Brüssel, das Herz Belgiens und zugleich der Europäischen Union, ist eine Stadt, in der Geschichte auf moderne Politik und Kultur trifft. Im Zentrum wird euch der Grand Place, einer der schönsten Plätze der Welt, begeistern, während das ikonische Atomium zeigt, dass Brüssel auch futuristisch sein kann. Dazu kommen berühmte Statuen wie Manneken Pis, großartige Chocolatiers, Lokale mit belgischem Bier und Museen voller Kunst und Comics.
Wir haben für euch die besten Orte, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse zusammengestellt, die ihr in Brüssel besuchen, sehen und probieren solltet.
Brüssel Sehenswürdigkeiten – Karte & was man sehen sollte
Ikonische Orte Brüssels und das Herz der Stadt
1. Grand-Place (Grote Markt)
Einer der schönsten Plätze der Welt und ein Juwel auf der UNESCO-Liste. Dieser geschlossene Platz ist von prunkvollen, mit Gold verzierten Zunfthäusern, dem gotischen Rathaus und dem Königshaus umgeben. Die Atmosphäre ist besonders am Abend, wenn die Gebäude beleuchtet sind, einfach magisch und beeindruckend.
Praktischer Tipp: Alle zwei Jahre im August wird der gesamte Platz mit einem riesigen Blumenteppich aus Millionen Begonien bedeckt. Wenn ihr genau zu dieser Zeit in Brüssel seid, ist das ein unvergessliches Erlebnis.

2. Manneken Pis (pinkelnder Junge)
Die kleine Bronzestatue eines Jungen ist überraschend klein, aber ein geliebtes und leicht schelmisches Wahrzeichen von Brüssel. Sie verkörpert den Humor und den unabhängigen Geist der Stadt. Seine Garderobe umfasst über 1000 Kostüme, die regelmäßig gewechselt werden und in einem nahegelegenen Museum ausgestellt sind.
Praktischer Tipp: Beschränkt euch nicht nur auf den Jungen! In Brüssel findet ihr auch seine Gegenstücke – das pinkelnde Mädchen (Jeanneke Pis) und den pinkelnden Hund (Zinneke Pis). Macht aus der Suche nach allen drei Figuren einen unterhaltsamen Spaziergang.

3. Atomium
Ein ikonisches und futuristisches Bauwerk, das für die Weltausstellung Expo 58 errichtet wurde. Es stellt einen 165-milliardenfach vergrößerten Eisenkristall dar. Mit dem Aufzug gelangt ihr in die oberste Kugel, von der sich ein Panoramablick über ganz Brüssel eröffnet. In den übrigen Kugeln gibt es Ausstellungen zur Geschichte und zum Design.
Praktischer Tipp: Das Atomium liegt außerhalb des Stadtzentrums. Ihr erreicht es ganz einfach mit der Metro (Station Heysel). Kauft euer Ticket online, um Warteschlangen zu vermeiden.

4. Brüsseler Rathaus (Hôtel de Ville)
Ein Meisterwerk der brabantischen Gotik, das den Grand-Place dominiert. Der 96 Meter hohe Turm mit der Statue des heiligen Michael, des Schutzpatrons von Brüssel, ist ein elegantes Wahrzeichen der Stadt. Die Innenräume sind reich mit Wandteppichen und historischen Gemälden geschmückt.
Praktischer Tipp: Ihr könnt an einer Führung durch die Innenräume teilnehmen. Informiert euch über Zeiten und Sprachen der Führungen direkt in der Touristeninformation am Platz.

5. Königlicher Palast (Palais Royal)
Der offizielle Palast des belgischen Königs, auch wenn die Königsfamilie hier nicht dauerhaft wohnt. Dieses imposante neoklassizistische Gebäude dient offiziellen staatlichen Anlässen. Es ist ein Symbol der belgischen Monarchie und liegt gegenüber dem Brüsseler Park.
Praktischer Tipp: Der Palast ist traditionell nach dem belgischen Nationalfeiertag (21. Juli) bis Anfang September kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Das ist eine einmalige Gelegenheit, einen Blick in die prunkvollen Innenräume zu werfen.

6. Kathedrale St. Michael und St. Gudula
Die Hauptkirche von Brüssel und ein wunderschönes Beispiel der brabantischen Gotik. Sie erinnert an die Pariser Notre-Dame, und ihr Bau dauerte fast 300 Jahre. Im Inneren findet ihr herrliche Glasfenster, eine barocke Kanzel und könnt zu den archäologischen Überresten der ursprünglichen romanischen Kirche hinabsteigen.
Praktischer Tipp: Im Sommer ist es möglich, auf einen der Türme zu steigen und einen schönen Blick auf das Stadtzentrum zu genießen.

