liegen viele charmante Orte wie Sirmione, Malcesine und Riva del Garda.

Praktische Tipps: Fahrt mit der Seilbahn von Malcesine auf den Monte Baldo und genießt spektakuläre Ausblicke. Besucht außerdem die Scaligerburg in Sirmione.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der See und die Orte sind frei zugänglich. Eintritte zu Burgen, Seilbahnen und Freizeitparks sind kostenpflichtig.

34. Gardasee

35. Castel del Monte (Apulien)

Eine einzigartige und geheimnisvolle Burg aus dem 13. Jahrhundert, erbaut von Kaiser Friedrich II. Sie besitzt einen perfekt achteckigen Grundriss mit acht achteckigen Türmen an jeder Ecke. Der Zweck des Bauwerks ist bis heute nicht ganz geklärt – möglicherweise diente es als Jagdschloss, Observatorium oder symbolischer Ort. Castel del Monte gehört zum UNESCO-Welterbe.

Praktische Tipps: Die Burg steht einsam auf einem Hügel und ist daher schon von Weitem gut sichtbar. Das Innere ist relativ schlicht – die größte Attraktion sind die Architektur selbst und ihre beeindruckende Symmetrie.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten vorab zu prüfen.

35. Castel del Monte (Apulien)

36. Königspalast von Caserta

Ein prachtvoller Barockpalast, der in seiner Größe und Pracht mit Versailles konkurrieren sollte. Er wurde im 18. Jahrhundert für die bourbonischen Könige von Neapel erbaut. Neben den prunkvollen Innenräumen mit mehr als 1200 Zimmern ist der Palast vor allem für seinen riesigen Park mit einer Kaskade von Brunnen und einem Englischen Garten bekannt.

Praktische Tipps: Der Park ist riesig. Überlegen Sie, ein Fahrrad zu mieten oder den Shuttlebus zu nutzen, um bis zur Großen Kaskade am Ende des Parks zu gelangen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet. Park und Palast haben leicht unterschiedliche Öffnungszeiten.

36. Königspalast von Caserta

37. Herculaneum

Eine antike römische Stadt, die ebenso wie Pompeji beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. zerstört wurde. Herculaneum wurde von einem pyroklastischen Strom getroffen, der die Stadt anders konservierte als die Asche in Pompeji. Dadurch blieben hier organische Materialien wie Holz und Papyrus sowie sogar zweistöckige Gebäude erhalten.

Praktische Tipps: Herculaneum ist kleiner und kompakter als Pompeji, aber oft besser erhalten. Man kann die Ausgrabungsstätte bequem in 2–3 Stunden besichtigen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.

37. Herculaneum

38. Paestum

Eine archäologische Stätte südlich von Neapel, in der sich drei außergewöhnlich gut erhaltene antike griechische Tempel aus dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. befinden. Die der Hera und Athene geweihten Tempel zählen zu den besten Beispielen dorischer Architektur weltweit. Zum Gelände gehört außerdem ein Museum mit bedeutenden Funden.

Praktische Tipps: Besuchen Sie zuerst das Museum, um die Geschichte des Ortes besser zu verstehen, und anschließend die Tempel selbst. Am Abend sind die Tempel oft wunderschön beleuchtet.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet.

38. Paestum

39. Galleria Borghese (Rom)

Diese Galerie, untergebracht in einer eleganten Villa aus dem 17. Jahrhundert, beherbergt eine der besten privaten Kunstsammlungen der Welt. Berühmt ist sie vor allem für die meisterhaften Skulpturen von Gian Lorenzo Bernini (z. B. „Apollo und Daphne“) und Gemälde von Caravaggio.

Praktische Tipps: Der Eintritt ist streng geregelt und nur in zweistündigen Zeitfenstern möglich. Eine Reservierung mehrere Tage bis eine Woche im Voraus ist unbedingt erforderlich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet von Dienstag bis Sonntag. Reservierung obligatorisch.

39. Galleria Borghese (Rom)

40. Engelsburg (Rom)

Ursprünglich wurde sie als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seine Familie erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zu einer päpstlichen Festung und Residenz umgebaut, die über den geheimen Gang Passetto di Borgo mit dem Vatikan verbunden ist. Heute dient sie als Museum. Von der Spitze hat man einen wunderschönen Blick auf Rom und die Engelsbrücke.

