Ein Reiseführer zu den schönsten Orten, die Georgien zu bieten hat und die ihr auf eurer Reise nicht verpassen solltet! Berge, Trekkingtouren, Meer und Sehenswürdigkeiten. Dazu gibt es eine Offline-Karte zum Herunterladen.
In diesem Reiseführer haben wir allgemeine Ratschläge und Tipps für Reisen durch Georgien zusammengefasst. Jetzt stellen wir euch die konkreten sehenswerten Orte vor, die Georgien bietet und deren Besuch sich lohnt. Ganz gleich, ob ihr Bergübergänge liebt, lieber Gastronomie und Kultur kennenlernt oder einige Tage am Meer verbringen möchtet – hier findet jeder das Richtige!
Wir haben die Orte in Georgien in sieben Hauptregionen unterteilt: Kutaisi, Swanetien, Tiflis, Kazbegi, Ostgeorgien, Südgeorgien und Batumi.
Georgien-Karte mit den interessantesten Orten
Hier haben wir eine detaillierte Georgien-Karte für euch vorbereitet – mit allen wichtigen Punkten, die ihr auf eurer Reise durch Georgien besuchen solltet.
Ihr könnt die Karte direkt in Google Maps öffnen, exportieren und in mobile Apps wie Locus Map oder Mapy.cz laden. So lässt sie sich vollständig offline verwenden!
Empfohlene Unterkünfte in Georgien
Diese Unterkünfte können wir euch empfehlen:
- Tiflis – Tbiliseli Inn
- Kutaisi – Anna’S Home
- Batumi – Boutique Hotel 32
- Stepantsminda – Guest house chavchavadze N23
- Gori – Hestia Boutique Hotel
- Akhaltsikhe – Hotel Julia Akhaltsikhe
- Vardzia – Tsotne’s kingdom
- Mestia – Nadia Guesthouse
- Zhabeshi – Guest House Gogia
- Adishi – Nino & Tarzan Guesthouse
- Iprali – Guesthouse Sweet Home
- Ushguli – Old House

Kutaisi und Umgebung
Die meisten Billigfluggesellschaften bieten günstige Flüge nach Kutaisi an, weshalb viele Reisende ihre Georgienreise hier beginnen. Darum starten auch wir mit dieser Region. In Kutaisi selbst gibt es nicht besonders viel zu sehen. Ihr könnt eine SIM-Karte besorgen, Geld wechseln oder zum ersten Mal georgisches Essen probieren. Länger müsst ihr euch in der Stadt jedoch nicht aufhalten.
Die nähere Umgebung der Stadt bietet dagegen mehrere sehr interessante Ziele:
Prometheus Cave
Die Prometheus Cave ist die größte zugängliche Höhle Georgiens und einfach atemberaubend! Ich würde sogar sagen, dass sie die beeindruckendste Höhle ist, die ich je besucht habe. Entlang des 1.600 Meter langen Rundwegs erwarten euch unzählige wunderschön beleuchtete Tropfsteinformationen. Vielleicht denkt ihr, Höhlen seien auf der ganzen Welt ähnlich und diese sehe auf Fotos genauso aus wie andere, die ihr bereits kennt. Das dachte ich ebenfalls, doch die Größe und Länge dieser Höhle haben mich völlig überrascht. In vielen Höhlen gibt es nur einige besonders schöne Formationen und dazwischen lange Tunnel. Hier seht ihr dagegen auf Schritt und Tritt beeindruckende Gebilde entlang der gesamten 1.600 Meter langen Strecke.
Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr zum Beispiel bei Google Maps. Montags ist die Höhle normalerweise geschlossen.
Sataplia Nature Reserve
Sataplia ist die kleinere und weniger eindrucksvolle Schwester der Prometheus Cave. Wenn ihr wenig Zeit habt, könnt ihr den Besuch auslassen. Wer Höhlen mag, wird aber auch Sataplia genießen. Außerdem gibt es hier einen schönen Blick über Kutaisi und einen Park mit Dinosaurierfiguren.
Die Öffnungszeiten findet ihr bei Google Maps; montags ist das Reservat normalerweise geschlossen.
Martvili-Canyon
Martvili ist ein wunderschöner Naturcanyon, in dem ihr bei gutem Wetter eine Bootsfahrt unternehmen oder baden könnt. Die Schlucht ist 2.400 Meter lang und ihre Wände sind 20 bis 40 Meter hoch. Außerdem wurden hier Fossilien von Tieren gefunden, die vor 75 Millionen Jahren auf der Erde lebten. Wir selbst haben es leider nicht nach Martvili geschafft und deshalb keine Fotos. Auch die Berichte anderer Reisender sind gemischt: Einige finden den Canyon großartig, andere halten ihn für weniger sehenswert.
Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr bei Google Maps. Montags ist der Canyon normalerweise geschlossen.
Katskhi Pillar (Column)
Der Katskhi Pillar ist eine hohe natürliche Kalksteinsäule, auf deren Spitze eine Kirche steht. Zum Pfeiler führt ein etwa einen Kilometer langer Fußweg, doch ihr könnt ihn bereits aus großer Entfernung sehen. Direkt zur Kirche hinauf gelangt man nur über eine senkrechte Leiter. Der Aufstieg ist Besuchern leider nicht gestattet.
Chiatura
Chiatura ist eine ehemalige Bergbausiedlung zwischen den steilen Wänden der umliegenden Hügel, an denen früher Mangan und Eisen abgebaut wurden. Für die Arbeiter war der tägliche Weg zu den steilen Hängen sehr mühsam, weshalb im Ort zahlreiche Seilbahnen gebaut wurden. Noch vor Kurzem waren mehr als zehn davon in Betrieb und konnten genutzt werden. Inzwischen fährt vermutlich nur noch eine einzige Seilbahn; ihre Talstation befindet sich hier. Traut ihr euch, mit dieser extrem alten und ziemlich furchteinflößenden Seilbahn zu fahren?
Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Kutaisi:
- Kloster Gelati – ein schönes Kloster, das zum UNESCO-Welterbe gehört
- Kloster Motsameta – ein weiteres sehenswertes Kloster in spektakulärer Lage auf einem Felsen
- Okatse-Canyon – eine schöne Schlucht für einen kürzeren Ausflug zu Fuß
Unterkunft in Kutaisi
Wir empfehlen Anna’S Home, eine schöne Unterkunft direkt am Hauptplatz.




Swanetien, Nordwestgeorgien
Swanetien bietet eine fantastische Bergwelt im Nordwesten Georgiens, großartige Bergwanderungen und wirklich atemberaubende Landschaften. Es ist eine der schönsten Regionen Georgiens, die sich niemand entgehen lassen sollte. Bekannt ist das gesamte Gebiet außerdem für seine zahlreichen Wehrtürme, die ihr in praktisch jedem Dorf findet.
Mestia
Mestia ist ein Bergstädtchen und das Zentrum der Region – eine Art Basislager, von dem viele Trekkingtouren starten. Wir empfehlen euch unbedingt, nach Mestia zu fliegen. Flüge ab Kutaisi und Tiflis sind ausgesprochen günstig und ersparen euch eine anstrengende ganztägige Fahrt mit der Marschrutka. Bucht die Tickets weit im Voraus, denn sie sind schnell ausverkauft. Weitere Informationen findet ihr hier.
Von Mestia könnt ihr zur bekannten mehrtägigen Wanderung durch die Berge nach Ushguli aufbrechen (mehr dazu weiter unten) oder Tagestouren zum Chalaadi-Gletscher und zu den Koruldi-Seen unternehmen. Mit der Seilbahn auf den Berg Zuruldi gelangt ihr außerdem zu einem herrlichen Aussichtspunkt über den Kaukasus.
Unterkunft in Mestia
Wir können das Nadia Guesthouse wärmstens empfehlen. Saubere Zimmer, sehr freundliche Gastgeber und ein ausgezeichnetes Abendessen – was will man mehr? Das Personal beantwortet euch gerne Fragen zum Trek und organisiert bei Bedarf eine Marschrutka nach Ushguli.
Trek von Mestia nach Ushguli
Mestia–Ushguli ist Georgiens bekannteste Trekkingroute und lohnt sich wirklich. Ihr wandert auf etwa 2.000 Metern Höhe, umgeben von schneebedeckten Bergen, die bis zu 5.000 Meter aufragen. Ein weiteres schönes Erlebnis sind die Besuche der einheimischen Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Erwartet nichts Modernes, sondern einfache, teilweise verfallene Gebäude – und darin freundliche Menschen, die sich um euch kümmern. Bedenkt jedoch, dass die Bewohner inzwischen an ausländische Gäste gewöhnt sind und manchmal hohe Preise verlangen. Deshalb solltet ihr vorher nach dem Preis fragen und verhandeln.
Für den Trek braucht ihr drei bis vier Tage. Er gliedert sich in folgende Etappen:
Mestia – Zhabeshi
Die Wanderung beginnt mit einem steilen Aufstieg von Mestia zu einem Pass. Anschließend geht es entlang kleinerer Dörfer allmählich bergab nach Zhabeshi. Dort empfehlen wir das freundliche Guest House Gogia.