7. Mont des Arts (Kunstberg)
Ein Komplex aus Gärten und Gebäuden auf einem Hügel, der die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet. Von hier habt ihr einen der schönsten und fotogensten Ausblicke auf das historische Zentrum mit dem Rathausturm im Hintergrund. Rundherum liegen wichtige kulturelle Institutionen.
Praktischer Tipp: Es ist ein idealer Ort zum Ausruhen und Fotografieren, besonders bei Sonnenuntergang, wenn sich der Himmel hinter der Silhouette des Rathauses wunderschön färbt.

8. Basilika Sacré-Cœur (Basilica of the Sacred Heart)
Die fünftgrößte Kirche der Welt – ein massives und beeindruckendes Bauwerk im Art-déco-Stil. Sie steht auf dem Koekelberg, und ihre grüne Kupferkuppel ist schon von weitem sichtbar.
Praktischer Tipp: Fahrt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform unter der Kuppel. Von dort habt ihr einen fantastischen, wenn auch etwas weiter entfernten Panoramablick auf Brüssel.

Kunst, Comics und Surrealismus
9. Königliche Museen der Schönen Künste Belgiens
Ein riesiger Komplex, der aus sechs Museen besteht. Die wichtigsten sind das Museum der Alten Meister (mit Werken von Bruegel, Rubens und van Dyck) und das Museum für Moderne Kunst. Hier könnt ihr einen ganzen Tag damit verbringen, belgische und europäische Kunst zu entdecken.
Praktischer Tipp: Tickets werden für die einzelnen Bereiche separat gekauft. Wenn ihr wenig Zeit habt, konzentriert euch auf das Museum der Alten Meister und die berühmte Bruegel-Sammlung.

10. Belgisches Comic-Zentrum (Centre Belge de la Bande Dessinée)
Belgien ist die Wiege des Comics, und dieses Museum ist sein Tempel. Es befindet sich in einem wunderschönen Jugendstilgebäude von Victor Horta und führt euch durch die Geschichte der „neunten Kunst“. Natürlich fehlen auch Ausstellungen zu den berühmtesten Helden wie Tim und Struppi, den Schlümpfen oder Lucky Luke nicht.
Praktischer Tipp: Selbst wenn ihr keine Comic-Fans seid, lohnt sich der Besuch allein wegen der beeindruckenden Architektur des Gebäudes. Tickets für das Comic-Museum bekommt ihr hier.
11. Comic-Route (Comic Strip Route)
Über ganz Brüssel verteilt sind an Hauswänden mehr als 60 riesige Murals (Wandmalereien) mit berühmten Comicfiguren zu sehen. Die Suche nach diesen Bildern ist eine großartige und unterhaltsame Möglichkeit, auch weniger bekannte Viertel der Stadt zu erkunden.
Praktischer Tipp: In der Touristeninformation könnt ihr euch eine Karte der Comic-Route holen oder sie online herunterladen.

12. Musikinstrumentenmuseum (MIM)
Eines der besten und unterhaltsamsten Museen der Stadt. Es befindet sich im beeindruckenden Jugendstilgebäude Old England und beherbergt eine riesige Sammlung von mehr als 7000 Musikinstrumenten aus aller Welt.
Praktischer Tipp: Ein Audioguide ist im Ticket enthalten. Wenn ihr euch einer Vitrine nähert, wird automatisch der Klang des ausgestellten Instruments abgespielt. Das ist wunderbar interaktiv. Tickets bekommt ihr hier.

13. Haus und Museum Victor Hortas
Ein Besuch in dem Haus, das Victor Horta, der Vater des belgischen Jugendstils (Art Nouveau), für sich selbst entworfen und gebaut hat. Jedes Detail, von den Türklinken über die Treppe bis zu den Glasfenstern, ist ein perfektes Kunstwerk. Für Architekturliebhaber ist das ein absolutes Muss.
Praktischer Tipp: Das Museum ist relativ klein und lässt nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern hinein. Kommt daher rechtzeitig, besonders am Wochenende. Fotografieren ist im Inneren verboten.