Praktische Tipps: Die Burg hat mehrere Ebenen und ein verwinkeltes System aus Gängen. Der Rundgang führt euch durch die Geschichte von der Antike bis zur Renaissance.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet.

40. Engelsburg (Rom)

41. Markusdom (Venedig)

Die wichtigste Kirche Venedigs und ein prachtvolles Beispiel byzantinischer Architektur im Westen. Ihr Inneres ist eindrucksvoll mit goldenen Mosaiken auf einer Fläche von mehr als 8000 m² geschmückt, die biblische Geschichten darstellen. Hier werden die Reliquien des heiligen Markus aufbewahrt.

Praktische Tipps: Der Eintritt in den Hauptbereich der Basilika ist kostenlos, allerdings bilden sich lange Warteschlangen. Für den Eintritt ins Museum, zur Pala d’Oro-Schatzkammer und auf die Aussichtsterrasse wird jeweils eine separate Gebühr erhoben. Achtet auf den Dresscode.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, die Öffnungszeiten sind jedoch während der Gottesdienste eingeschränkt.

41. Markusdom (Venedig)

42. Villa d’Este (Tivoli)

Ein Meisterwerk der italienischen Renaissance-Gartenarchitektur und UNESCO-Welterbe. Berühmt ist die Villa vor allem für ihre wunderschönen terrassenförmig angelegten Gärten mit Hunderten von Brunnen, Kaskaden, Wasserspeiern und Grotten.

Praktische Tipps: Tivoli liegt nur ein kurzes Stück von Rom entfernt und ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug. Am schönsten ist ein Besuch der Gärten im Frühling, wenn alles in voller Blüte steht.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer montags geöffnet.

42. Villa d’Este (Tivoli)

43. Hadriansvilla (Tivoli)

Ein weitläufiger Ruinenkomplex, der im 2. Jahrhundert n. Chr. als Landsitz des römischen Kaisers Hadrian diente. Der Kaiser ließ hier verkleinerte Nachbildungen von Gebäuden und Orten errichten, die er auf seinen Reisen durch das Reich bewundert hatte. Das Areal ist so groß, dass es fast wie eine kleine Stadt wirkt.

Praktische Tipps: Das Gelände ist sehr weitläufig – planen Sie für die Besichtigung mindestens 3–4 Stunden ein. Tragen Sie bequeme Schuhe und nehmen Sie ausreichend Wasser mit.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet.

43. Hadriansvilla (Tivoli)

44. Palazzo Pitti (Florenz)

Ein riesiger Renaissancepalast am Südufer des Flusses Arno. Er war einst Sitz der Familie Medici und später der habsburgisch-lothringischen Großherzöge. Heute beherbergt er mehrere Museen und Galerien, darunter die Palatina-Galerie mit Werken von Raffael und Tizian sowie die Galerie für moderne Kunst.

Praktische Tipps: Tickets können einzeln für die jeweiligen Galerien oder als Kombiticket mit den angrenzenden Boboli-Gärten gekauft werden.
Eintritt und Öffnungszeiten: Geöffnet von Dienstag bis Sonntag.

44. Palazzo Pitti (Florenz)

45. Boboli-Gärten (Florenz)

Die historischen Gärten hinter dem Palazzo Pitti gehören zu den ersten und bedeutendsten Beispielen eines italienischen Gartens. Im Grunde sind sie ein Freilichtmuseum mit antiken und Renaissance-Skulpturen, Brunnen und Grotten.

Praktische Tipps: Die Gärten sind weitläufig und liegen in hügeligem Gelände. Vom höchsten Punkt aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf Florenz.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet.

45. Boboli-Gärten (Florenz)

46. Basilica di Sant’Antonio (Padua)

Eine mächtige und architektonisch vielfältige Basilika, die zu den wichtigsten Pilgerstätten Italiens zählt. Sie ist dem heiligen Antonius von Padua geweiht, dessen Grab und Reliquien sich hier befinden. Der Bau vereint romanische, gotische und byzantinische Elemente.

Praktische Tipps: Im Inneren herrscht eine andächtige Atmosphäre – verhalten Sie sich bitte leise und respektvoll. Fotografieren ist nur eingeschränkt erlaubt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist kostenlos. Täglich geöffnet.

