Die Dolomiten gehören zu den beeindruckendsten Gebirgen Europas – kein Wunder, dass sie zum UNESCO-Welterbe zählen. Steile Felstürme, grüne Wiesen mit urigen Berghütten, azurblaue Seen und atemberaubende Ausblicke von den Bergkämmen – all das macht die Dolomiten zu einem echten Paradies für Bergliebhaber. Ob Wandern, Klettersteige, Radtouren oder im Winter Skifahren: In einer der schönsten Regionen Italiens warten unvergessliche Erlebnisse auf euch.
Wir haben für euch die schönsten Orte und besten Sehenswürdigkeiten in den Dolomiten zusammengestellt, damit ihr bei eurer Reise in dieses alpine Juwel nichts verpasst.
Dolomiten Sehenswürdigkeiten – Karte
Ikonische Gipfel und atemberaubende Aussichtspunkte
1. Tre Cime di Lavaredo (Drei Zinnen)
Das bekannteste und ikonischste Wahrzeichen der Dolomiten. Diese drei massiven, senkrechten Felstürme sind ein Traum für Fotografen und Wanderer. Die Rundwanderung um die Drei Zinnen gehört zu den schönsten und beliebtesten Touren in den gesamten Alpen und bietet immer wieder neue Perspektiven auf diese majestätischen Gipfel. Ein Ort, an dem ihr die Kraft und Monumentalität der Berge wirklich spürt.
Praktischer Tipp: Am einfachsten erreicht ihr den Ausgangspunkt über die mautpflichtige Straße zur Hütte Rifugio Auronzo. Kommt früh am Morgen (ideal vor 8:00 Uhr), um Menschenmassen zu vermeiden und einen Parkplatz zu finden. Die leichte Rundwanderung ist etwa 10 km lang.

2. Seceda
Ein atemberaubender und unglaublich fotogener Bergkamm mit scharfen, fast senkrechten Felstürmen auf der einen Seite und sanften grünen Hängen auf der anderen. Der Blick vom Gipfel auf die Odle/Geisler-Gruppe, die dramatisch ins Tal abfällt, gehört zu den spektakulärsten und „instagramtauglichsten“ Aussichten in den gesamten Dolomiten.
Praktischer Tipp: Bequem hinauf kommt ihr mit der Seilbahn aus dem Ort Ortisei in Gröden. Von der Bergstation sind es nur etwa 10 Minuten zu Fuß bis zum ikonischen Aussichtspunkt mit Kreuz.

3. Alpe di Siusi (Seiser Alm)
Die größte Hochalm Europas. Diese riesige, sanft gewellte Hochebene ist mit malerischen Holzhütten übersät und wird von der dramatischen Kulisse der ikonischen Gipfel Sassolungo und Sciliar eingerahmt. Ein idealer Ort für leichte Wanderungen, Radtouren und Familienausflüge in einer märchenhaften Landschaft.
Praktischer Tipp: Die Zufahrt mit dem Auto auf die Alm ist tagsüber eingeschränkt. Am besten lasst ihr das Auto unten stehen und fahrt mit der Seilbahn ab Ortisei oder Siusi am Schlern hinauf.

4. Sass Pordoi – Terrasse der Dolomiten
Einer der am leichtesten zugänglichen Dreitausender der Alpen. Vom Passo Pordoi bringt euch eine steile Seilbahn in nur 4 Minuten auf den Gipfel des Sass Pordoi (2950 m). Oben erwartet euch eine surreale Mondlandschaft mit einem unglaublichen 360-Grad-Blick auf die Massive Sella, Marmolada und Sassolungo.
Praktischer Tipp: Der Sass Pordoi ist ein großartiger Ausgangspunkt für hochalpine Wanderungen, zum Beispiel zur Hütte Piz Boè – dem am einfachsten erreichbaren Dreitausender in den Dolomiten.

5. Marmolada – Königin der Dolomiten
Der höchste Berg der Dolomiten (3343 m) und der einzige mit einem bedeutenden Gletscher. Die Fahrt mit der Seilbahn hinauf zur Punta Rocca ist ein unvergessliches Erlebnis. Von der Aussichtsterrasse eröffnet sich euch ein endloser Panoramablick über die gesamten Dolomiten. Ein Ort, an dem ihr euch wie auf dem Dach der Welt fühlt.
Praktischer Tipp: Auf dem Gipfel befindet sich auch ein Museum zum Ersten Weltkrieg. Nehmt selbst im Sommer warme Kleidung mit – auf dem Gletscher ist es kühl und windig.