14. Magritte-Museum
Ein Museum, das dem berühmtesten belgischen Surrealisten René Magritte gewidmet ist. Es beherbergt die größte Sammlung seiner Werke weltweit. Hier taucht ihr in seine geheimnisvolle und verspielte Welt voller Pfeifen, Melonenhüte und unerwarteter Verbindungen ein.
Praktischer Tipp: Das Museum ist Teil der Königlichen Museen, erfordert aber ein separates Ticket, das ihr am besten für eine bestimmte Uhrzeit reserviert.
Europäisches Viertel und Politik
15. Europäisches Parlament und Parlamentarium
Werft einen Blick ins Herz der europäischen Demokratie. Ihr könnt an einer geführten Besichtigung des Sitzungssaals (Plenarsaals) des Europäischen Parlaments teilnehmen. Direkt daneben befindet sich das Parlamentarium – ein modernes und interaktives Besucherzentrum, das euch spielerisch durch die Geschichte und Funktionsweise der EU führt.
Praktischer Tipp: Der Eintritt ins Parlamentarium sowie die Besichtigung des Parlaments sind kostenlos. Eine tolle Möglichkeit, die Institutionen besser zu verstehen, die unser Leben beeinflussen.

16. Haus der Europäischen Geschichte
Ein weiteres modernes Museum im Europaviertel, das sich auf die Geschichte Europas als Kontinent konzentriert – mit besonderem Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert und dem Prozess der europäischen Integration. Die Ausstellung ist sehr modern gestaltet und regt zum Nachdenken an.
Praktischer Tipp: Der Eintritt ist kostenlos. Das Museum ist sehr umfangreich, plant dafür mindestens 2–3 Stunden ein.
17. Parc du Cinquantenaire (Jubelpark)
Ein riesiger Park mit einem monumentalen Triumphbogen, der zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Belgiens errichtet wurde. Er ist ein beliebter Ort zum Entspannen und Sporttreiben. In den Gebäuden an den Seiten des Bogens befinden sich das Museum für Militärgeschichte und Autoworld.
Praktischer Tipp: Ein idealer Ort für ein Picknick nach dem Besuch des Europaviertels.

Geschmäcker, Erlebnisse und versteckte Schätze
18. Belgische Schokolade probieren
Belgien ist ein Synonym für luxuriöse Schokolade. In der ganzen Stadt findet ihr Dutzende Chocolaterien – von berühmten Marken wie Godiva, Neuhaus und Leonidas bis hin zu kleinen handwerklichen Herstellern. Probiert unbedingt Pralinen, die hier erfunden wurden.
Praktischer Tipp: Viele Geschäfte bieten kostenlose Verkostungen an. Lohnenswert ist auch ein Besuch von Choco-Story Brussels, dem Schokoladenmuseum, wo ihr die Herstellung live sehen könnt.

19. Belgisches Bier probieren
Die belgische Bierkultur steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Es gibt Hunderte Biersorten – von Trappisten- und Klosterbieren über fruchtige Lambics bis hin zu starken Ales. Der Besuch einer traditionellen belgischen Bar ist ein Muss.
Praktischer Tipp: Besucht die legendäre Bar Delirium Tremens, die für die größte Bierauswahl (über 2000 Sorten) im Guinness-Buch der Rekorde steht. Lasst euch vom Barkeeper beraten.

20. Belgische Waffeln (Waffles)
Es gibt zwei Hauptsorten: die leichtere und knusprigere Brüsseler Waffel (rechteckig) und die dichtere, süßere und karamellisierte Lütticher Waffel (unregelmäßige Form). Ihr könnt sie pur mit Zucker essen oder mit üppigen Toppings aus Obst, Schlagsahne und Schokolade.
Praktischer Tipp: Die besten Waffeln bekommt ihr oft an kleinen Straßenständen. Die Lütticher Waffel schmeckt auch ohne zusätzliche Deko großartig, weil der Teig von sich aus süß ist.

21. Belgische Pommes (Frites) probieren
Belgische Pommes sind ein Nationalschatz und gelten als die besten der Welt. Das Geheimnis liegt im doppelten Frittieren: So bleiben sie innen weich und werden außen perfekt knusprig. Serviert werden sie in einer Papiertüte mit einer riesigen Auswahl an Saucen.
Praktischer Tipp: Vergesst Ketchup und probiert stattdessen traditionelle Mayonnaise oder die Sauce „andalouse“. Die besten Stände (Friterien) findet ihr abseits der wichtigsten Touristenrouten, zum Beispiel Frit Flagey oder Maison Antoine.

22. Mini-Europe
Ein Park mit Miniaturmodellen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Europäischen Union im Maßstab 1:25. Er liegt direkt neben dem Atomium und ist eine unterhaltsame und lehrreiche Möglichkeit, ganz Europa in wenigen Stunden zu „besichtigen“.
Praktischer Tipp: Eine tolle Attraktion für Familien mit Kindern. Viele Modelle sind interaktiv (z. B. der Fall der Berliner Mauer). Tickets bekommt ihr hier.