46. Basilica di Sant'Antonio (Padua)

47. Kathedrale von Orvieto

Eines der größten Meisterwerke der italienischen Gotik. Ihre Fassade ist ein überwältigendes Mosaik aus Gold, Flachreliefs und Skulpturen. Sie wurde zum Gedenken an das Corporale di Bolsena erbaut – ein Wunder, das das Dogma der Transsubstantiation bestätigte.

Praktische Tipps: Nehmt euch Zeit, die Fassade im Detail zu bestaunen. Im Inneren solltet ihr die Kapelle San Brizio mit den beeindruckenden Fresken von Luca Signorelli nicht verpassen, die die Apokalypse darstellen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig.

47. Kathedrale von Orvieto

48. Nuraghi di Barumini (Sardinien)

Su Nuraxi di Barumini ist das bekannteste und komplexeste Beispiel der „Nuraghen“ – prähistorischer Megalithbauten, die typisch für Sardinien sind. Diese Steintürme, die von der nuraghischen Kultur in der Bronzezeit errichtet wurden, dienten vermutlich als Festungen, Wohnstätten oder Heiligtümer.

Praktische Tipps: Die Besichtigung des zentralen Turms ist nur mit Führung möglich. Tragt feste Schuhe, denn das Gelände ist uneben und die Treppen sind steil.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Führungen finden in regelmäßigen Abständen statt.

48. Nuraghi di Barumini (Sardinien)

49. Königspalast in Turin

Die ehemalige Residenz der Savoyer-Dynastie, die Italien bis 1946 regierte. Dieser prächtige Palast ist das Zentrum des Komplexes der Königlichen Museen in Turin, zu dem auch die Königliche Waffenkammer, die Galleria Sabauda und das Archäologische Museum gehören.

Praktische Tipps: Kauft ein Kombiticket für die Königlichen Museen (Polo Reale), mit dem ihr Zugang zu allen Bereichen des Komplexes habt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Von Dienstag bis Sonntag geöffnet.

49. Königspalast in Turin

50. Mole Antonelliana (Turin)

Ein hohes, turmartiges Bauwerk, das als Wahrzeichen und Symbol Turins gilt. Ursprünglich wurde es als Synagoge entworfen, heute beherbergt es das hervorragende Nationale Kinomuseum. Ein Panoramaaufzug bringt euch zur Aussichtsplattform mit fantastischem Blick über die Stadt und die Alpen.

Praktische Tipps: Das Kinomuseum ist sehr interaktiv und unterhaltsam. Am Aufzug können sich besonders an Wochenenden Warteschlangen bilden.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags geöffnet.

50. Mole Antonelliana (Turin)

51. Ägyptisches Museum (Turin)

Das älteste Museum der Welt, das ausschließlich der ägyptischen Zivilisation gewidmet ist, und nach dem Museum in Kairo das zweitwichtigste seiner Art. Seine Sammlungen umfassen Tausende Artefakte, darunter Statuen, Sarkophage, Mumien und Papyri, die 4000 Jahre altägyptische Geschichte dokumentieren.

Praktische Tipps: Das Museum ist weitläufig und modern gestaltet. Planen Sie für den Besuch mindestens 3 Stunden ein.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, montags mit verkürzten Öffnungszeiten.

51. Ägyptisches Museum (Turin)

52. Villa Romana del Casale (Sizilien)

Eine spätrömische Villa in der Nähe der Stadt Piazza Armerina, berühmt für ihre außergewöhnliche Sammlung an Bodenmosaiken. Diese unglaublich gut erhaltenen und detailreichen Mosaike bedecken eine Fläche von 3500 m² und zeigen Szenen aus Mythologie, Jagd und Alltagsleben – darunter die berühmte Darstellung der „Mädchen im Bikini“.

Praktische Tipps: Über den Mosaiken wurden Stege angelegt, die eine bequeme Besichtigung ermöglichen. Die Anlage ist überdacht und bietet daher Schutz vor Sonne und Regen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet.