6. Cinque Torri (Fünf Türme)
Eine einzigartige und bizarre Felsformation, die an eine Burgruine erinnert. Die Gegend eignet sich hervorragend für leichte Wanderungen, Klettern und vor allem für alle, die sich für Geschichte interessieren. Während des Ersten Weltkriegs fanden hier schwere Kämpfe statt; heute könnt ihr rekonstruierte Schützengräben und Militärstellungen in einem Freilichtmuseum besichtigen.
Praktischer Tipp: Hinauf kommt ihr mit dem Sessellift. Macht eine Runde um die Türme und legt eine Mittagspause in der Hütte Rifugio Scoiattoli ein – mit fantastischem Blick auf die Tofana.

7. Lagazuoi und die Tunnel aus dem 1. Weltkrieg
Der Lagazuoi war während des Ersten Weltkriegs ein wichtiger Frontpunkt zwischen Italienern und Österreichern. Heute bringt euch eine Seilbahn hinauf, aber absteigen könnt ihr durch ein System originaler Militärtunnel, die Soldaten in den Fels gehauen haben. Ein eindrucksvolles und einzigartiges historisches Erlebnis mit überraschenden Ausblicken aus den „Fenstern“ im Fels.
Praktischer Tipp: Für den Abstieg durch die Tunnel sind eine Stirnlampe und gute Schuhe absolut notwendig. Der Weg ist technisch nicht schwierig, aber lang und dunkel.

8. Santa Maddalena und das Kirchlein St. Johann in Ranui
Zwei ikonische Ausblicke im Val di Funes, die alpine Idylle perfekt verkörpern. Das Kirchlein in Santa Maddalena mit der Odle-Gruppe im Hintergrund gehört zu den meistfotografierten Kirchen der Alpen. Ebenso ist das einsam gelegene Kirchlein St. Johann in Ranui auf der grünen Wiese ein Symbol für Ruhe und Schönheit.
Praktischer Tipp: Die Gegend reagiert sehr sensibel auf Overtourism. Respektiert Privatgrundstücke und Verbote. Die besten Fotos macht ihr von den ausgewiesenen Aussichtspunkten.

9. Cadini di Misurina – Aussichtspunkt
Dramatische, scharf gezackte Felstürme, die sich unweit der Drei Zinnen erheben. Vom Aussichtspunkt bei der Hütte Rifugio Auronzo eröffnet sich euch einer der spektakulärsten und „instagramtauglichsten“ Blicke in den Dolomiten. Die Landschaft wirkt wie aus Der Herr der Ringe – besonders bei Nebel oder zum Sonnenuntergang.
Praktischer Tipp: Vom Parkplatz bei der Hütte sind es nur etwa 10 Minuten zu Fuß auf einem schmalen Pfad zu diesem atemberaubenden Aussichtspunkt. Seid vorsichtig, der Weg ist ausgesetzt.

Die schönsten Seen: Juwelen der Dolomiten
10. Lago di Braies (Pragser Wildsee)
Wahrscheinlich der berühmteste und meistbesuchte See in den Dolomiten. Sein smaragdgrünes Wasser, das ikonische Holzhaus mit den Booten und der majestätische Seekofel im Hintergrund schaffen eine märchenhafte Szenerie. Ein traditionelles Holzboot zu mieten, gehört hier fast schon zum Pflichtprogramm.
Praktischer Tipp: Für ein ruhigeres Erlebnis lohnt sich der Spaziergang auf dem Weg rund um den See (ca. 1,5 Stunden). So seht ihr ihn aus verschiedenen Blickwinkeln und entkommt den Menschenmassen am Steg.

11. Lago di Carezza (Karersee)
Der „Regenbogensee“ ist berühmt für sein unglaubliches Farbspiel, das von tiefem Blau bis Gold reicht – dank der Mineralien im Wasser. In seiner ruhigen Oberfläche spiegelt sich das wilde Latemar-Massiv perfekt. Der Legende nach lebte hier einst eine Wasserfee, deren Regenbogen von einem Zauberer zerstört und in den See geworfen wurde.
Praktischer Tipp: Am schönsten ist der See früh am Morgen oder am Abend, wenn die Wasseroberfläche ruhig ist. Rund um den See führt ein leichter Spazierweg.