Zhabeshi – Adishi
Von Zhabeshi steigt der Weg steil zu einem Skigebiet hinauf. Danach folgen eine Ebene und ein leichter Abstieg bis zum besonders abgeschiedenen kleinen Dorf Adishi. Dort übernachteten wir im Nino & Tarzan Guesthouse. Luxus war es nicht, doch luxuriöse Unterkünfte gibt es in Adishi vermutlich ohnehin nicht. Dafür war der gemeinsame Abend mit Ukulele und anderen Backpackern großartig.
Adishi – Iprali
Die ersten Kilometer verlaufen eben am Fluss entlang, bis ihr einen Gletscherfluss durchqueren müsst. Bei niedrigem Wasserstand lässt er sich barfuß durchwaten, allerdings ist das Wasser wirklich eiskalt. Einheimische warten dort auch mit Pferden und bringen euch für 10 GEL ans andere Ufer. Fragt am besten schon in Adishi nach, ob die Pferdeführer an der Furt warten oder ob ihr jemanden aus dem Dorf bestellen müsst.
Hinter der Furt steigt der Weg steil zu einem Pass an, von dem ihr fantastische Ausblicke auf die umliegenden schneebedeckten Berge und Gletscher habt. Danach geht es wieder hinunter ins Tal zum Dorf Iprali.
Iprali – Ushguli
Der letzte Abschnitt verläuft entlang der Straße und ist weniger interessant. Ihr könnt ihn daher auslassen und mit dem Auto nach Ushguli fahren. Wir handelten einen Pickup, auf dessen Ladefläche sechs Personen Platz fanden, auf 50 GEL herunter. Wenn ihr in Iprali übernachten möchtet, empfehlen wir das Guesthouse Sweet Home.
Nehmt für die Wanderung zumindest einige Snacks mit, denn unterwegs könnt ihr nichts einkaufen. In den Guesthouses bekommt ihr zwar Mahlzeiten, doch nach unserer Erfahrung waren die Portionen etwas kleiner als in anderen Teilen Georgiens. Eine Übernachtung kostet ungefähr 50 GEL pro Person inklusive Frühstück und Abendessen. Gegen Aufpreis könnt ihr euch meistens auch ein Lunchpaket für unterwegs zubereiten lassen.
In der Hauptsaison solltet ihr eure Unterkunft im Voraus reservieren, weil die Dörfer sehr klein sind und es nur wenige Guesthouses gibt.
Ushguli
Ushguli ist ein von gewaltigen Bergen umgebenes Dorf und auch dann einen Besuch wert, wenn ihr nicht den gesamten Trek wandert. Von Mestia fahren Marschrutkas hierher. Wir empfehlen einen Tagesausflug in Richtung des Shkhara-Gletschers. Die Strecke verläuft etwa acht Kilometer pro Richtung überwiegend eben. In Ushguli könnt ihr auch eine Marschrutka als Taxi vereinbaren, die euch bis in die Nähe des Gletschers bringt. Auf dem Rückweg konnten wir für wenig Geld eine vorbeifahrende Marschrutka anhalten.
Unterkunft in Ushguli
In Ushguli gibt es eine recht große Auswahl an Unterkünften. Einige sind sehr traditionell, andere bereits moderner. Wir wohnten im Old House und können es auf jeden Fall empfehlen.







Tiflis und Umgebung
Georgiens Hauptstadt Tiflis ist inzwischen eine moderne westliche Metropole und damit völlig anders als das georgische Hinterland. Tiflis eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Umgebung.
Tiflis – die Hauptstadt Georgiens
Tiflis begeistert vor allem mit seiner Architektur. Die Verbindung historischer und moderner Gebäude ist hier ausgesprochen gelungen. Das gesamte Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden; alternativ nutzt ihr die sehr günstige Metro.
Sehenswerte Orte in Tiflis:
- Holy Trinity Cathedral (Sameba) – eines der größten religiösen Bauwerke der Welt
- The Bridge of Peace – eine interessante moderne Brücke aus Stahl und Glas
- Narikala-Festung – fahrt mit der Seilbahn hinauf; von der Bergstation habt ihr einen herrlichen Blick über die Stadt
- Mtatsminda – ein weiterer Aussichtshügel mit Seilbahn. Oben befindet sich ein Freizeitpark mit Riesenrad und weiteren Attraktionen.