23. Königliche Gewächshäuser in Laeken (Serres Royales)
Ein Meisterwerk der Jugendstilarchitektur aus Glas und Stahl. Diese riesigen und wunderschönen Gewächshäuser auf dem Gelände des Königspalastes in Laeken sind nur drei Wochen im Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet, meist im Frühling (April/Mai).
Praktischer Tipp: Wenn euer Besuch in diesen kurzen Zeitraum fällt, ist das ein absolut einzigartiges und unvergessliches Erlebnis. Schaut für die genauen Termine auf die offiziellen Seiten der Monarchie.

24. Brüsseler Park (Serres Royales)
Der größte öffentliche Park im Stadtzentrum liegt zwischen dem Königspalast und dem belgischen Parlament. Er ist im formalen französischen Stil angelegt, mit Brunnen und symmetrischen Wegen. Ein beliebter Ort zum Joggen und Entspannen.
Praktischer Tipp: Im Sommer finden hier häufig Konzerte, Festivals und andere Kulturveranstaltungen statt.

25. Viertel Marolles und Flohmarkt
Das authentischste und volkstümlichste Viertel in Brüssel mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Es ist voller Antiquitätenläden, Trödelläden und traditioneller Kneipen. Sein Herz ist der Place du Jeu de Balle, auf dem der berühmte tägliche Flohmarkt stattfindet.
Praktischer Tipp: Der Flohmarkt findet jeden Tag statt, am besten ist er aber am Wochenende. Seid bereit zu handeln und euch durch Haufen alter Schätze zu wühlen.
26. Justizpalast (Palais de Justice)
Eines der größten und monumentalsten Gebäude des 19. Jahrhunderts weltweit. Dieser riesige und etwas düstere Bau mit seiner imposanten Kuppel dominiert die Skyline der Stadt. Von der Terrasse habt ihr eine großartige Aussicht.
Praktischer Tipp: Fahrt mit dem verglasten öffentlichen Aufzug (Poelaert lift) hinunter ins Viertel Marolles. Die Fahrt ist kostenlos und spart euch viele Schritte.

27. Autoworld
Ein Museum in einer Halle im Parc du Cinquantenaire und ein Paradies für Autoliebhaber. Es beherbergt eine riesige Sammlung von mehr als 250 historischen Fahrzeugen – von den Anfängen des Automobils bis zu modernen Supersportwagen.
Praktischer Tipp: Der Besuch lässt sich wunderbar mit dem Park und dem Museum für Militärgeschichte direkt nebenan kombinieren. Tickets bekommt ihr hier.
28. Viertel Saint-Géry
Das Gebiet rund um die ehemalige Markthalle Les Halles Saint-Géry ist heute eines der lebendigsten Zentren des Nachtlebens. Es ist voller stylischer Bars und Restaurants mit Außenterrassen, die sich am Abend mit jungen Leuten füllen.
Praktischer Tipp: In der Markthalle selbst finden häufig Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt.
29. Galeries Royales Saint-Hubert
Eine der ersten und schönsten überdachten Einkaufspassagen Europas, erbaut im Jahr 1847. Diese elegante Glasgalerie ist voller luxuriöser Boutiquen, Chocolaterien, Theater und Cafés. Der perfekte Ort für einen Spaziergang bei Regenwetter.
Praktischer Tipp: Genau hier eröffnete Jean Neuhaus 1912 das erste Geschäft, in dem er seine erfundenen Pralinen verkaufte.

30. Afrikanisches Viertel Matongé
Ein lebendiges und farbenfrohes Viertel in der Nähe des Europäischen Parlaments, das Zentrum der afrikanischen Community in Brüssel. Es ist voller Geschäfte mit exotischen Lebensmitteln, bunten Stoffen, afrikanischen Restaurants und Friseursalons. Ein faszinierendes Stück Afrika im Herzen Europas.
Praktischer Tipp: Kommt zum Mittagessen hierher und probiert authentische Küche aus dem Kongo oder Senegal.
31. Wald und Abtei Cambre (Bois de la Cambre & Abbaye de la Cambre)
Ein riesiger Wald am südlichen Rand von Brüssel, der gewissermaßen eine Verlängerung des berühmten Sonienwaldes ist. In der Mitte des Waldes liegt ein See mit einer Insel, die ihr mit einer kleinen Fähre erreicht. Am Waldrand befindet sich die ruhige und schöne Abtei Cambre.
Praktischer Tipp: Der perfekte Ort für eine Auszeit in der Natur, eine Radtour oder eine Bootsfahrt.