12. Lago di Dobbiaco (Toblacher See)
Ein malerischer Alpensee an der Grenze zwischen zwei Naturparks. Er ist leicht erreichbar und ideal für Familien. Ihr könnt ein Tretboot mieten oder auf dem Lehrpfad spazieren, der rund um den See und durch Feuchtgebiete führt, in denen sich Vögel beobachten lassen.
Praktischer Tipp: Der Toblacher See ist eine tolle und ruhigere Alternative zum nahe gelegenen Lago di Braies – besonders in der Hauptsaison.

13. Lago di Sorapis
Ein See mit unglaublich milchig-türkiser Farbe, die durch Mineralien aus dem Gletscher entsteht. Er liegt versteckt im Herzen der Berge, und schon der Weg dorthin ist eine Belohnung für sich. Umgeben von dramatischen Felswänden wirkt dieser Ort wie aus einer anderen Welt – fast unwirklich schön.
Praktischer Tipp: Die Wanderung zum See ab dem Passo Tre Croci ist mittelschwer (ca. 2 Stunden pro Richtung) und umfasst ausgesetzte Passagen mit Stahlseilen. Sie ist nicht für kleine Kinder oder Menschen mit Höhenangst geeignet.

14. Lago di Misurina
Der größte natürliche See in der Region Cadore. Er bietet einen wunderschönen Blick auf die Südseite der Drei Zinnen und das Sorapis-Massiv. Ein idealer Ort für einen entspannten Spaziergang entlang der Promenade, eine Bootsfahrt oder eine Pause in einem der Restaurants am Ufer.
Praktischer Tipp: Der See liegt direkt an der Hauptstraße und ist daher sehr leicht erreichbar. Er eignet sich perfekt für eine Pause vor oder nach dem Besuch der Drei Zinnen.

15. Lago di Antorno
Ein kleiner, zauberhafter See an der mautpflichtigen Straße zu den Drei Zinnen. Er bietet einen wunderschönen und oft übersehenen Blick auf die Drei Zinnen, die sich in seiner Wasseroberfläche spiegeln. Der perfekte Ort für einen kurzen Fotostopp ohne große Menschenmassen.
Praktischer Tipp: Haltet hier auf dem Weg hinauf oder hinunter vom Rifugio Auronzo an. Die Ruhe und die Szenerie sind Balsam für die Seele.

16. Lago Fedaia am Fuß der Marmolada
Dieser große Stausee liegt direkt unterhalb des Marmolada-Gletschers. Die Straße entlang des Sees bietet dramatische und raue Blicke auf die Nordwand und den Gletscher des höchsten Berges der Dolomiten. Ein Ort, an dem ihr die Kraft und Wildheit des Hochgebirges spürt.
Praktischer Tipp: Hier befindet sich auch ein Museum zum Ersten Weltkrieg (Museo della Grande Guerra). Die Gegend erinnert an die sogenannte „Weiße Hölle“, in der Soldaten in Eis und Schnee kämpften und starben.

Legendäre Gebirgspässe
18. Passo Giau
Für viele der schönste und fotogenste Gebirgspass in den Dolomiten. Er bietet einen unglaublichen 360-Grad-Blick auf die umliegenden Gipfel, dominiert vom ikonischen Felsen Ra Gusela. Besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist dieser Ort magisch, wenn sich die Landschaft orange färbt.
Praktischer Tipp: Der Pass ist ein großartiger Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Schon das Sitzen bei der kleinen Kapelle oben am Pass ist ein Erlebnis.

19. Sella-Ronda-Runde
Die legendäre Runde um den Sellastock verbindet vier Pässe: Passo Pordoi, Passo Sella, Passo Gardena und Passo Campolongo. Im Winter ist sie eine berühmte Skirunde, im Sommer eine spektakuläre Strecke für Radfahrer, Motorradfahrer und Autofahrer. Hinter jeder Kurve öffnet sich ein neues, atemberaubendes Panorama.
Praktischer Tipp: Plant für die gesamte Runde mit dem Auto mindestens einen halben Tag ein, damit ihr an jedem Pass anhalten und die Aussicht genießen könnt.