- The Chronicles of Georgia – eine Art kleines georgisches Stonehenge
- Mtskheta / Jvari – die ehemalige Hauptstadt Georgiens mit der Swetizchoweli-Kathedrale und der Jvari-Kirche auf einem Felsen mit Blick auf den Zusammenfluss zweier Flüsse
Ausflug mit georgischer Weinverkostung
Georgien ist für seinen Wein berühmt. Ihr könnt an einem Verkostungsausflug in die Weinregion Kachetien teilnehmen – ein großartiges kulturelles Erlebnis.
Unterkunft in Tiflis
Wir empfehlen das moderne Tbiliseli Inn direkt im Stadtzentrum. Das Frühstück ist inklusive und der Preis angemessen.
Gori
Gori ist der Geburtsort Stalins und eine interessante kulturelle Abwechslung. Abgesehen vom Museum und Stalins Geburtshaus gibt es hier nicht viel zu sehen. Das Museum lohnt sich jedoch, wobei ihr die Darstellung mit einer gewissen Distanz betrachten solltet. Stalin wird hier positiv als Georgier gesehen, der es zu etwas gebracht hat.
Ihr könnt Gori auf dem Weg von Kutaisi nach Tiflis oder als Tagesausflug von Tiflis besuchen.
Die aktuellen Öffnungszeiten des Museums findet ihr bei Google Maps.
Wir übernachteten im zentral gelegenen Hestia Boutique Hotel. Die gemütlichen Zimmer und vor allem eines der besten und größten Frühstücke unserer Georgienreise haben uns begeistert. Klare Empfehlung!
Uplistsikhe
Uplistsikhe ist eine Festung und Höhlenstadt etwa zehn Kilometer von Gori entfernt. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr hier anhalten. Wir verzichteten darauf, weil wir lieber die ähnliche, aber größere Felsenstadt Vardzia besuchen wollten.
Kloster David Gareja an der Grenze zu Aserbaidschan
David Gareja ist ein in den Fels gebauter Klosterkomplex in einer verlassenen Halbwüstenlandschaft an der Grenze zu Aserbaidschan. Von hier blickt ihr über eine farbenreiche Landschaft bis weit nach Aserbaidschan. Auf einem Rundweg gelangt ihr für kurze Zeit sogar über die Grenze und könnt eine kleinere Felsensiedlung erkunden.
Nach David Gareja wird täglich ein Tagesausflug ab Tiflis angeboten. Seid um 11:00 Uhr an der Bushaltestelle im Puschkin-Park neben dem Liberty Square, genau an dieser Stelle. Die Rückkehr erfolgt zwischen 19:30 und 20:00 Uhr.





Kazbegi, Nordgeorgien
Kazbegi ist eine weitere georgische Bergregion. Sie ist zwar nicht so monumental wie Swanetien, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Regelmäßige Marschrutkas fahren ab Tiflis.
Ananuri
Ananuri ist ein schönes Kloster auf dem Weg zwischen Tiflis und Kazbegi. Eine Marschrutka hält hier vermutlich nicht. Ihr könnt jedoch für eine Strecke ein Taxi nehmen und mit dem Fahrer einen kurzen Halt vereinbaren.
Denkmal der georgisch-russischen Freundschaft
Das propagandistische Denkmal steht an einem wunderschönen Ort mit Blick auf die umliegenden Täler und Berge. Mit dem Taxi solltet ihr unbedingt anhalten. Aus der Marschrutka reichen die Ausblicke notfalls ebenfalls, ihr könnt den Fahrer aber um einen kurzen Stopp bitten.
Gergeti Trinity Church
Dies ist einer der meistfotografierten Orte Georgiens: die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf einem Hügel vor gewaltigen Bergen mit dem berühmten Kasbek. Wenn ihr nach Kazbegi reist, solltet ihr unbedingt zur Kirche hinaufsteigen. Der Wanderweg ist relativ kurz, dafür aber steil.
Truso-Tal
Truso ist ein malerisches Tal für einen Tagesausflug. Unterwegs begegnet ihr Mineralquellen, kleinen Geysiren, alten Türmen und nahezu verlassenen Dörfern.
Die Agentur Mountain Freaks schickt zweimal täglich eine Marschrutka ins Tal: um 9:30 Uhr mit Rückkehr um 16:30 Uhr sowie um 11:00 Uhr mit Rückkehr um 18:30 Uhr. Abfahrt ist am Büro der Agentur. In der Hauptsaison solltet ihr mindestens einen Tag vorher reservieren, denn das Fahrzeug hat nur sieben Plätze.