52. Villa Romana del Casale (Sizilien)

53. Insel Elba

Die größte Insel des Toskanischen Archipels, bekannt als Ort des ersten Exils von Napoleon Bonaparte. Neben historischen Sehenswürdigkeiten rund um Napoleon bietet Elba wunderschöne Strände, klares Meer und ein bergiges Inselinnere, das ideal zum Wandern ist.

Praktische Tipps: Die Insel erreichen Sie mit der Fähre ab Piombino. Erkunden Sie verschiedene Teile der Insel – jeder hat seinen eigenen Charakter. Besuchen Sie Napoleons Residenzen Villa dei Mulini und Villa San Martino.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die Insel ist frei zugänglich. Der Eintritt zu Napoleons Villen ist kostenpflichtig.

53. Insel Elba

54. Sacra di San Michele (Piemont)

Eine uralte Abtei auf dem Gipfel des Monte Pirchiriano im Piemont. Dieser mystische und eindrucksvolle Ort, der Umberto Eco angeblich zu seinem Roman Der Name der Rose inspirierte, bietet atemberaubende Ausblicke ins Susatal. Zum Haupteingang führt die steile „Treppe der Toten“.

Praktische Tipps: Der Zugang zur Abtei erfordert entweder einen Aufstieg oder eine Fahrt mit dem Auto über eine kurvenreiche Straße. Tragen Sie bequeme Schuhe.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, die Öffnungszeiten können jedoch variieren und mittags gibt es oft eine Pause.

54. Sacra di San Michele (Piemont)

55. Thermalquellen von Saturnia (Toskana)

Dieses Naturjuwel im Herzen der Toskana gehört zu den fotogensten Orten in Italien. Die Kaskaden Cascate del Mulino werden von schwefelhaltigem Thermalwasser mit einer Temperatur von 37,5 °C gespeist, das über Jahrhunderte kleine natürliche Becken in den Kalkstein geformt hat. Ein Bad unter freiem Himmel in diesen türkisfarbenen Pools mit Blick auf die toskanische Landschaft ist ein unvergessliches und wunderbar entspannendes Erlebnis.

Praktische Tipps: Die natürlichen Kaskaden sind das ganze Jahr über rund um die Uhr kostenlos zugänglich.[9] In der Nähe befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz. Wegen des Schwefelgehalts im Wasser empfiehlt es sich, ältere Badesachen mitzunehmen.
Eintritt und Öffnungszeiten: Frei und ohne Einschränkungen zugänglich. In der Nähe gibt es außerdem den luxuriösen Thermalkomplex Terme di Saturnia mit kostenpflichtigem Eintritt.

55. Thermalquellen von Saturnia (Toskana)

56. Ravenna und seine Mosaike (Emilia-Romagna)

Ravenna, einst Hauptstadt des Weströmischen Reiches und später ein Zentrum byzantinischer Macht in Italien, ist eine wahre Schatzkammer frühchristlicher Kunst. Weltberühmt ist die Stadt vor allem für ihre atemberaubenden Mosaike aus dem 5. und 6. Jahrhundert, die Wände und Decken von acht UNESCO-Welterbestätten schmücken. Die leuchtenden goldenen und farbigen Glassteinchen in der Basilika San Vitale, im Mausoleum der Galla Placidia oder in der Basilika Sant’Apollinare Nuovo erzählen biblische Geschichten mit unglaublicher Lebendigkeit und einer künstlerischen Meisterschaft, die ihresgleichen sucht.

Praktische Tipps: Für den Besuch der meisten Sehenswürdigkeiten mit Mosaiken lohnt sich ein Kombiticket. Die Stadt ist kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden.
Eintritt und Öffnungszeiten: Die meisten Monumente haben reguläre Öffnungszeiten, es ist jedoch sinnvoll, diese vorab zu prüfen. Ein Kombiticket erleichtert den Zugang.

56. Ravenna und seine Mosaike (Emilia-Romagna)

57. Syrakus und die Insel Ortigia (Sizilien)

Syrakus war in der Antike eine der mächtigsten und bedeutendsten Städte der griechischen Welt. Heute teilt sich die Stadt in zwei Hauptbereiche: die moderne Stadt mit dem Archäologischen Park Neapolis, in dem sich das riesige griechische Theater und die als Ohr des Dionysios bekannte Höhle befinden, sowie das bezaubernde historische Zentrum auf der Insel Ortigia. Ortigia ist ein Labyrinth aus engen Gassen, barocken Plätzen und Uferpromenaden, in dem sich auf Schritt und Tritt Jahrtausende Geschichte miteinander verbinden.