20. Passo Rolle
Ein weiterer wunderschöner Pass, der einen ikonischen Blick auf die Pale-di-San-Martino-Gruppe und vor allem auf ihren berühmten Gipfel Cimon della Pala bietet, der oft als „Matterhorn der Dolomiten“ bezeichnet wird. Die Landschaft ist hier wilder und weniger überlaufen.
Praktischer Tipp: Haltet bei der Hütte Baita G. Segantini an – von dort habt ihr den besten Blick auf den Sonnenuntergang über dem Massiv.

21. Passo Gardena (Grödnerjoch)
Dieser Pass verbindet Val Gardena mit Alta Badia. Er bietet großartige Ausblicke auf den Sellastock auf der einen Seite und die Cir-Spitzen auf der anderen. Besonders wegen seiner einfachen Erreichbarkeit ist er ein beliebter Ort für Fotografen und Wanderer.
Praktischer Tipp: Am Pass befinden sich mehrere alte Bunker und Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg.

Malerische Städte, Dörfer und Erlebnisse
22. Cortina d’Ampezzo
Die „Königin der Dolomiten“. Ein eleganter und luxuriöser Bergort, umgeben von dramatischen Gipfeln wie Tofane und Cristallo. Cortina ist Olympiastadt, Zentrum für Mode und gesellschaftliches Leben und ein idealer Ausgangspunkt, um den östlichen Teil der Dolomiten zu entdecken.
Praktischer Tipp: Spaziert durch die Fußgängerzone Corso Italia. Auch wenn ihr nicht shoppen möchtet, ist sie ein toller Ort zum Leute beobachten und um die mondäne Atmosphäre aufzusaugen.

23. Ortisei (St. Ulrich)
Der wichtigste und lebendigste Ort im Val Gardena. Ortisei ist bekannt für seine Holzschnitzerwerkstätten und hat eine schöne Fußgängerzone mit Geschäften und Cafés. Außerdem ist es der perfekte Ausgangspunkt für die Seilbahnen zur Seceda und zur Alpe di Siusi.
Praktischer Tipp: Spaziert entlang der alten Bahntrasse, die in eine angenehme Promenade umgewandelt wurde und Ortisei mit weiteren Dörfern im Tal verbindet.

24. Corvara in Badia
Das Herz der Ski- und Wanderregion Alta Badia. Dieser malerische Ort ist vom Sellastock umgeben und bekannt für seine hervorragende Gastronomie sowie die Kultur der Ladiner – der ursprünglichen Bewohner der Dolomiten. Eine ruhigere und etwas elegantere Alternative zu Val Gardena.
Praktischer Tipp: Alta Badia ist ein Paradies für Feinschmecker. Hier findet ihr mehrere Restaurants, die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden.

25. Wanderung Adolf-Munkel-Weg
Eine der schönsten und klassischsten Wanderungen in den Dolomiten führt direkt unter den Nordwänden der Odle-/Geisler-Gruppe im Val di Funes entlang. Aus nächster Nähe bekommt ihr hier die atemberaubenden Ausblicke auf diese dramatischen Felstürme, die ihr sicher von Fotos kennt.
Praktischer Tipp: Die Wanderung ist mittelschwer und dauert etwa 3–4 Stunden. Unterwegs könnt ihr in einer der malerischen Almhütten (Malga/Alm) einkehren.

26. Via Ferrata Brigata Tridentina
Wenn ihr nur einen Klettersteig ausprobieren möchtet, dann diesen. Er gehört zu den beliebtesten und schönsten Via Ferratas in den Dolomiten. Er ist nicht extrem schwierig, und sein Höhepunkt ist die spektakuläre Hängebrücke, die zur Hütte Rifugio Pisciadù führt.
Praktischer Tipp: Ihr braucht eine komplette Klettersteigausrüstung und grundlegende Erfahrung. Es handelt sich um eine Tagestour, die ein Stück vom Passo Gardena entfernt beginnt.

27. Vajolet Towers (Torri del Vajolet)
Eine ikonische und elegante Gruppe aus sechs Felstürmen im Rosengartenmassiv. Für Kletterer sind sie ein Traum. Aber auch für Wanderer ist der Blick auf diese Türme von der Hütte Rifugio Re Alberto I, die im Kessel direkt darunter liegt, absolut unvergesslich.
Praktischer Tipp: Der Weg zur Hütte ist eine anspruchsvolle alpine Wanderung, die auch einen kurzen und einfachen Klettersteig beinhaltet.