Unterkunft in Kazbegi / Stepantsminda
Wir empfehlen das Guest house chavchavadze N23. Die freundliche Besitzerin, saubere Zimmer und der herrliche Blick auf den majestätischen Kasbek und die Gergeti-Kirche haben uns überzeugt.




Kachetien, Ostgeorgien
Die ostgeorgische Region Kachetien liegt weiter abseits und ist schlechter erreichbar. Wir empfehlen sie nur, wenn ihr mehr Zeit habt, denn allein die Anreise dauert einen ganzen Tag.
Wenn ihr genügend Zeit mitbringt, erlebt ihr dafür eine vom Tourismus fast unberührte Region mit großartiger Natur.
Tuschetien und Omalo
Diese Bergregion liegt am Fuß des Kaukasus. Für längere Wanderungen durch unberührte Natur gibt es kaum bessere Orte.
Alaverdi, Gremi und Bodbe
Wenn ihr historische Bauwerke mögt, lohnt sich der Besuch dieser drei interessanten Klöster.
- Das orthodoxe Kloster Alaverdi ist das drittgrößte Kloster Georgiens.
- Gremi – eine königliche Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert
- Bodbe – ein weiteres sehenswertes orthodoxes Kloster


Südgeorgien
Vardzia
Die riesige Höhlen- und Klosterstadt Vardzia gehört zu den beeindruckendsten Orten Georgiens. Die lange Fahrt mit der Marschrutka lohnt sich: Ihr könnt Dutzende Höhlen und Tunnel erkunden.
Geöffnet ist täglich außer montags von 10:00 bis 19:00 Uhr; letzter Einlass ist um 18:00 Uhr. Montags bleibt Vardzia geschlossen.
Direkt bei Vardzia empfehlen wir die angenehme Unterkunft Tsotne’s kingdom.
Die Anreise nach Vardzia ist zeitaufwendig und anstrengend. Alternativ könnt ihr eine private Tour ab Tiflis buchen. Dabei besucht ihr neben der Felsenstadt auch die Rabati-Festung oder den Kurort Borjomi.
Rabati-Festung
Auf dem Weg nach Vardzia lohnt sich ein Stopp in Akhaltsikhe an der Rabati-Festung. Sie hat durch die umfangreiche Modernisierung etwas von ihrem historischen Charakter verloren, ist aber weiterhin schön und fotogen.
Direkt an der Festung liegt das hervorragende Hotel Julia Akhaltsikhe. Aus dem Fenster blickt ihr auf die wunderschön beleuchtete Anlage.
Nationalpark Borjomi-Kharagauli
Wenn ihr mehr Zeit in Georgien habt, lohnt sich eine Wanderung im Nationalpark Borjomi-Kharagauli.
Unser Freund Jakub Venglář von Zahorami.cz hat einen ausführlichen Artikel über die Bergdurchquerung im Nationalpark Borjomi-Kharagauli verfasst.


Batumi, Westgeorgien
Batumi ist Georgiens zweitgrößte Stadt und liegt am Schwarzen Meer. Sie eignet sich ideal als letzte Station eurer Georgienreise. Nach anstrengenden Reisetagen könnt ihr am Strand entspannen, im nur wenig salzigen Meer baden und die letzten Spezialitäten der georgischen Küche probieren.
Spaziert durch das Zentrum und entlang der Strandpromenade. Dort erwarten euch architektonisch interessante Gebäude, ein tanzender Brunnen und schöne Strände.
Für Pflanzenfreunde gibt es einen botanischen Garten, der uns allerdings etwas enttäuscht hat. Bei einem relativ hohen Eintrittspreis von 15 GEL hatten wir mehr erwartet. Er ist eher für Liebhaber von Bäumen als von Blumen geeignet.
Auch die historische Festung Gonio ist einen Besuch wert.
Unterkunft in Batumi
Wir empfehlen das schöne Boutique Hotel 32 direkt am Schwarzen Meer.


Georgien-Karte mit allen Orten und Tipps
Hier haben wir eine detaillierte Georgien-Karte für euch vorbereitet – mit allen wichtigen Punkten, die ihr auf eurer Reise besuchen solltet.
Ihr könnt die Karte direkt in Google Maps öffnen, exportieren und in Apps wie Locus Map oder Mapy.cz laden. So funktioniert sie vollständig offline.
Ich möchte nach Georgien!
Georgien ist ein wunderschönes Reiseland, in dem jeder etwas Passendes findet. Lest auch unseren Artikel mit allgemeinen Reisetipps:
Georgien-Reiseführer – alles, was ihr vor der Reise wissen müsst!
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