Praktische Tipps: Parken Sie das Auto am besten vor den Brücken nach Ortigia und erkunden Sie die Insel zu Fuß. Verpassen Sie nicht den lokalen Markt, auf dem Sie die echte sizilianische Atmosphäre aufsaugen können.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der Eintritt in den Archäologischen Park ist kostenpflichtig. Die Insel Ortigia ist frei zugänglich.

57. Syrakus und die Insel Ortigia (Sizilien)

58. Lago di Braies (Dolomiten, Südtirol)

Der Lago di Braies gilt als Perle der Dolomiten und als einer der schönsten Seen der Alpen. Sein smaragdgrünes bis türkisfarbenes Wasser, in dem sich der majestätische Gipfel des Seekofel spiegelt, schafft eine märchenhafte Kulisse. Bekannt ist der Ort auch für die traditionellen Holzboote, die man vor Ort mieten kann.

Praktische Tipps: In der Hauptsaison im Sommer (meist von Juli bis September) ist die Zufahrt zum See tagsüber reguliert, und Parkplätze müssen online reserviert werden. Für ein ruhigeres Erlebnis kommen Sie am besten früh am Morgen oder außerhalb der Hauptsaison.
Eintritt und Öffnungszeiten: Der See ist frei zugänglich. Bootsverleih und Parken sind kostenpflichtig.

58. Lago di Braies (Dolomiten, Südtirol)

59. Reggia di Venaria Reale (Piemont)

Dieser monumentale Barockpalast in der Nähe von Turin wird oft als „Versailles des Piemont“ bezeichnet und gehört zum UNESCO-Welterbe. Das ursprüngliche Jagdschloss der Savoyer-Dynastie wurde zu einer prächtigen Residenz umgebaut. Zu den beeindruckendsten Bereichen zählen die Große Galerie (Galleria Grande) und die Kapelle des hl. Hubertus des Architekten Filippo Juvarra sowie die weitläufigen, restaurierten Gärten.

Praktische Tipps: Plant für die Besichtigung des gesamten Komplexes inklusive der Gärten genügend Zeit ein. Im Palast finden außerdem bedeutende Kunstausstellungen statt.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, außer montags (sofern kein Feiertag auf den Montag fällt). Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten und laufenden Ausstellungen vorab zu prüfen.

59. Reggia di Venaria Reale (Piemont)

60. Scrovegni-Kapelle (Padova)

Diese unscheinbare Kapelle beherbergt einen der größten Schätze der westlichen Kunst: einen vollständigen Freskenzyklus von Giotto, der zu Beginn des 14. Jahrhunderts geschaffen wurde. Die Fresken zeigen das Leben der Jungfrau Maria und Jesu Christi und gelten als bahnbrechendes Werk, das die Renaissance ankündigte.

Praktische Tipps: Der Eintritt ist zum Schutz der Fresken streng reglementiert. Der Besuch ist zeitlich begrenzt (ca. 15 Minuten in der Kapelle), und eine frühzeitige Reservierung ist unbedingt erforderlich.
Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Reservierung verpflichtend.

60. Scrovegni-Kapelle (Padova)

Praktische Tipps für Reisen durch Italien:

  • Die Währung ist der Euro.
  • Die Steckdosen sind mit unseren Steckern kompatibel – einen Adapter braucht ihr also nicht.
  • Kredit- und Debitkarten werden an den meisten Orten akzeptiert. Die meisten tschechischen Banken bieten euch beim Bezahlen mit Karte jedoch einen ungünstigen Wechselkurs. Wenn ihr dieses Geld sparen möchtet, besorgt euch für Reisen ins Ausland eine Revolut-Karte.
  • Trinkgeld – wenn es bereits eingerechnet ist, findet ihr den Hinweis in der Speisekarte des Restaurants, meist als benandata, coperto oder couvert. Üblich ist es, die Rechnung aufzurunden.
  • Vergesst nicht, vor der Reise eine Reiseversicherung abzuschließen – für unsere Leser haben wir 50 % Rabatt auf Reiseversicherung bei AXA.

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