28. Enrosadira – Sonnenuntergang
Das ist kein Ort, sondern ein Erlebnis, das ihr unbedingt sehen müsst. Das Phänomen, bei dem sich die „bleichen Berge“ beim Sonnenuntergang orange, rosa und violett färben. Ein magischer und unvergesslicher Moment, der die Schönheit der Dolomiten perfekt beschreibt.
Praktischer Tipp: Sucht euch einen Aussichtspunkt mit guter Sicht (z. B. Passo Giau oder Alpe di Siusi) und wartet einfach auf dieses Naturschauspiel.

29. Lokale Küche und Berghütten
Wandern in den Dolomiten ist untrennbar mit dem Besuch von Berghütten (rifugio) verbunden. Das sind nicht nur einfache Notunterkünfte, sondern oft gemütliche Restaurants. Polenta, Knödel (canederli) oder Kaiserschmarrn zu probieren, gehört hier einfach dazu.
Praktischer Tipp: Jede Hütte hat ihre eigene Spezialität. Fragt das Personal nach einer Empfehlung und lasst euch überraschen.

Wo übernachten in den Dolomiten? (mit Tipps für günstige Unterkünfte)
Die Wahl des richtigen Tals als Ausgangspunkt ist entscheidend. Jedes Tal hat einen eigenen Charakter und bietet Zugang zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten.
Val Gardena (Ortisei, Selva, S. Cristina) – Für Klassiker und die beste Infrastruktur
Das bekannteste und lebendigste Tal. Ihr seid direkt an den Seilbahnen zur Seceda und zur Alpe di Siusi sowie an der Sella-Ronda-Route. Ideal für den ersten Besuch und für alle, die alles in Reichweite haben möchten. Sehr beliebt in der Region ist das Linder Cycling Hotel.
Alta Badia (Corvara, Colfosco, La Villa) – Für Feinschmecker und ruhigeren Luxus
Dieses Tal ist bekannt für seine elegante Atmosphäre und erstklassige Gastronomie. Es ist etwas ruhiger als Val Gardena und eine tolle Basis, um den Sellastock und die Umgebung zu erkunden. Zu einem super Preis übernachtet ihr im ALBERGO BAR RISTORANTE DOLOMIA.
Cortina d’Ampezzo und Umgebung – Für dramatische Landschaften und die östlichen Dolomiten
Die „Königin der Dolomiten“ ist elegant und etwas teurer, aber der beste Ausgangspunkt für den Besuch der Tre Cime, des Lago di Sorapis, des Passo Giau und der Cinque Torri. In Cortina könnt ihr das Hotel da Beppe Sello. ausprobieren.
Praktische Tipps für Reisende
- Transport: Die beste Art, die Dolomiten zu erkunden, ist mit dem Auto. So habt ihr maximale Freiheit. Die Straßen sind gut ausgebaut, aber sehr kurvig. Im Sommer gibt es auch ein gutes Netz an Regionalbussen.
- Beste Reisezeit: Die Hauptsaison zum Wandern ist von Ende Juni bis Mitte September, wenn die meisten Seilbahnen und Hütten geöffnet sind. Der Winter (Dezember–März) ist ideal zum Skifahren.
- Seilbahnen und Berghütten: Prüft die Öffnungszeiten immer im Voraus, denn sie sind streng saisonabhängig. Überlegt euch den Kauf von Mehrtages-Liftpässen (z. B. Dolomiti Supersummer).
- Wetter in den Bergen: Es kann sich von einer Minute auf die andere ändern. Nehmt auch im Sommer immer eine Regenjacke, eine warme Schicht und feste Schuhe mit.
- Wandermarkierungen: Die Wege sind im Allgemeinen sehr gut markiert. Besorgt euch eine gute Wanderkarte (z. B. von Tabacco) oder nutzt mobile Apps.
- Sprache: Ihr seid in einer Region, in der drei Sprachen gesprochen werden. Im Westen (Val Gardena) dominieren Deutsch und Ladinisch, im Osten (Cortina) Italienisch. Mit Englisch kommt ihr aber fast überall problemlos zurecht.
- Essen: Die Küche ist eine köstliche Mischung aus österreichischen und italienischen Einflüssen. Freut euch auf Speck, Käse, Knödel (canederli), Polenta und hervorragenden Apfelstrudel (strudel di mele).
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