32. Fin-de-Siècle-Museum
Eine weitere Abteilung der Königlichen Museen, die sich auf die Kunst um 1900 konzentriert – eine Zeit, in der Brüssel eines der Zentren des Jugendstils (Art Nouveau) war. Hier findet ihr Gemälde, Skulpturen und angewandte Kunst aus dieser faszinierenden Epoche.
Praktischer Tipp: Eine großartige Gelegenheit, in die Atmosphäre der „Belle Époque“ einzutauchen und den Kontext der architektonischen Schätze von Victor Horta besser zu verstehen.
33. Museum der Stadt Brüssel (Maison du Roi)
Es befindet sich im wunderschönen neugotischen Gebäude des Königshauses am Grand-Place. Das Museum zeigt die Geschichte und Entwicklung Brüssels. Der unterhaltsamste Teil ist die Ausstellung mit Hunderten Kostümen für Manneken Pis.
Praktischer Tipp: Aus den Fenstern des Museums im ersten Stock habt ihr einen wunderschönen und weniger gewöhnlichen Blick auf den gesamten Platz.
Wo in Brüssel übernachten
Zentrum (Umgebung Grand-Place) – Für den ersten Besuch und maximale Atmosphäre LATROUPE Grand Place Hostel.
Wenn ihr mitten im Geschehen sein möchtet, mit Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Chocolaterien direkt vor der Tür, ist das die ideale Wahl. Es ist der schönste, aber auch der lebhafteste Teil der Stadt. Probiert das hervorragend bewertete Pillows City Hotel Brussels Centre oder eine preisfreundlichere Option
Sablon – Für Liebhaber von Kunst, Antiquitäten und Ruhe
Ein elegantes und anspruchsvolles Viertel voller Galerien, Antiquitätenläden und erstklassiger Chocolaterien. Es ist ruhiger als das direkte Zentrum, aber immer noch bequem zu Fuß erreichbar. Übernachtet hier, wenn ihr Stil und Atmosphäre sucht. Eine tolle Wahl ist das NH Collection Brussels Grand Sablon.
Saint-Gilles & Ixelles – Für bohemische Atmosphäre und bessere Preise
Diese lebendigen und multikulturellen Viertel südlich des Zentrums sind voller Jugendstilarchitektur, unabhängiger Läden, toller Bars und Restaurants. Sie sind bei Einheimischen beliebt und bieten ein authentischeres Erlebnis sowie oft bessere Unterkunftspreise. Probiert das stylische Jam Hotel mit Pool auf dem Dach oder das HI Brussels Generation Europe Hostel für den niedrigsten Preis.
Europäisches Viertel – Für Ruhe und praktische Lage
Wenn ihr geschäftlich nach Brüssel reist oder eine ruhigere und modernere Umgebung bevorzugt, ist dieses Viertel eine gute Wahl. Am Wochenende ist es hier sehr ruhig und ins Zentrum sind es nur wenige Metrostationen. Zieht das Gotha Aparthotel. in Betracht.
Praktische Tipps für Reisende
- Verkehr: Brüssel hat ein ausgezeichnetes Netz aus Metro, Straßenbahnen und Bussen. Kauft euch ein Tages- oder Mehrtagesticket oder besorgt euch die aufladbare MOBIB-Karte. Das Zentrum lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden.
- Sprache: Brüssel ist offiziell zweisprachig (Französisch und Flämisch), in der Praxis dominiert aber Französisch. In touristischen Bereichen kommt ihr problemlos mit Englisch zurecht.
- Brussels Card: Wenn ihr viele Museen besuchen möchtet, rechnet euch aus, ob sich die Karte für euch lohnt. Sie beinhaltet den Eintritt in fast 50 Museen und bietet Rabatte für weitere Attraktionen und Restaurants. Ihr könnt auch eine Variante mit unbegrenzter Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs kaufen.
- Sicherheit: Brüssel ist im Allgemeinen sicher, aber achtet in Menschenmengen auf Taschendiebe – besonders in der Metro und an wichtigen touristischen Orten wie dem Grand-Place oder rund um die Bahnhöfe.
- Bezahlen: Kartenzahlung ist völlig üblich, aber auf Flohmärkten oder an kleinen Imbissständen ist Bargeld in Euro praktisch.
- Wetter: Das Wetter in Belgien ist für seine Wechselhaftigkeit und häufigen Regen bekannt. Habt immer einen Regenschirm oder eine wasserdichte Jacke dabei – unabhängig von der Jahreszeit.
- Sonntag: Viele Geschäfte (außerhalb des touristischen Zentrums) können sonntags geschlossen sein. Museen und Restaurants sind aber meistens geöffnet.
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